Discussion:
Fahrtkosten fuer medizinische Behandlung
(zu alt für eine Antwort)
Andreas Bockelmann
2017-10-21 10:54:21 UTC
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Raw Message
x-post&fup de.soc.recht.misc
Nicht in D?
Wichtig bei Mietwagen ist, dass eine Mitfahrt ohne Vorbestellung
nicht versichert ist.
Blödsinn.
Das würde ich so nicht unterschreiben, denn es liegt ein nicht
versichertes Risiko vor.
Das kannst du gern unterschreiben. Welches nicht versichertes Risiko
sollte denn vorliegen?
Grundsätzlich darf ein Mietwagen in in D nur auf Bestellung fahren,
Anhalter dürfen nur Taxen gewerblich mitnehmen. Verstößt ein
Mietwagenfahrer dagegen, ist es eine Ordnungswidrigkeit und kann
entsprechend geahndet werden. Versicherungstechnisch wird nichts
berührt.
Das wird im Zweifelsfall der Jurist der Versicherung etwas anders sehen,
wenn es zum Schadensfall gekommen ist. Der bekommt ein irrsinniges Geld
dafür, Wege zu finden, dass sein Arbeitgeber möglichst geringe Ausgaben für
Schadenfälle hat.

Und eine Versicherung, die den Fahrgasttransport vom vorbestellten Abholort
zum vorbestellten Zielort versichert, versichert eben nicht den Transport
eines "Anhalters" zum spontan festgelegten Ziel. Die
Betriebshaftpflichtver-sicherung wird das Geschäftsfeld des
Versicherungsnehmers abdecken, nicht mehr und nicht weniger. Und beim reinen
Mietwagenbetrieb ist das Taxigeschäft eben nicht Bestandteil der
Betriebstätigkeit.

Eine Grauzone mag sein wenn ein Betrieb sowohl Mietwagen- als auch
Taxibetrieb ist und das ggf. noch mit den selben Fahrzeugen und Fahrern.
Dann könnte es interessant sein, ob auf dem Fahrzeug ein Taxischild
vorhanden ist oder nicht.
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
Harald Klotz
2017-10-21 11:39:56 UTC
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Raw Message
Post by Andreas Bockelmann
Grundsätzlich darf ein Mietwagen in in D nur auf Bestellung fahren,
Anhalter dürfen nur Taxen gewerblich mitnehmen. Verstößt ein
Mietwagenfahrer dagegen, ist es eine Ordnungswidrigkeit und kann
entsprechend geahndet werden. Versicherungstechnisch wird nichts
berührt.
Das wird im Zweifelsfall der Jurist der Versicherung etwas anders sehen,
wenn es zum Schadensfall gekommen ist.
Was will er anders sehen.
In welchem Passus einer Versicherungs AGB steht denn, dass die
Versicherung unter gewissen Umständen leistungsfrei ist.
Du wirst passi finden, bezüglich grober Fahrlässigkeit.
Post by Andreas Bockelmann
Und eine Versicherung, die den Fahrgasttransport vom vorbestellten
Abholort zum vorbestellten Zielort versichert, versichert eben nicht den
Transport eines "Anhalters" zum spontan festgelegten Ziel. Die
Betriebshaftpflichtver-sicherung wird das Geschäftsfeld des
Versicherungsnehmers abdecken, nicht mehr und nicht weniger.
Was hat jetzt die Betriebshaftpflich damit zu tun.
Es geht um die Kfz Versicherung, über welche auch der Fahrgast während
der Fahrt versichert ist.

Was du hier konstriuerst wäre vergleichbar damit, dass dein
Versicherungsschutz fällt, wenn du im Halteverbot parkst.
Post by Andreas Bockelmann
Und beim
reinen Mietwagenbetrieb ist das Taxigeschäft eben nicht Bestandteil der
Betriebstätigkeit.
Der Fahrgasttransport ist Bestandteil!

Grüße Harald
Andreas Bockelmann
2017-10-21 13:02:08 UTC
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Raw Message
Post by Andreas Bockelmann
Grundsätzlich darf ein Mietwagen in in D nur auf Bestellung fahren,
Anhalter dürfen nur Taxen gewerblich mitnehmen. Verstößt ein
Mietwagenfahrer dagegen, ist es eine Ordnungswidrigkeit und kann
entsprechend geahndet werden. Versicherungstechnisch wird nichts
berührt.
Das wird im Zweifelsfall der Jurist der Versicherung etwas anders
sehen, wenn es zum Schadensfall gekommen ist.
Was will er anders sehen. In welchem Passus einer Versicherungs AGB steht
denn, dass die Versicherung unter gewissen Umständen leistungsfrei ist.
Willst Du trollen oder verstehst Du es wirklich nicht?

