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Wann ist ein Gerät eine Atrappe?
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Arno
2017-11-04 07:49:17 UTC
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Hallo,

ab wann ist ien Gerät eine Atrappe? Ich habe hier eine nicht
funktionierende Überwachungskamera im Fenster stehen. Ein Nachbar hat
mir jetzt anonym einen Zettel in den Briefkasten geworfen mit einen
BGH-Urteil. In diesem Urteil steht aber auch, das Atrappen erlaubt sind.
Zählt also eine echte, aber nicht funktionierende Kamera als Atrappe?
--
Seit ... nutze ich:
1960: Diese Erde. 1963: Fahrräder.
1985: Apple Computer. 1999: Das Internet
2012: Newsgroups..
Detlef Meißner
2017-11-04 08:54:41 UTC
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Raw Message
Post by Arno
ab wann ist ien Gerät eine Atrappe? Ich habe hier eine nicht
funktionierende Überwachungskamera im Fenster stehen. Ein Nachbar hat
mir jetzt anonym einen Zettel in den Briefkasten geworfen mit einen
BGH-Urteil. In diesem Urteil steht aber auch, das Atrappen erlaubt sind.
Zählt also eine echte, aber nicht funktionierende Kamera als Atrappe?
Eine Attrappe ist ein Gerät ohne Funktion, d.h. sie *kann* nicht
funktionieren.
Ein Panzer aus Sperrholz ist eine Attrappe, ein Panzer, der nicht
schießen kann, aber noch lange nicht.

Als Attrappe wird allgemein empfohlen, sich kein
Überwachungskamera-Attrappe zuzulegen, die möglicherweise auch noch
blinkt, sondern ein Gehäuse einer ganz normalen Überwachungskamera, also
ohne *mögliche* Funktion.
Aber auch bei einer Attrappe sollte man die Bestimmungen für den
Überwachungsraum beachten, sonst kann es zu den Problemen mit Nachbarn
kommen.

Detlef
Dorothee Hermann
2017-11-04 11:06:32 UTC
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Post by Detlef Meißner
Post by Arno
ab wann ist ien Gerät eine Atrappe? Ich habe hier eine nicht
funktionierende Überwachungskamera im Fenster stehen. Ein Nachbar
hat mir jetzt anonym einen Zettel in den Briefkasten geworfen mit
einen BGH-Urteil. In diesem Urteil steht aber auch, das Atrappen
erlaubt sind. Zählt also eine echte, aber nicht funktionierende
Kamera als Atrappe?
Eine Attrappe ist ein Gerät ohne Funktion, d.h. sie *kann* nicht
funktionieren. Als Attrappe wird allgemein empfohlen, sich kein
Überwachungskamera-Attrappe zuzulegen, die möglicherweise auch noch
blinkt, sondern ein Gehäuse einer ganz normalen Überwachungskamera,
also ohne *mögliche* Funktion. Aber auch bei einer Attrappe sollte
man die Bestimmungen für den Überwachungsraum beachten, sonst kann
es zu den Problemen mit Nachbarn kommen.
Erst las ich da verschiedene Beurteilungen. Jetzt habe ich mir aber
wegen der Unsicherheit ein BGH-Urteil notiert, und von der Anbringung
einer nicht mal blinkenden Attrappe im auch von Fremden begehbaren Hof,
abgesehen.

@Arno, vielleicht interessant?

https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VI%20ZR%20176/09
Daraus:
https://www.ferner-alsdorf.de/zivilrecht/verbraucherrecht__bgh-zur-kamerauberwachung-neues-bei-attrappen__rechtsanwalt-alsdorf__2515/

Dorothee
Detlef Meißner
2017-11-04 11:36:17 UTC
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Raw Message
Post by Dorothee Hermann
Post by Detlef Meißner
Post by Arno
ab wann ist ien Gerät eine Atrappe? Ich habe hier eine nicht
funktionierende Überwachungskamera im Fenster stehen. Ein Nachbar
hat mir jetzt anonym einen Zettel in den Briefkasten geworfen mit
einen BGH-Urteil. In diesem Urteil steht aber auch, das Atrappen
erlaubt sind. Zählt also eine echte, aber nicht funktionierende
Kamera als Atrappe?
Eine Attrappe ist ein Gerät ohne Funktion, d.h. sie *kann* nicht
funktionieren. Als Attrappe wird allgemein empfohlen, sich kein
Überwachungskamera-Attrappe zuzulegen, die möglicherweise auch noch
blinkt, sondern ein Gehäuse einer ganz normalen Überwachungskamera,
also ohne *mögliche* Funktion. Aber auch bei einer Attrappe sollte
man die Bestimmungen für den Überwachungsraum beachten, sonst kann
es zu den Problemen mit Nachbarn kommen.
Erst las ich da verschiedene Beurteilungen. Jetzt habe ich mir aber
wegen der Unsicherheit ein BGH-Urteil notiert, und von der Anbringung
einer nicht mal blinkenden Attrappe im auch von Fremden begehbaren Hof,
abgesehen.
Es wäre mir neu, wenn man sein *eigenes * Grundstück nicht von einer
Kamera überwachen lassen darf.
Seinen eigenen Betrieb/sein eigenes Geschäft darf man auch überwachen,
allerdings muss dann mit einem Schild darauf hingewiesen werden.

Wäre Überwachung von Personen auf eigenem Grund grundsätzlich nicht
erlaubt, dann dürfte man auch keine Kamera neben der Eingangstür (als
Gegensprechanlage) anbringen.

Momentan herrscht ein Boom an Überwachungskameras, speziell solchen mit
WiFi.

Blinkende Kameras sind sowieso albern, weil sie von jederman
als Attrappe erkannt werden. Auch hin- und her schwenkende Kameras sind
albern.

Detlef
Wolfgang Jäth
2017-11-04 14:41:01 UTC
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Raw Message
Post by Detlef Meißner
Es wäre mir neu, wenn man sein *eigenes * Grundstück nicht von einer
Kamera überwachen lassen darf.
Jein; wenn du *nur* einen deutlich *abgegrenzten* (z. B. durch Zaun o.
ä.) Bereich deines eigenen Grundstückes überwachst, dann ist das AFAIK
(aber IANAL) erlaubt. Wenn du allerdings *auch* (oder nur) Bereiche
erfasst, die *nicht* zu deinem Grundstück gehören (egal ob das
öffentliche Bereiche wie z. B. Straßenabschnitte sind, oder private
Bereiche, wie z. B. Teile eines Nachbargrundstückes) dann ist das verboten.

Und wenn du öffentlich zugängliche Bereiche deines eigenen Grundstückes
(wie z. B. der Weg zu deinem Hauseingang, oder Verkaufsbereiche deines
Geschäftes) erfasst, musst du das zumindest durch ein entsprechendes
Schild kenntlich machen.
Post by Detlef Meißner
Seinen eigenen Betrieb/sein eigenes Geschäft darf man auch überwachen,
allerdings muss dann mit einem Schild darauf hingewiesen werden.
Ja, weil die öffentlich zugänglich sind (man Kunden). Allerdings darf
die Kamera dabei nicht z. B. aus dem Fenster o. ä. schauen.
Post by Detlef Meißner
Wäre Überwachung von Personen auf eigenem Grund grundsätzlich nicht
erlaubt, dann dürfte man auch keine Kamera neben der Eingangstür (als
Gegensprechanlage) anbringen.
Die ist AFAIK auch *nur* erlaubt, weil sie 1) nicht aufzeichnet, und 2)
nicht permanent aktiv ist, sondern nur manuell für kurze Zeit
angeschaltet wird. Kamera ist also nicht unbedingt gleich Kamera.

