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WIEN: Betrug und Bestechung in Tuerkischen Fahrschulen
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Max Wendezeit
2018-07-28 14:00:23 UTC
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28.07.2018
Betrug und Bestechung
Prüfer: „Türkische Fahrschulen sind ein Problem“

Nach dem geplanten Aus für die Führerscheinprüfung in türkischer
Sprache - wie von Verkehrsminister Norbert Hofer für 2019 angekündigt
- packt nun ein Fahrprüfer aus. krone.at sprach mit Stefan S. (Name
von der Redaktion geändert) über Missstände, Betrug und Bestechung.
[...]
„Es ist unfair“
Bei den türkischen Fahrschulen fungieren die Fahrlehrer beim Examen
oft als Dolmetscher: „Was alles erschwert, weil ich nicht kontrol-
lieren kann, ob der Kandidat meine Anweisung oder Frage wirklich
verstanden hat. Sie wird einfach übersetzt“, erzählt der erfahrene
Prüfer. Viele können praktisch fahren, aber: „Es ist unfair, wenn
diese Schüler einen Teil der Prüfung einfach ignorieren, und andere
müssen ihn bestehen.“ Noch etwas geht nicht in seinen Kopf.
„Verstehen diese Leute überhaupt Zusatztafeln? In ganz Wien
sind Baustellen und Umleitungen. Sie sind alle auf Deutsch.“

Dann erzählt Stefan S. von einem Vorfall mit einem Flüchtling aus
Syrien, der früher Landwirt war. Der junge Mann sei seit fünf
Jahren in Österreich. Er sei zur Prüfung mit einem Freund ange-
treten, der ebenfalls ins Auto gestiegen sei. Erlaubt sei das nicht,
so der Prüfer. Als S. fragt, wer der Begleiter sei, antwortet dieser,
dass er übersetze. Englisch spreche der Kandidat nämlich auch nicht.

„Türkische Fahrschulen sind ein Problem“
Die Durchfallquote der Fahrprüfer dürfe 40 Prozent nicht übersteigen,
sonst gebe es Ärger. „Eigentlich ist die Quote viel höher, aber dann
bin ich meinen Job los“, sagt Stefan S. offen heraus. Und wenn ein
Prüfer doch Einwände gegen ein Bestehen hat? „Kollegen haben sich
bereits mit einem Abendessen bestechen lassen“, sagt S. Es heißt
immer, „das sind Verwandte von den Fahrlehrern“.

Aber Stefan S. erhebt noch schwerere Vorwürfe, spricht sogar von
„Betrug“: „Manche Fahrlehrer bieten sogar spezielle Dienste zum
Bestehen der Praxis an. Kostenpunkt 2000 Euro. Öfters verkabeln
die Fahrschulen für die theoretische Prüfung ihre Studenten selbst.
Am anderen Ende sagt ein Helferlein die korrekten Antworten durch.“
Und: „Die türkischen Fahrschulen sind daher ein Problem.“

Aber nicht nur die Sprache sei hinderlich. Bei vielen türkischen
Frauen spiele auch die Kopfbedeckung eine Rolle. „Mit einem Tschador
ist der Pendel- oder Kontrollblick deutlich beeinträchtigt.“
Das, so Stefan S., sei aber noch das geringste Problem ...
Quelle: https://www.krone.at/1746272

"Noch etwas geht nicht in seinen Kopf. "Verstehen diese
Leute überhaupt Zusatztafeln? In ganz Wien sind
Baustellen und Umleitungen. Sie sind alle auf Deutsch.“

Entsprechend gesetzwidrig fahren sie dann auch. Da gibt's nur eines:
Deutsch in Wort und Schrift, oder zu Fuß gehen und Bahn fahren:

21.07.2018
„Nicht argumentierbar“
Hofer greift durch: Keine Fahrprüfung in Türkisch
Wer in Österreich die Führerscheinprüfung bestehen will, muss
ab 2019 Deutsch, Englisch, Slowenisch oder Kroatisch können:
Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ) ordnet an, dass Türkisch
als Prüfungssprache wegfällt. Damit sollen dem Steuerzahler
„nicht argumentierbare Kosten“ für Prüfungsunterlagen in der
türkischen Sprache erspart werden. Allein im Vorjahr
absolvierten 3631 Personen den Test auf Türkisch.
[...]
„Prüfung in Türkisch diskriminiert andere ethnische Minderheiten“
Damit wird ein Entgegenkommen der Bundesregierung beendet, das
unter Kanzler Viktor Klima in der SPÖ/ÖVP-Koalition im Jahr
1998 beschlossen worden ist. Hofer zur „Krone“: „Dieses bis-
herige Angebot, die Führerscheinprüfung in Türkisch abzulegen,
diskriminiert auch andere ethnische Minderheiten, die den Test
in Chinesisch, Arabisch oder Albanisch übersetzt haben wollten.“
https://www.krone.at/1742984
U***@web.de
2018-07-28 14:54:46 UTC
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Raw Message
Und die Österreicher ohne italienisches Sprachzertifikat
werden irgendwo auf der Brennerautobahn rausgewunken
und ihre Autos bis zur Abholung durch eine sprachlich
qualifizierte Person festgesetzt. Desgleichen in Preßburg
und bei Raab.
Detlef Meißner
2018-07-28 18:37:15 UTC
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Raw Message
Post by U***@web.de
Und die Österreicher ohne italienisches Sprachzertifikat
werden irgendwo auf der Brennerautobahn rausgewunken
und ihre Autos bis zur Abholung durch eine sprachlich
qualifizierte Person festgesetzt. Desgleichen in Preßburg
und bei Raab.
Einrichtung von Lesekompetenzzentren. Wer bei einer Kontrolle einen
bestimmten Text nicht laut vorlesen und den Inhalt mit eigenen Worten
wiedergeben kann, kommt in Auffanglager. Da wird dann über das weitere
Vorgehen entschieden: Weiterfahren oder zurück, Führerschein ganz weg
oder mit Einschränkungen.
--
Das Recht auf Dummheit gehört zur Garantie der freien Entfaltung der
Persönlichkeit. (Mark Twain)
Dummenabschaffer
2018-07-28 14:57:10 UTC
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Post by Max Wendezeit
„Türkische Fahrschulen sind ein Problem“
Die Durchfallquote der Fahrprüfer dürfe 40 Prozent nicht übersteigen,
sonst gebe es Ärger. „Eigentlich ist die Quote viel höher, aber dann
bin ich meinen Job los“, sagt Stefan S. offen heraus. Und wenn ein
Prüfer doch Einwände gegen ein Bestehen hat? „Kollegen haben sich
bereits mit einem Abendessen bestechen lassen“, sagt S. Es heißt
immer, „das sind Verwandte von den Fahrlehrern“.
Aber Stefan S. erhebt noch schwerere Vorwürfe, spricht sogar von
„Betrug“: „Manche Fahrlehrer bieten sogar spezielle Dienste zum
Bestehen der Praxis an. Kostenpunkt 2000 Euro. Öfters verkabeln
die Fahrschulen für die theoretische Prüfung ihre Studenten selbst.
Am anderen Ende sagt ein Helferlein die korrekten Antworten durch.“
Und: „Die türkischen Fahrschulen sind daher ein Problem.“
Das war jetzt ein böses Eigentor!
Merkt man natürlich nicht, wenn man blöd in der Birne ist!
Detlef Meißner
2018-07-29 09:57:58 UTC
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Post by Dummenabschaffer
Post by Max Wendezeit
„Türkische Fahrschulen sind ein Problem“
Die Durchfallquote der Fahrprüfer dürfe 40 Prozent nicht übersteigen,
sonst gebe es Ärger. „Eigentlich ist die Quote viel höher, aber dann
bin ich meinen Job los“, sagt Stefan S. offen heraus. Und wenn ein
Prüfer doch Einwände gegen ein Bestehen hat? „Kollegen haben sich
bereits mit einem Abendessen bestechen lassen“, sagt S. Es heißt
immer, „das sind Verwandte von den Fahrlehrern“.
Aber Stefan S. erhebt noch schwerere Vorwürfe, spricht sogar von
„Betrug“: „Manche Fahrlehrer bieten sogar spezielle Dienste zum
Bestehen der Praxis an. Kostenpunkt 2000 Euro. Öfters verkabeln
die Fahrschulen für die theoretische Prüfung ihre Studenten selbst.
Am anderen Ende sagt ein Helferlein die korrekten Antworten durch.“
Und: „Die türkischen Fahrschulen sind daher ein Problem.“
Das war jetzt ein böses Eigentor!
Merkt man natürlich nicht, wenn man blöd in der Birne ist!
Wiener Prüfer lasen sich übertölpeln und schmieren und die Türken sind
Schuld. Sumpf fängt stets bei einem selbst an!

Detlef
--
Das Recht auf Dummheit gehört zur Garantie der freien Entfaltung der
Persönlichkeit. (Mark Twain)
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