Wenn ein Mietwagenfahrer "Laufkundschaft" wie ein Taxi befördert, handelt es
sich nicht um das angemeldete Gewerbe und auch nicht um die versicherte
Gewerbstätigkeit. Ganz überspitzt und übertriebens Beispiel: Die
Betriebshaftpflicht eines Gebäudereinigers wird nicht einspringen, wenn der
Gebäudereiniger sich als Schönheitschirurg betätigt.
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
U***@web.de
2017-10-21 13:31:52 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Andreas Bockelmann
Post by Andreas Bockelmann
Das wird im Zweifelsfall der Jurist der Versicherung etwas anders
sehen, wenn es zum Schadensfall gekommen ist.
Was will er anders sehen. In welchem Passus einer Versicherungs AGB steht
denn, dass die Versicherung unter gewissen Umständen leistungsfrei ist.
Willst Du trollen oder verstehst Du es wirklich nicht?
Wenn ein Mietwagenfahrer "Laufkundschaft" wie ein Taxi befördert, handelt es
sich nicht um das angemeldete Gewerbe und auch nicht um die versicherte
Gewerbstätigkeit.
Meint Bockelmann, damit würde auch die Halterhaftpflicht
komplett leistungsfrei werden?
Harald Klotz
2017-10-21 18:15:40 UTC
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Raw Message
Post by Andreas Bockelmann
Was will er anders sehen. In welchem Passus einer Versicherungs AGB steht
denn, dass die Versicherung unter gewissen Umständen leistungsfrei ist.
Willst Du trollen oder verstehst Du es wirklich nicht?
Du Troll behauptest hier abstrused, merkst du es nicht?
Bring einmal Argumente für deine seltsame Auffassung.
Post by Andreas Bockelmann
Wenn ein Mietwagenfahrer "Laufkundschaft" wie ein Taxi befördert,
handelt es sich nicht um das angemeldete Gewerbe und auch nicht um die
versicherte Gewerbstätigkeit.
Es ist rechtswidrig, dafür kann er ein Bußgeld bekommen.
Post by Andreas Bockelmann
Die Betriebshaftpflicht eines Gebäudereinigers wird nicht einspringen,
wenn der Gebäudereiniger sich als Schönheitschirurg betätigt.
Was hat es überhaupt mit der Betriebshaftpflicht zu tun?
Welchen Schaden häls du denn für möglich, den eine Betriebshaftpflicht
abdeckt, der im Zusammenhang mit einem Einsteiger steht?

Grüße Harald
Harald Klotz
2017-10-22 01:51:09 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Andreas Bockelmann
Grundsätzlich darf ein Mietwagen in in D nur auf Bestellung fahren,
Anhalter dürfen nur Taxen gewerblich mitnehmen. Verstößt ein
Mietwagenfahrer dagegen, ist es eine Ordnungswidrigkeit und kann
entsprechend geahndet werden. Versicherungstechnisch wird nichts
berührt.
Das wird im Zweifelsfall der Jurist der Versicherung etwas anders sehen,
wenn es zum Schadensfall gekommen ist.
Welcher Schadenfall käme denn infrage?
Beispiel?
Post by Andreas Bockelmann
Der bekommt ein irrsinniges Geld
dafür, Wege zu finden, dass sein Arbeitgeber möglichst geringe Ausgaben
für Schadenfälle hat.
Und?
Er kann weder gegen Gesetze noch gegen gängige Rechtsprechung gegen an
stinken.
Post by Andreas Bockelmann
Und eine Versicherung, die den Fahrgasttransport vom vorbestellten
Abholort zum vorbestellten Zielort versichert, versichert eben nicht den
Transport eines "Anhalters" zum spontan festgelegten Ziel.
Dann zitier einmal den entsprechenden Passus aus den
Versicherungsbedingungen.
Post by Andreas Bockelmann
Die
Betriebshaftpflichtver-sicherung wird das Geschäftsfeld des
Versicherungsnehmers abdecken, nicht mehr und nicht weniger.
Und was hat diese mit dem Fahrgasttransport zu tun?
Post by Andreas Bockelmann
Und beim
reinen Mietwagenbetrieb ist das Taxigeschäft eben nicht Bestandteil der
Betriebstätigkeit.
Der Fahrgasttransport ist das Geschäftsfeld.
Und für den Fahrgasttransport ist KFZ Haftpflicht zuständig.