Wolfgang
--
---
Diese E-Mail wurde von Avast Antivirus-Software auf Viren geprüft.
https://www.avast.com/antivirus
Detlef Meißner
2017-11-04 15:10:21 UTC
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Raw Message
Post by Wolfgang Jäth
Post by Detlef Meißner
Es wäre mir neu, wenn man sein *eigenes * Grundstück nicht von einer
Kamera überwachen lassen darf.
Jein; wenn du *nur* einen deutlich *abgegrenzten* (z. B. durch Zaun o.
ä.) Bereich deines eigenen Grundstückes überwachst, dann ist das AFAIK
(aber IANAL) erlaubt. Wenn du allerdings *auch* (oder nur) Bereiche
erfasst, die *nicht* zu deinem Grundstück gehören (egal ob das
öffentliche Bereiche wie z. B. Straßenabschnitte sind, oder private
Bereiche, wie z. B. Teile eines Nachbargrundstückes) dann ist das verboten.
OK, das meinte ich mit "eigenem" Grundstück.
Post by Wolfgang Jäth
Und wenn du öffentlich zugängliche Bereiche deines eigenen Grundstückes
(wie z. B. der Weg zu deinem Hauseingang, oder Verkaufsbereiche deines
Geschäftes) erfasst, musst du das zumindest durch ein entsprechendes
Schild kenntlich machen.
Nun, wer hat das an seinem Haus (privat), an dem unter dem Dach die
Kamera hängt und auf den Eingangsbereich zeigt?

Und hinter dem Haus wimmelt es von Kameras (Wildkamera, WiFi-Kamera,
LTE-Kamera, ....) Alles getarnt. ;-)
Post by Wolfgang Jäth
Post by Detlef Meißner
Seinen eigenen Betrieb/sein eigenes Geschäft darf man auch überwachen,
allerdings muss dann mit einem Schild darauf hingewiesen werden.
Ja, weil die öffentlich zugänglich sind (man Kunden). Allerdings darf
die Kamera dabei nicht z. B. aus dem Fenster o. ä. schauen.
Post by Detlef Meißner
Wäre Überwachung von Personen auf eigenem Grund grundsätzlich nicht
erlaubt, dann dürfte man auch keine Kamera neben der Eingangstür (als
Gegensprechanlage) anbringen.
Die ist AFAIK auch *nur* erlaubt, weil sie 1) nicht aufzeichnet, und 2)
nicht permanent aktiv ist, sondern nur manuell für kurze Zeit
angeschaltet wird. Kamera ist also nicht unbedingt gleich Kamera.
Naja, das kann man auch permanent machen und auf 'nem PC abspeichern.

Seltsamerweise sind aber die Kameras in Autos erlaubt. Also stelle ich
ein Auto ...

Detlef
Wolfgang Jäth
2017-11-04 16:44:26 UTC
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Raw Message
Post by Detlef Meißner
Post by Wolfgang Jäth
Post by Detlef Meißner
Es wäre mir neu, wenn man sein *eigenes * Grundstück nicht von einer
Kamera überwachen lassen darf.
Jein; wenn du *nur* einen deutlich *abgegrenzten* (z. B. durch Zaun o.
ä.) Bereich deines eigenen Grundstückes überwachst, dann ist das AFAIK
(aber IANAL) erlaubt. Wenn du allerdings *auch* (oder nur) Bereiche
erfasst, die *nicht* zu deinem Grundstück gehören (egal ob das
öffentliche Bereiche wie z. B. Straßenabschnitte sind, oder private
Bereiche, wie z. B. Teile eines Nachbargrundstückes) dann ist das verboten.
OK, das meinte ich mit "eigenem" Grundstück.
Post by Wolfgang Jäth
Und wenn du öffentlich zugängliche Bereiche deines eigenen Grundstückes
(wie z. B. der Weg zu deinem Hauseingang, oder Verkaufsbereiche deines
Geschäftes) erfasst, musst du das zumindest durch ein entsprechendes
Schild kenntlich machen.
Nun, wer hat das an seinem Haus (privat), an dem unter dem Dach die
Kamera hängt und auf den Eingangsbereich zeigt?
Und hinter dem Haus wimmelt es von Kameras (Wildkamera, WiFi-Kamera,
LTE-Kamera, ....) Alles getarnt. ;-)
Post by Wolfgang Jäth
Post by Detlef Meißner
Seinen eigenen Betrieb/sein eigenes Geschäft darf man auch überwachen,
allerdings muss dann mit einem Schild darauf hingewiesen werden.
Ja, weil die öffentlich zugänglich sind (man Kunden). Allerdings darf
die Kamera dabei nicht z. B. aus dem Fenster o. ä. schauen.
Post by Detlef Meißner
Wäre Überwachung von Personen auf eigenem Grund grundsätzlich nicht
erlaubt, dann dürfte man auch keine Kamera neben der Eingangstür (als
Gegensprechanlage) anbringen.
Die ist AFAIK auch *nur* erlaubt, weil sie 1) nicht aufzeichnet, und 2)
nicht permanent aktiv ist, sondern nur manuell für kurze Zeit
angeschaltet wird. Kamera ist also nicht unbedingt gleich Kamera.
Naja, das kann man auch permanent machen und auf 'nem PC abspeichern.
Klar; man kann auch beim nächsten Juwelier einbrechen und die Auslage
klauen.

Was man *kann*, und was *erlaubt* ist, sind eben manchmal [tm] /zwei/
Paar Stiefel.
Post by Detlef Meißner
Seltsamerweise sind aber die Kameras in Autos erlaubt.
Es ist gut dass dir das seltsam vor kommt, denn das ist so global
formuliert unwahr. In DE sind Dashcams nur unter ganz /bestimmten/
Voraussetzungen überhaupt zulässig.

Wolfgang
--
---
Diese E-Mail wurde von Avast Antivirus-Software auf Viren geprüft.
https://www.avast.com/antivirus
Detlef Meißner
2017-11-04 17:10:20 UTC
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Raw Message
Post by Wolfgang Jäth
Post by Detlef Meißner
Post by Wolfgang Jäth
Post by Detlef Meißner
Es wäre mir neu, wenn man sein *eigenes * Grundstück nicht von einer
Kamera überwachen lassen darf.
Jein; wenn du *nur* einen deutlich *abgegrenzten* (z. B. durch Zaun o.
ä.) Bereich deines eigenen Grundstückes überwachst, dann ist das AFAIK
(aber IANAL) erlaubt. Wenn du allerdings *auch* (oder nur) Bereiche
erfasst, die *nicht* zu deinem Grundstück gehören (egal ob das
öffentliche Bereiche wie z. B. Straßenabschnitte sind, oder private
Bereiche, wie z. B. Teile eines Nachbargrundstückes) dann ist das verboten.
OK, das meinte ich mit "eigenem" Grundstück.
Post by Wolfgang Jäth
Und wenn du öffentlich zugängliche Bereiche deines eigenen Grundstückes
(wie z. B. der Weg zu deinem Hauseingang, oder Verkaufsbereiche deines
Geschäftes) erfasst, musst du das zumindest durch ein entsprechendes
Schild kenntlich machen.
Nun, wer hat das an seinem Haus (privat), an dem unter dem Dach die
Kamera hängt und auf den Eingangsbereich zeigt?
Und hinter dem Haus wimmelt es von Kameras (Wildkamera, WiFi-Kamera,
LTE-Kamera, ....) Alles getarnt. ;-)
Post by Wolfgang Jäth
Post by Detlef Meißner
Seinen eigenen Betrieb/sein eigenes Geschäft darf man auch überwachen,
allerdings muss dann mit einem Schild darauf hingewiesen werden.
Ja, weil die öffentlich zugänglich sind (man Kunden). Allerdings darf
die Kamera dabei nicht z. B. aus dem Fenster o. ä. schauen.
Post by Detlef Meißner
Wäre Überwachung von Personen auf eigenem Grund grundsätzlich nicht
erlaubt, dann dürfte man auch keine Kamera neben der Eingangstür (als
Gegensprechanlage) anbringen.
Die ist AFAIK auch *nur* erlaubt, weil sie 1) nicht aufzeichnet, und 2)
nicht permanent aktiv ist, sondern nur manuell für kurze Zeit
angeschaltet wird. Kamera ist also nicht unbedingt gleich Kamera.
Naja, das kann man auch permanent machen und auf 'nem PC abspeichern.
Klar; man kann auch beim nächsten Juwelier einbrechen und die Auslage
klauen.
Klar, ist aber nicht ganz so einfach.
Post by Wolfgang Jäth
Was man *kann*, und was *erlaubt* ist, sind eben manchmal [tm] /zwei/
Paar Stiefel.
Schon klar.
Das Problem bei diesen ganzen Einschränkungen besteht darin, dass es
Leute/Nachbarn gibt, die ganz genau darauf achten. Die Folgen kann man
sich doch ausmalen.
Post by Wolfgang Jäth
Post by Detlef Meißner
Seltsamerweise sind aber die Kameras in Autos erlaubt.
Es ist gut dass dir das seltsam vor kommt, denn das ist so global
formuliert unwahr. In DE sind Dashcams nur unter ganz /bestimmten/
Voraussetzungen überhaupt zulässig.
Hier ist eindeutig zu entnehmen, dass bei privaten Aufnahmen, die nicht
veröffentlicht werden, keine Probleme bestehen.
Und es es geht dabei auf Aufnahmen aus dem fahrenden Auto, um sie als
Beweismittel vor Gericht verwenden zu können.
Auf die Idee, mit so einer Dashcam das eigene Grundstück zu überwachen,
ist wohl niemand gekommen, oder es hat noch niemand gemerkt.

https://www.adac.de/der-adac/rechtsberatung/verkehrsvorschriften/inland/dashcam/
https://www.anwaltsregister.de/Fachbeitraege/Die_Dashcam_im_deutschen_Recht__was_ist_erlaubt_was_verboten_und_nutzt_die_Dashcam_als_Beweismittel.d1797.html
Stefan Schmitz
2017-11-04 17:21:58 UTC
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Raw Message
Post by Detlef Meißner
Hier ist eindeutig zu entnehmen, dass bei privaten Aufnahmen, die nicht
veröffentlicht werden, keine Probleme bestehen.
Und es es geht dabei auf Aufnahmen aus dem fahrenden Auto, um sie als
Beweismittel vor Gericht verwenden zu können.
Auf die Idee, mit so einer Dashcam das eigene Grundstück zu überwachen,
ist wohl niemand gekommen, oder es hat noch niemand gemerkt.
https://www.adac.de/der-adac/rechtsberatung/verkehrsvorschriften/inland/dashcam/
https://www.anwaltsregister.de/Fachbeitraege/Die_Dashcam_im_deutschen_Recht__was_ist_erlaubt_was_verboten_und_nutzt_die_Dashcam_als_Beweismittel.d1797.html
Da lese ich aber so ziemlich das Gegenteil von "keine Probleme".
Detlef Meißner
2017-11-04 17:37:18 UTC
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Raw Message
Post by Stefan Schmitz
Post by Detlef Meißner
Hier ist eindeutig zu entnehmen, dass bei privaten Aufnahmen, die nicht
veröffentlicht werden, keine Probleme bestehen.
Und es es geht dabei auf Aufnahmen aus dem fahrenden Auto, um sie als
Beweismittel vor Gericht verwenden zu können.
Auf die Idee, mit so einer Dashcam das eigene Grundstück zu überwachen,
ist wohl niemand gekommen, oder es hat noch niemand gemerkt.
https://www.adac.de/der-adac/rechtsberatung/verkehrsvorschriften/inland/dashcam/
https://www.anwaltsregister.de/Fachbeitraege/Die_Dashcam_im_deutschen_Recht__was_ist_erlaubt_was_verboten_und_nutzt_die_Dashcam_als_Beweismittel.d1797.html
Da lese ich aber so ziemlich das Gegenteil von "keine Probleme".
Nicht?
Also, ich sehe da keine (unter den im ersten Satz aufgeführten Bedingungen).
Andererseits könnte ich ja auch den Beifahrer dazu verwenden, aus der
Hand mit der Videokamera/seinem Smartphone Aufnahmen zu machen.
Früher habe ich das mit meiner Filmkamera gemacht.
Der einzige Unterschied: es waren keine "permanenten" Aufnahmen, das
wurde dann zu teuer.

Detlef
Wolfgang Jäth
2017-11-05 06:31:05 UTC
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Raw Message
Post by Detlef Meißner
Post by Stefan Schmitz
Post by Detlef Meißner
Hier ist eindeutig zu entnehmen, dass bei privaten Aufnahmen, die nicht
veröffentlicht werden, keine Probleme bestehen.
Und es es geht dabei auf Aufnahmen aus dem fahrenden Auto, um sie als
Beweismittel vor Gericht verwenden zu können.
Auf die Idee, mit so einer Dashcam das eigene Grundstück zu überwachen,
ist wohl niemand gekommen, oder es hat noch niemand gemerkt.
https://www.adac.de/der-adac/rechtsberatung/verkehrsvorschriften/inland/dashcam/
https://www.anwaltsregister.de/Fachbeitraege/Die_Dashcam_im_deutschen_Recht__was_ist_erlaubt_was_verboten_und_nutzt_die_Dashcam_als_Beweismittel.d1797.html
Da lese ich aber so ziemlich das Gegenteil von "keine Probleme".
Nicht?
Also, ich sehe da keine (unter den im ersten Satz aufgeführten Bedingungen).
Andererseits könnte ich ja auch den Beifahrer dazu verwenden, aus der
Hand mit der Videokamera/seinem Smartphone Aufnahmen zu machen.
Früher habe ich das mit meiner Filmkamera gemacht.
Der einzige Unterschied: es waren keine "permanenten" Aufnahmen, das
wurde dann zu teuer.
Und genau dieser Unterschied ist auch rechtlich entscheidend:
/Anlassbezogene/ (manuelle) Aufnahmen sind zulässig; (automatische)
/unmotivierte/ Aufnahmen dagegen ganz klar nicht.

Und genau wegen dieser Motivations- und Interessenabwägung bei der
Beurteilung der Rechtmäßigkeit ist das Thema so komplex und undurchsichtig.