Grüße Harald
Andreas Bockelmann
2017-10-22 10:44:03 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Andreas Bockelmann
Grundsätzlich darf ein Mietwagen in in D nur auf Bestellung fahren,
Anhalter dürfen nur Taxen gewerblich mitnehmen. Verstößt ein
Mietwagenfahrer dagegen, ist es eine Ordnungswidrigkeit und kann
entsprechend geahndet werden. Versicherungstechnisch wird nichts
berührt.
Das wird im Zweifelsfall der Jurist der Versicherung etwas anders
sehen, wenn es zum Schadensfall gekommen ist.
Welcher Schadenfall käme denn infrage? Beispiel?
Typisch ein durch den Fahrer verursachter Unfall mit Personenschaden am
Fahrgast.
Post by Andreas Bockelmann
Der bekommt ein irrsinniges Geld dafür, Wege zu finden, dass sein
Arbeitgeber möglichst geringe Ausgaben für Schadenfälle hat.
Und? Er kann weder gegen Gesetze noch gegen gängige Rechtsprechung gegen
an stinken.
Da Du nur trollen willst, ist hier von meiner Seite EoD
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
Harald Klotz
2017-10-23 04:13:36 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Andreas Bockelmann
Welcher Schadenfall käme denn infrage? Beispiel?
Typisch ein durch den Fahrer verursachter Unfall mit Personenschaden am
Fahrgast.
Du meinst, das wäre Sache der Betriebshaftpflicht?
Das fällt unter die KFZ Haftpflicht.
Post by Andreas Bockelmann
Post by Andreas Bockelmann
Der bekommt ein irrsinniges Geld dafür, Wege zu finden, dass sein
Arbeitgeber möglichst geringe Ausgaben für Schadenfälle hat.
Und? Er kann weder gegen Gesetze noch gegen gängige Rechtsprechung gegen
an stinken.
Da Du nur trollen willst, ist hier von meiner Seite EoD
Harald Klotz
2017-10-23 04:29:24 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Andreas Bockelmann
Typisch ein durch den Fahrer verursachter Unfall mit Personenschaden am
Fahrgast.
Das ist Sache der Betriebshaftpflicht?
Post by Andreas Bockelmann
Post by Andreas Bockelmann
Der bekommt ein irrsinniges Geld dafür, Wege zu finden, dass sein
Arbeitgeber möglichst geringe Ausgaben für Schadenfälle hat.
Und? Er kann weder gegen Gesetze noch gegen gängige Rechtsprechung gegen
an stinken.
Da Du nur trollen willst, ist hier von meiner Seite EoD
Du hast also keine Argumente, die weist nicht einmal was unter eine
Betriebshaftpflicht fällt.

Du bist völlig ahnungslos.
Klar, wer deinen Blödsinn nicht glaubt, der kann nur ein Troll sein.

Grüße Harald
U***@web.de
2017-10-23 07:26:42 UTC
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Raw Message
Moin,
Post by Harald Klotz
Post by Andreas Bockelmann
Grundsätzlich darf ein Mietwagen in in D nur auf Bestellung fahren,
Anhalter dürfen nur Taxen gewerblich mitnehmen. Verstößt ein
Mietwagenfahrer dagegen, ist es eine Ordnungswidrigkeit und kann
entsprechend geahndet werden. Versicherungstechnisch wird nichts
berührt.
Das wird im Zweifelsfall der Jurist der Versicherung etwas anders sehen,
wenn es zum Schadensfall gekommen ist.
Welcher Schadenfall käme denn infrage?
Beispiel?
Fahrer läßt dem Fahrgast einen Koffer auf den Fuß fallen.

Könnte mir vorstellen, daß das dann nicht versichert ist.
Harald Klotz
2017-10-23 08:25:40 UTC
Permalink
Raw Message
Post by U***@web.de
Post by Harald Klotz
Welcher Schadenfall käme denn infrage?
Beispiel?
Fahrer läßt dem Fahrgast einen Koffer auf den Fuß fallen.
Könnte mir vorstellen, daß das dann nicht versichert ist.
Be- und Entladevorgänge sind Sache der KFZ Haftpflicht.

Die Behauptung um die es hier geht ist ja, dass die Versicherung sich
bei einer Ordnungswidrigkeit weigern kann den Schaden zu begleichen.
Genauer, bei der Ordnungswidrigkeit einen Anhalter mitzunehmen.
Andrea behauptet das, betitelt mich als Troll, weil ich seine Auffassung
bestreite. Belege hat er bisher nicht liefern können, dass
Versicherungen bei Ordnungswidrigkeiten die Leistung verweigern können.