Wolfgang
--
Detlef Meißner
2017-11-05 09:14:00 UTC
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Raw Message
Post by Wolfgang Jäth
Post by Detlef Meißner
Post by Stefan Schmitz
Post by Detlef Meißner
Hier ist eindeutig zu entnehmen, dass bei privaten Aufnahmen, die nicht
veröffentlicht werden, keine Probleme bestehen.
Und es es geht dabei auf Aufnahmen aus dem fahrenden Auto, um sie als
Beweismittel vor Gericht verwenden zu können.
Auf die Idee, mit so einer Dashcam das eigene Grundstück zu überwachen,
ist wohl niemand gekommen, oder es hat noch niemand gemerkt.
https://www.adac.de/der-adac/rechtsberatung/verkehrsvorschriften/inland/dashcam/
https://www.anwaltsregister.de/Fachbeitraege/Die_Dashcam_im_deutschen_Recht__was_ist_erlaubt_was_verboten_und_nutzt_die_Dashcam_als_Beweismittel.d1797.html
Da lese ich aber so ziemlich das Gegenteil von "keine Probleme".
Nicht?
Also, ich sehe da keine (unter den im ersten Satz aufgeführten Bedingungen).
Andererseits könnte ich ja auch den Beifahrer dazu verwenden, aus der
Hand mit der Videokamera/seinem Smartphone Aufnahmen zu machen.
Früher habe ich das mit meiner Filmkamera gemacht.
Der einzige Unterschied: es waren keine "permanenten" Aufnahmen, das
wurde dann zu teuer.
/Anlassbezogene/ (manuelle) Aufnahmen sind zulässig; (automatische)
/unmotivierte/ Aufnahmen dagegen ganz klar nicht.
Richtig. Das Zauberwort ist "anlassbezogen".
Aber was heißt das genau?
Darüber entscheidet dann der jeweilige Richter.
Wurde anfänglich eine Ton- oder Videoaufnaghme vor Gericht nicht
zugelassen, so ändert sich das im Laufe der Zeit.
Es kann ja sicherlich nicht angehen, dass "der Staat" permanente
Viedeoüberwachung durchführt und die dann bei Gericht als Beweismittel
vorlegt, für alle anderen das aber nicht gelten soll.
Oder sollte die staatliche Überwachung etwa anlassbezogen sein?
Anlassbezogen sind/waren Videoüberwachungen an Kreuzungen zur
Verkehrsregelung oder an den Mautbrücken.
Post by Wolfgang Jäth
Und genau wegen dieser Motivations- und Interessenabwägung bei der
Beurteilung der Rechtmäßigkeit ist das Thema so komplex und undurchsichtig.
Richtig.

BTW: Anlassbezogen scheint das Zauberwort auch in anderen Bereichen zu
sein. Fußgängerüberwege werden nach jahrelangen Forderungen erst gebaut,
wenn ein Kind überfahren wurde, Geschwindigkeitsbegrenzungen an
kritischen Stellen auf Bundesstraßen erst eingerichtet, wenn es ein paar
schwere Unfälle dort gegeben hat, über Grundschule wird erst geredet,
wenn wir bei PISA schlecht abgeschnitten haben usw.

Detlef
Wolfgang Jäth
2017-11-05 06:23:04 UTC
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Raw Message
Post by Detlef Meißner
Post by Wolfgang Jäth
Post by Detlef Meißner
Post by Wolfgang Jäth
Post by Detlef Meißner
Es wäre mir neu, wenn man sein *eigenes * Grundstück nicht von einer
Kamera überwachen lassen darf.
Jein; wenn du *nur* einen deutlich *abgegrenzten* (z. B. durch Zaun o.
ä.) Bereich deines eigenen Grundstückes überwachst, dann ist das AFAIK
(aber IANAL) erlaubt. Wenn du allerdings *auch* (oder nur) Bereiche
erfasst, die *nicht* zu deinem Grundstück gehören (egal ob das
öffentliche Bereiche wie z. B. Straßenabschnitte sind, oder private
Bereiche, wie z. B. Teile eines Nachbargrundstückes) dann ist das verboten.
OK, das meinte ich mit "eigenem" Grundstück.
Post by Wolfgang Jäth
Und wenn du öffentlich zugängliche Bereiche deines eigenen Grundstückes
(wie z. B. der Weg zu deinem Hauseingang, oder Verkaufsbereiche deines
Geschäftes) erfasst, musst du das zumindest durch ein entsprechendes
Schild kenntlich machen.
Nun, wer hat das an seinem Haus (privat), an dem unter dem Dach die
Kamera hängt und auf den Eingangsbereich zeigt?
Und hinter dem Haus wimmelt es von Kameras (Wildkamera, WiFi-Kamera,
LTE-Kamera, ....) Alles getarnt. ;-)
Post by Wolfgang Jäth
Post by Detlef Meißner
Seinen eigenen Betrieb/sein eigenes Geschäft darf man auch überwachen,
allerdings muss dann mit einem Schild darauf hingewiesen werden.
Ja, weil die öffentlich zugänglich sind (man Kunden). Allerdings darf
die Kamera dabei nicht z. B. aus dem Fenster o. ä. schauen.
Post by Detlef Meißner
Wäre Überwachung von Personen auf eigenem Grund grundsätzlich nicht
erlaubt, dann dürfte man auch keine Kamera neben der Eingangstür (als
Gegensprechanlage) anbringen.
Die ist AFAIK auch *nur* erlaubt, weil sie 1) nicht aufzeichnet, und 2)
nicht permanent aktiv ist, sondern nur manuell für kurze Zeit
angeschaltet wird. Kamera ist also nicht unbedingt gleich Kamera.
Naja, das kann man auch permanent machen und auf 'nem PC abspeichern.
Klar; man kann auch beim nächsten Juwelier einbrechen und die Auslage
klauen.
Klar, ist aber nicht ganz so einfach.
Post by Wolfgang Jäth
Was man *kann*, und was *erlaubt* ist, sind eben manchmal [tm] /zwei/
Paar Stiefel.
Schon klar.
Das Problem bei diesen ganzen Einschränkungen besteht darin, dass es
Leute/Nachbarn gibt, die ganz genau darauf achten. Die Folgen kann man
sich doch ausmalen.
Post by Wolfgang Jäth
Post by Detlef Meißner
Seltsamerweise sind aber die Kameras in Autos erlaubt.
Es ist gut dass dir das seltsam vor kommt, denn das ist so global
formuliert unwahr. In DE sind Dashcams nur unter ganz /bestimmten/
Voraussetzungen überhaupt zulässig.
Hier ist eindeutig zu entnehmen, dass bei privaten Aufnahmen, die nicht
veröffentlicht werden, keine Probleme bestehen.
Nein, selbst da ist es nicht; aber du sprichst ja gar nicht von privaten
Aufnahmen, sondern ...
Post by Detlef Meißner
Und es es geht dabei auf Aufnahmen aus dem fahrenden Auto, um sie als
Beweismittel vor Gericht verwenden zu können.
Genau *das* ist *nicht* erlaubt; erlaubt wäre dem gegenüber z. B. eine
*anlassbezogene* Aufnahme, d. h. aus der Situation heraus manuell gestartet.

Wenn Du Beweismittel einem Gericht vor legst, *ist* das eine
Veröffentlichung. Und die Aufnahmen wurden deiner Aussage nach ja auch genau
zu diesem Zwecke *angefertigt*. Da ist also eindeutig nix mit privat und
unveröffentlicht.

Genau wegen dieser Würdignung der Motivation und Interessen erscheint dieses
Thema ja auch so verwirrend und komplex; da liegt *gar* nix so einfach, wie
du das gerne glauben möchtest.

Wolfgang
--
Detlef Meißner
2017-11-05 09:30:38 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Post by Wolfgang Jäth
Post by Detlef Meißner
Post by Wolfgang Jäth
Post by Detlef Meißner
Post by Wolfgang Jäth
Post by Detlef Meißner
Es wäre mir neu, wenn man sein *eigenes * Grundstück nicht von einer
Kamera überwachen lassen darf.
Jein; wenn du *nur* einen deutlich *abgegrenzten* (z. B. durch Zaun o.
ä.) Bereich deines eigenen Grundstückes überwachst, dann ist das AFAIK
(aber IANAL) erlaubt. Wenn du allerdings *auch* (oder nur) Bereiche
erfasst, die *nicht* zu deinem Grundstück gehören (egal ob das
öffentliche Bereiche wie z. B. Straßenabschnitte sind, oder private
Bereiche, wie z. B. Teile eines Nachbargrundstückes) dann ist das verboten.
OK, das meinte ich mit "eigenem" Grundstück.
Post by Wolfgang Jäth
Und wenn du öffentlich zugängliche Bereiche deines eigenen Grundstückes
(wie z. B. der Weg zu deinem Hauseingang, oder Verkaufsbereiche deines
Geschäftes) erfasst, musst du das zumindest durch ein entsprechendes
Schild kenntlich machen.
Nun, wer hat das an seinem Haus (privat), an dem unter dem Dach die
Kamera hängt und auf den Eingangsbereich zeigt?
Und hinter dem Haus wimmelt es von Kameras (Wildkamera, WiFi-Kamera,
LTE-Kamera, ....) Alles getarnt. ;-)
Post by Wolfgang Jäth
Post by Detlef Meißner
Seinen eigenen Betrieb/sein eigenes Geschäft darf man auch überwachen,
allerdings muss dann mit einem Schild darauf hingewiesen werden.
Ja, weil die öffentlich zugänglich sind (man Kunden). Allerdings darf
die Kamera dabei nicht z. B. aus dem Fenster o. ä. schauen.
Post by Detlef Meißner
Wäre Überwachung von Personen auf eigenem Grund grundsätzlich nicht
erlaubt, dann dürfte man auch keine Kamera neben der Eingangstür (als
Gegensprechanlage) anbringen.
Die ist AFAIK auch *nur* erlaubt, weil sie 1) nicht aufzeichnet, und 2)
nicht permanent aktiv ist, sondern nur manuell für kurze Zeit
angeschaltet wird. Kamera ist also nicht unbedingt gleich Kamera.
Naja, das kann man auch permanent machen und auf 'nem PC abspeichern.
Klar; man kann auch beim nächsten Juwelier einbrechen und die Auslage
klauen.
Klar, ist aber nicht ganz so einfach.
Post by Wolfgang Jäth
Was man *kann*, und was *erlaubt* ist, sind eben manchmal [tm] /zwei/
Paar Stiefel.
Schon klar.
Das Problem bei diesen ganzen Einschränkungen besteht darin, dass es
Leute/Nachbarn gibt, die ganz genau darauf achten. Die Folgen kann man
sich doch ausmalen.
Post by Wolfgang Jäth
Post by Detlef Meißner
Seltsamerweise sind aber die Kameras in Autos erlaubt.
Es ist gut dass dir das seltsam vor kommt, denn das ist so global
formuliert unwahr. In DE sind Dashcams nur unter ganz /bestimmten/
Voraussetzungen überhaupt zulässig.
Hier ist eindeutig zu entnehmen, dass bei privaten Aufnahmen, die nicht
veröffentlicht werden, keine Probleme bestehen.
Nein, selbst da ist es nicht; aber du sprichst ja gar nicht von privaten
Aufnahmen,
Doch!
Post by Wolfgang Jäth
sondern ...
Post by Detlef Meißner
Und es es geht dabei auf Aufnahmen aus dem fahrenden Auto, um sie als
Beweismittel vor Gericht verwenden zu können.
Genau *das* ist *nicht* erlaubt; erlaubt wäre dem gegenüber z. B. eine
*anlassbezogene* Aufnahme, d. h. aus der Situation heraus manuell gestartet.
*Dabei* meint die Inhalte der Links!
Post by Wolfgang Jäth
Wenn Du Beweismittel einem Gericht vor legst, *ist* das eine
Veröffentlichung. Und die Aufnahmen wurden deiner Aussage nach ja auch genau
zu diesem Zwecke *angefertigt*. Da ist also eindeutig nix mit privat und
unveröffentlicht.
Das war nicht meine Intention. Es ging um Überwachung des eigenen
Grundstücks mittels Dashcam, da doch die Überwachung per Videokamera am
Hause so umstritten ist!
Post by Wolfgang Jäth
Genau wegen dieser Würdignung der Motivation und Interessen erscheint dieses
Thema ja auch so verwirrend und komplex; da liegt *gar* nix so einfach, wie
du das gerne glauben möchtest.
Ich möchte gar nichts glauben.
Davon mal ganz abgesehen gibt es wohl schon etliche Erfahrungen mit dem
Umgang von Videobeweisen. Dazu gehören nicht nur etliche
Gerichtsurteile, sondern auch Berichte von Usern. Schau mal ins
Internet. ;-)

Noch etwas: In DE sind Dashcams zulässig. Bisher ist wohl noch
niemandem verboten worden, sie einzusetzen und Aufnahmen zu machen.
Anders sieht es in A, NL, CH und anderen Ländern aus.

Detlef
U***@web.de
2017-11-05 10:07:16 UTC
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Raw Message
Moin,
Post by Wolfgang Jäth
Wenn Du Beweismittel einem Gericht vor legst, *ist* das eine
Veröffentlichung.
Nö. Bei Vorlage nebst Präsentation in öffentlicher
Verhandlung würde ich Dir vielleicht eingeschränkt
zustimmen.

Gruß, ULF
Frank Hucklenbroich
2017-11-06 10:02:54 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Post by Wolfgang Jäth
Post by Detlef Meißner
Wäre Überwachung von Personen auf eigenem Grund grundsätzlich nicht
erlaubt, dann dürfte man auch keine Kamera neben der Eingangstür (als
Gegensprechanlage) anbringen.
Die ist AFAIK auch *nur* erlaubt, weil sie 1) nicht aufzeichnet, und 2)
nicht permanent aktiv ist, sondern nur manuell für kurze Zeit
angeschaltet wird. Kamera ist also nicht unbedingt gleich Kamera.
Ich habe vor ca. 20 Jahren mal in einem Hochhaus gelebt, da gab es zwei
Überwachungskameras: Eine für die Haustüre (als Gegensprechanlage) und eine
zweite für den Eingang der Tiefgarage. Die wurden ins TV-Kabelnetz
eingespeist, so daß man auf zwei Kanälen im Fernsehen jeweils das Bild vor
der Haustüre und an der Tiefgaragentüre sehen konnte (so hat sich der
Vermieter wohl die einzelnen Monitore in jeder Wohnung gespart).

Beide Kameras liefen 24/7 durch, und man hätte mittels Videorekorder das
auch bequem aufzeichnen können.

Rechtlich ganz sauber war das wohl eher nicht, aber es hat anscheinend
niemanden der rund 40 Mietparteien gestört.

Grüße,

Frank
Ulrich Maier
2017-11-06 10:07:43 UTC
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Post by Frank Hucklenbroich
Rechtlich ganz sauber war das wohl eher nicht, aber es hat anscheinend
niemanden der rund 40 Mietparteien gestört.
... und die Besucher wurden nicht gefragt ;-)

U.
Frank Hucklenbroich
2017-11-06 12:23:00 UTC
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Post by Ulrich Maier
Post by Frank Hucklenbroich
Rechtlich ganz sauber war das wohl eher nicht, aber es hat anscheinend
niemanden der rund 40 Mietparteien gestört.
... und die Besucher wurden nicht gefragt ;-)
Eben. Und ein Hinweisschild gab es auch nicht.