Grüße Harald

Ludger Averborg
2017-10-22 07:52:56 UTC
Permalink
Raw Message
On Sat, 21 Oct 2017 12:54:21 +0200, Andreas Bockelmann
Post by Andreas Bockelmann
Das wird im Zweifelsfall der Jurist der Versicherung etwas anders sehen,
wenn es zum Schadensfall gekommen ist. Der bekommt ein irrsinniges Geld
dafür, Wege zu finden, dass sein Arbeitgeber möglichst geringe Ausgaben für
Schadenfälle hat.
So simpel ist das nicht. Der Versicherer ist ja nicht an
geringen Ausgaben interessiert sondern an hohem Gewinn, und
eine Versicherung, die als kleinlich und knauserig bekannt
wird, hat sicher weniger Zulauf als eine, die großzügig und
kulant zahlt. Und das bedeutet mehr Einnahmen und so höheren
Gewinn. Mischkalkulation eben.

l.
Andreas Bockelmann
2017-10-22 10:50:46 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Ludger Averborg
So simpel ist das nicht. Der Versicherer ist ja nicht an
geringen Ausgaben interessiert sondern an hohem Gewinn, und
eine Versicherung, die als kleinlich und knauserig bekannt
wird, hat sicher weniger Zulauf als eine, die großzügig und
kulant zahlt.
Ich als Versicherungskunde möchte aber auch nicht über meine Prämien eine
"Kulanz" mitbezahlen, die die Begleichung von Schäden außerhalb des
versicherten Risikos finanzieren muss.

Man kann trefflich drüber streiten ob das Unfallrisiko mit Personenschaden
am Fahrgast bei Taxen höher ist als bei Mietwagen, aber es sind zwei
unterschiedliche Geschäftsfelder. Und wenn eine Haftplichtversicherung das
Risiko eines Fahrgastpersonenschadens während einer vorbestellten Fahrt von
A nach B versichert (Mietwagen) ist nicht automatisch das Risiko mit einem
unterwegs aufegelesenem Fahrgast (Taxi) mit versichert.

Ich kenne zwar nicht die Versicherungsverträge der Taxen und Mietwagen, aber
ich kenne sehr kleinliche Abgrenzungen in Versicherungsbedingungen.
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
Harald Klotz
2017-10-23 05:19:02 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Andreas Bockelmann
Ich als Versicherungskunde möchte aber auch nicht über meine Prämien
eine "Kulanz" mitbezahlen, die die Begleichung von Schäden außerhalb des
versicherten Risikos finanzieren muss.
Kulanz bei Versicherungen bedeutet doch nur, wir zahlen, denn einen
Rechtsstreit würden wir ohnehin verlieren.
Wie möchten aber ein Urteil vermeiden, denn dann könne wir weiterhin
versuchen Leistungen zu verweigern.
Post by Andreas Bockelmann
Man kann trefflich drüber streiten ob das Unfallrisiko mit
Personenschaden am Fahrgast bei Taxen höher ist als bei Mietwagen, aber
es sind zwei unterschiedliche Geschäftsfelder. Und wenn eine
Haftplichtversicherung das Risiko eines Fahrgastpersonenschadens während
einer vorbestellten Fahrt von A nach B versichert (Mietwagen) ist nicht
automatisch das Risiko mit einem unterwegs aufegelesenem Fahrgast (Taxi)
mit versichert.
Wo wird denn das ausgeschlossen?
Post by Andreas Bockelmann
Ich kenne zwar nicht die Versicherungsverträge der Taxen und Mietwagen,
aber ich kenne sehr kleinliche Abgrenzungen in Versicherungsbedingungen.
Du hast also keine Ahnung und behauptest einfach drauf los.

Und du Troll, nennst mich Troll.

Grüße Harald
HC Ahlmann
2017-10-22 09:15:05 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Andreas Bockelmann
Und eine Versicherung, die den Fahrgasttransport vom vorbestellten Abholort
zum vorbestellten Zielort versichert, versichert eben nicht den Transport
eines "Anhalters" zum spontan festgelegten Ziel. Die
Betriebshaftpflichtversicherung wird das Geschäftsfeld des
Versicherungsnehmers abdecken, nicht mehr und nicht weniger. Und beim reinen
Mietwagenbetrieb ist das Taxigeschäft eben nicht Bestandteil der
Betriebstätigkeit.
Taxis und Mietwagen ist gemein, dass sie gewerbliche Personenbeförderung
im Gelegenheitsverkehr betreiben. Die Anbahnung der Fahrgastaufnahme ist
unterschiedlich (Funkaufträge vs. Funkaufträge und Einsteiger), aber wie
wirkt sich dies auf das zu versichernde Risiko aus?
--
Munterbleiben
HC

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