Grüße,

Frank
Detlef Meißner
2017-11-06 12:36:19 UTC
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Post by Frank Hucklenbroich
Post by Ulrich Maier
Post by Frank Hucklenbroich
Rechtlich ganz sauber war das wohl eher nicht, aber es hat anscheinend
niemanden der rund 40 Mietparteien gestört.
... und die Besucher wurden nicht gefragt ;-)
Eben. Und ein Hinweisschild gab es auch nicht.
In dem Zusammenhang mal noch eine andere Variante der
Überwachungskamera, den sog. Wildkameras.
Diese Kameras sind gut getarnt - bestimmt nicht wegen der Tiere - und
nehmen mittels Bewegungssensor auf.
Damit kann man natürlich nicht nur Wild oder Wilderer im Wald oder
seinem eigenen Grundstück aufnehmen, sondern auch den wilden Nachbarn.

Bisher habe ich noch nichts davon gehört, dass das verboten sein soll.

Detlef
Detlef Meißner
2017-11-06 12:38:42 UTC
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Post by Detlef Meißner
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Ulrich Maier
Post by Frank Hucklenbroich
Rechtlich ganz sauber war das wohl eher nicht, aber es hat anscheinend
niemanden der rund 40 Mietparteien gestört.
... und die Besucher wurden nicht gefragt ;-)
Eben. Und ein Hinweisschild gab es auch nicht.
In dem Zusammenhang mal noch eine andere Variante der
Überwachungskamera, den sog. Wildkameras.
Hier noch ein Link:
https://www.wildkamera.net/

Detlef
Frank Hucklenbroich
2017-11-06 13:31:25 UTC
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Raw Message
Post by Detlef Meißner
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Ulrich Maier
Post by Frank Hucklenbroich
Rechtlich ganz sauber war das wohl eher nicht, aber es hat anscheinend
niemanden der rund 40 Mietparteien gestört.
... und die Besucher wurden nicht gefragt ;-)
Eben. Und ein Hinweisschild gab es auch nicht.
In dem Zusammenhang mal noch eine andere Variante der
Überwachungskamera, den sog. Wildkameras.
Diese Kameras sind gut getarnt - bestimmt nicht wegen der Tiere - und
nehmen mittels Bewegungssensor auf.
Damit kann man natürlich nicht nur Wild oder Wilderer im Wald oder
seinem eigenen Grundstück aufnehmen, sondern auch den wilden Nachbarn.
Bisher habe ich noch nichts davon gehört, dass das verboten sein soll.
Die Technik ist relativ neu, und da die Teile batteriebetrieben sind,
taugen sie auch kaum zur lückenlosen Überwachung. Da dürfte es schlichtweg
noch praktischen Fällen fehlen, wo jemand mit so einer Kamera andere Leute
ausspioniert hat. Vermutlich taugen sie dazu auch nicht wirklich, weil sie
vor allem Nachtaufnahmen im unmittelbaren Nahbereich machen sollen. Die
Bilder dich von solchen Kameras bisher sah waren jetzt nicht gerade
gestochen scharf - man bekommt mit, ob das im Garten nun ein Fuchs oder
Wildschwein war, ober ob man damit bei Nacht ein Gesicht erkennen könnte,
daran habe ich meine Zweifel.

Grüße,

Frank
Detlef Meißner
2017-11-06 16:11:00 UTC
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Raw Message
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Detlef Meißner
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Ulrich Maier
Post by Frank Hucklenbroich
Rechtlich ganz sauber war das wohl eher nicht, aber es hat anscheinend
niemanden der rund 40 Mietparteien gestört.
... und die Besucher wurden nicht gefragt ;-)
Eben. Und ein Hinweisschild gab es auch nicht.
In dem Zusammenhang mal noch eine andere Variante der
Überwachungskamera, den sog. Wildkameras.
Diese Kameras sind gut getarnt - bestimmt nicht wegen der Tiere - und
nehmen mittels Bewegungssensor auf.
Damit kann man natürlich nicht nur Wild oder Wilderer im Wald oder
seinem eigenen Grundstück aufnehmen, sondern auch den wilden Nachbarn.
Bisher habe ich noch nichts davon gehört, dass das verboten sein soll.
Die Technik ist relativ neu, und da die Teile batteriebetrieben sind,
taugen sie auch kaum zur lückenlosen Überwachung.
Nun, so etwas lässt sich ja problemlos ändern.
Post by Frank Hucklenbroich
Da dürfte es schlichtweg
noch praktischen Fällen fehlen, wo jemand mit so einer Kamera andere Leute
ausspioniert hat.
Nun, im Web werden Beispiele geschildert.
Post by Frank Hucklenbroich
Vermutlich taugen sie dazu auch nicht wirklich, weil sie
vor allem Nachtaufnahmen im unmittelbaren Nahbereich machen sollen.
Nein, nicht nur Nachtaufnahmen.
Post by Frank Hucklenbroich
Die
Bilder dich von solchen Kameras bisher sah waren jetzt nicht gerade
gestochen scharf - man bekommt mit, ob das im Garten nun ein Fuchs oder
Wildschwein war, ober ob man damit bei Nacht ein Gesicht erkennen könnte,
daran habe ich meine Zweifel.
Einsatz:
https://www.wildkameratest.com/#Anwendungsbereiche

Kameraaufnahme:
https://www.jaegermagazin.de/jagdausruestung/bekleidung-und-revierhelfer/jaeger-test-immer-vor-ort-wildkameras/

Video:


Detlef
U***@web.de
2017-11-06 14:58:08 UTC
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Moin,
Post by Detlef Meißner
In dem Zusammenhang mal noch eine andere Variante der
Überwachungskamera, den sog. Wildkameras.
Diese Kameras sind gut getarnt - bestimmt nicht wegen der Tiere
Stell Dir vor, damit werden Wildtiere im Wald
beobachtet. Offensichtlich kam man auf Dual Use.

Gruß, ULF
Detlef Meißner
2017-11-06 15:27:36 UTC
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Post by U***@web.de
Post by Detlef Meißner
In dem Zusammenhang mal noch eine andere Variante der
Überwachungskamera, den sog. Wildkameras.
Diese Kameras sind gut getarnt - bestimmt nicht wegen der Tiere
Stell Dir vor, damit werden Wildtiere im Wald
beobachtet.
Und die Kameras sind getarnt, damit die Tiere sie nicht erkennen und ihr
Gesicht vermummen?

Detlef
U***@web.de
2017-11-06 15:49:55 UTC
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Raw Message
Moin,
Post by Detlef Meißner
Post by U***@web.de
Post by Detlef Meißner
In dem Zusammenhang mal noch eine andere Variante der
Überwachungskamera, den sog. Wildkameras.
Diese Kameras sind gut getarnt - bestimmt nicht wegen der Tiere
Stell Dir vor, damit werden Wildtiere im Wald
beobachtet.
Und die Kameras sind getarnt, damit die Tiere sie nicht erkennen und ihr
Gesicht vermummen?
Schonmal etwas von Fluchtverhalten gehört?

Gibt es nicht nur bei Bankräubern und
Strafgefangenen.

Gruß, ULF
Detlef Meißner
2017-11-06 16:32:35 UTC
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Post by U***@web.de
Post by Detlef Meißner
Post by U***@web.de
Post by Detlef Meißner
In dem Zusammenhang mal noch eine andere Variante der
Überwachungskamera, den sog. Wildkameras.
Diese Kameras sind gut getarnt - bestimmt nicht wegen der Tiere
Stell Dir vor, damit werden Wildtiere im Wald
beobachtet.
Und die Kameras sind getarnt, damit die Tiere sie nicht erkennen und ihr
Gesicht vermummen?
Schonmal etwas von Fluchtverhalten gehört?
Warum sollten die Tiere flüchten?

Reh zu Bambi: "Schau mal, da hängt eine Wildkamera, vor der musst du
dich in Acht nehmen, die will uns filmen. Also nichts wie weg!"

Und dann gibt es noch die Wildkameras mit Schloss. Damit die Tiere die
Chip-Karte nicht herausnehmen?

Detlef
U***@web.de
2017-11-06 16:45:12 UTC
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Moin,
Post by Detlef Meißner
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Post by Detlef Meißner
In dem Zusammenhang mal noch eine andere Variante der
Überwachungskamera, den sog. Wildkameras.
Diese Kameras sind gut getarnt - bestimmt nicht wegen der Tiere
Stell Dir vor, damit werden Wildtiere im Wald
beobachtet.
Und die Kameras sind getarnt, damit die Tiere sie nicht erkennen und ihr
Gesicht vermummen?
Schonmal etwas von Fluchtverhalten gehört?
Warum sollten die Tiere flüchten?
Reh zu Bambi: "Schau mal, da hängt eine Wildkamera, vor der musst du
dich in Acht nehmen, die will uns filmen. Also nichts wie weg!"
Sachen, die nicht in die Natur "gehören",
werden erst einmal als potentiell gefährliche
Fremdkörper angesehen.
Post by Detlef Meißner
Und dann gibt es noch die Wildkameras mit Schloss.
Damit die Tiere die
Chip-Karte nicht herausnehmen?
Gegen Dich und andere Zweibeiner.

Gruß, ULF
Detlef Meißner
2017-11-06 17:06:30 UTC
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In dem Zusammenhang mal noch eine andere Variante der
Überwachungskamera, den sog. Wildkameras.
Diese Kameras sind gut getarnt - bestimmt nicht wegen der Tiere
Stell Dir vor, damit werden Wildtiere im Wald
beobachtet.
Und die Kameras sind getarnt, damit die Tiere sie nicht erkennen und ihr
Gesicht vermummen?
Schonmal etwas von Fluchtverhalten gehört?
Warum sollten die Tiere flüchten?
Reh zu Bambi: "Schau mal, da hängt eine Wildkamera, vor der musst du
dich in Acht nehmen, die will uns filmen. Also nichts wie weg!"
Sachen, die nicht in die Natur "gehören",
werden erst einmal als potentiell gefährliche
Fremdkörper angesehen.
Ich möchte bezweifeln, dass es da für die Tiere einen Unterschied
zwischen einer Kamera mit schwarzem Gehäuse, olivfarbenem Gehäuse und
einer mit Camouflage gibt.

Detlef
Frank Hucklenbroich
2017-11-07 09:16:30 UTC
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In dem Zusammenhang mal noch eine andere Variante der
Überwachungskamera, den sog. Wildkameras.
Diese Kameras sind gut getarnt - bestimmt nicht wegen der Tiere
Stell Dir vor, damit werden Wildtiere im Wald
beobachtet.
Und die Kameras sind getarnt, damit die Tiere sie nicht erkennen und ihr
Gesicht vermummen?
Schonmal etwas von Fluchtverhalten gehört?
Warum sollten die Tiere flüchten?
Reh zu Bambi: "Schau mal, da hängt eine Wildkamera, vor der musst du
dich in Acht nehmen, die will uns filmen. Also nichts wie weg!"
Sachen, die nicht in die Natur "gehören",
werden erst einmal als potentiell gefährliche
Fremdkörper angesehen.
Ich möchte bezweifeln, dass es da für die Tiere einen Unterschied
zwischen einer Kamera mit schwarzem Gehäuse, olivfarbenem Gehäuse und
einer mit Camouflage gibt.
Die Kamera mit Camouflage wird aber vom Wanderer oder Pilzsammler nicht so
schnell entdeckt und evtl. geklaut.

Grüße,

Frank
Detlef Meißner
2017-11-07 09:30:53 UTC
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Post by Frank Hucklenbroich
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In dem Zusammenhang mal noch eine andere Variante der
Überwachungskamera, den sog. Wildkameras.
Diese Kameras sind gut getarnt - bestimmt nicht wegen der Tiere
Stell Dir vor, damit werden Wildtiere im Wald
beobachtet.
Und die Kameras sind getarnt, damit die Tiere sie nicht erkennen und ihr
Gesicht vermummen?
Schonmal etwas von Fluchtverhalten gehört?
Warum sollten die Tiere flüchten?
Reh zu Bambi: "Schau mal, da hängt eine Wildkamera, vor der musst du
dich in Acht nehmen, die will uns filmen. Also nichts wie weg!"
Sachen, die nicht in die Natur "gehören",
werden erst einmal als potentiell gefährliche
Fremdkörper angesehen.
Ich möchte bezweifeln, dass es da für die Tiere einen Unterschied
zwischen einer Kamera mit schwarzem Gehäuse, olivfarbenem Gehäuse und
einer mit Camouflage gibt.
Die Kamera mit Camouflage wird aber vom Wanderer oder Pilzsammler nicht so
schnell entdeckt und evtl. geklaut.
Richtig. Die Tarnung also für Menschen, nicht für Tiere.
Und die Ketten uns Schlösser auch nicht für Tiere.
Hätten wir freilaufende Affen, sähe das etwas anders aus.

Detlef
Frank Hucklenbroich
2017-11-07 10:19:02 UTC
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Post by Detlef Meißner
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Detlef Meißner
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Post by Detlef Meißner
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In dem Zusammenhang mal noch eine andere Variante der
Überwachungskamera, den sog. Wildkameras.
Diese Kameras sind gut getarnt - bestimmt nicht wegen der Tiere
Stell Dir vor, damit werden Wildtiere im Wald
beobachtet.
Und die Kameras sind getarnt, damit die Tiere sie nicht erkennen und ihr
Gesicht vermummen?
Schonmal etwas von Fluchtverhalten gehört?
Warum sollten die Tiere flüchten?
Reh zu Bambi: "Schau mal, da hängt eine Wildkamera, vor der musst du
dich in Acht nehmen, die will uns filmen. Also nichts wie weg!"
Sachen, die nicht in die Natur "gehören",
werden erst einmal als potentiell gefährliche
Fremdkörper angesehen.
Ich möchte bezweifeln, dass es da für die Tiere einen Unterschied
zwischen einer Kamera mit schwarzem Gehäuse, olivfarbenem Gehäuse und
einer mit Camouflage gibt.
Die Kamera mit Camouflage wird aber vom Wanderer oder Pilzsammler nicht so
schnell entdeckt und evtl. geklaut.
Richtig. Die Tarnung also für Menschen, nicht für Tiere.
Und die Ketten uns Schlösser auch nicht für Tiere.
Hätten wir freilaufende Affen, sähe das etwas anders aus.
Waschbären sind auch ziemlich geschickt. Aber so lange sie in dem Teil kein
Futter vermuten, werden sie es wohl in Ruhe lassen.

Grüße,

Frank
Detlef Meißner
2017-11-07 11:55:37 UTC
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Post by Frank Hucklenbroich
Post by Detlef Meißner
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Detlef Meißner
Ich möchte bezweifeln, dass es da für die Tiere einen Unterschied
zwischen einer Kamera mit schwarzem Gehäuse, olivfarbenem Gehäuse und
einer mit Camouflage gibt.
Die Kamera mit Camouflage wird aber vom Wanderer oder Pilzsammler nicht so
schnell entdeckt und evtl. geklaut.
Richtig. Die Tarnung also für Menschen, nicht für Tiere.
Und die Ketten uns Schlösser auch nicht für Tiere.
Hätten wir freilaufende Affen, sähe das etwas anders aus.
Waschbären sind auch ziemlich geschickt. Aber so lange sie in dem Teil kein
Futter vermuten, werden sie es wohl in Ruhe lassen.
Stimmt.Allerdings sagt mir meine Erfahrung, dass Waschbären nicht mitten
im Wald leben, eher am Rande. Und dort am liebsten, wo Menschen bzw.
menschliche Behausungen sind.

Detlef
Frank Hucklenbroich
2017-11-07 13:27:10 UTC
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Raw Message
Post by Detlef Meißner
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Detlef Meißner
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Detlef Meißner
Ich möchte bezweifeln, dass es da für die Tiere einen Unterschied
zwischen einer Kamera mit schwarzem Gehäuse, olivfarbenem Gehäuse und
einer mit Camouflage gibt.
Die Kamera mit Camouflage wird aber vom Wanderer oder Pilzsammler nicht so
schnell entdeckt und evtl. geklaut.
Richtig. Die Tarnung also für Menschen, nicht für Tiere.
Und die Ketten uns Schlösser auch nicht für Tiere.
Hätten wir freilaufende Affen, sähe das etwas anders aus.
Waschbären sind auch ziemlich geschickt. Aber so lange sie in dem Teil kein
Futter vermuten, werden sie es wohl in Ruhe lassen.
Stimmt.Allerdings sagt mir meine Erfahrung, dass Waschbären nicht mitten
im Wald leben, eher am Rande. Und dort am liebsten, wo Menschen bzw.
menschliche Behausungen sind.
Eben. Und weil man gerne wissen möchte, wer da manchml nachts den Garten
verwüstet und die Mülltonnen durchwühlt, hängt man so eine Wildkamera
dahin.

Grüße,

Frank
Detlef Meißner
2017-11-07 13:41:36 UTC
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Raw Message
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Detlef Meißner
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Detlef Meißner
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Detlef Meißner
Ich möchte bezweifeln, dass es da für die Tiere einen Unterschied
zwischen einer Kamera mit schwarzem Gehäuse, olivfarbenem Gehäuse und
einer mit Camouflage gibt.
Die Kamera mit Camouflage wird aber vom Wanderer oder Pilzsammler nicht so
schnell entdeckt und evtl. geklaut.
Richtig. Die Tarnung also für Menschen, nicht für Tiere.
Und die Ketten uns Schlösser auch nicht für Tiere.
Hätten wir freilaufende Affen, sähe das etwas anders aus.
Waschbären sind auch ziemlich geschickt. Aber so lange sie in dem Teil kein
Futter vermuten, werden sie es wohl in Ruhe lassen.
Stimmt.Allerdings sagt mir meine Erfahrung, dass Waschbären nicht mitten
im Wald leben, eher am Rande. Und dort am liebsten, wo Menschen bzw.
menschliche Behausungen sind.
Eben. Und weil man gerne wissen möchte, wer da manchml nachts den Garten
verwüstet und die Mülltonnen durchwühlt, hängt man so eine Wildkamera
dahin.
Das habe ich doch nicht bestritten!
Aber es könnten auch Menschen sein, die was verwüsten.
Also kann ich sie auch für allgemeine Überwachung verwenden.

Das Zauberwörtchen ist wohl hier mal wieder "konkreter Anlass". Dieser
besteht, wenn der Sensor eine Bewegung erfasst hat. Eine
Dauerüberwachung mit dieser Kamera findet ja nicht statt.

BTW: Die Wildkamera ist nicht nur für nachts.

Detlef
U***@web.de
2017-11-07 12:10:57 UTC
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Post by Detlef Meißner
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Detlef Meißner
Ich möchte bezweifeln, dass es da für die Tiere einen Unterschied
zwischen einer Kamera mit schwarzem Gehäuse, olivfarbenem Gehäuse und
einer mit Camouflage gibt.
Die Kamera mit Camouflage wird aber vom Wanderer oder Pilzsammler nicht so
schnell entdeckt und evtl. geklaut.
Richtig. Die Tarnung also für Menschen, nicht für Tiere.
Wenn Du ein rotes Blinklicht auf der Wildkamera
betreibst, was Du weniger Wild im Bild.

Gruß, ULF
Detlef Meißner
2017-11-07 12:58:19 UTC
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Raw Message
Post by U***@web.de
Post by Detlef Meißner
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Detlef Meißner
Ich möchte bezweifeln, dass es da für die Tiere einen Unterschied
zwischen einer Kamera mit schwarzem Gehäuse, olivfarbenem Gehäuse und
einer mit Camouflage gibt.
Die Kamera mit Camouflage wird aber vom Wanderer oder Pilzsammler nicht so
schnell entdeckt und evtl. geklaut.
Richtig. Die Tarnung also für Menschen, nicht für Tiere.
Wenn Du ein rotes Blinklicht auf der Wildkamera
betreibst, was Du weniger Wild im Bild.
Gibt es so eine Wildkamera?

Detlwef
U***@web.de
2017-11-07 14:52:09 UTC
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Raw Message
Post by Detlef Meißner
Post by U***@web.de
Wenn Du ein rotes Blinklicht auf der Wildkamera
betreibst, was Du weniger Wild im Bild.
Gibt es so eine Wildkamera?
Nein. Würde kaum nachgefragt. Hatten wir irgendann
schon den Fluchtreflex thematisiert?
Post by Detlef Meißner
Detlwef
?

Gruß, ULF
Detlef Meißner
2017-11-07 15:23:49 UTC
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Raw Message
Post by U***@web.de
Post by Detlef Meißner
Post by U***@web.de
Wenn Du ein rotes Blinklicht auf der Wildkamera
betreibst, was Du weniger Wild im Bild.
Gibt es so eine Wildkamera?
Nein. Würde kaum nachgefragt. Hatten wir irgendann
schon den Fluchtreflex thematisiert?
Ja, aber nicht bei rotem Blicklicht.
Post by U***@web.de
Post by Detlef Meißner
Detlwef
?
Dicke Finger.

Detlef
Stefan Schmitz
2017-11-09 21:54:33 UTC
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Raw Message
Post by Detlef Meißner
Post by U***@web.de
Sachen, die nicht in die Natur "gehören",
werden erst einmal als potentiell gefährliche
Fremdkörper angesehen.
Ich möchte bezweifeln, dass es da für die Tiere einen Unterschied
zwischen einer Kamera mit schwarzem Gehäuse, olivfarbenem Gehäuse und
einer mit Camouflage gibt.
Schon mal eine Reportage über Tierfilmer gesehen?
Detlef Meißner
2017-11-10 09:02:14 UTC
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Raw Message
Post by Stefan Schmitz
Post by Detlef Meißner
Post by U***@web.de
Sachen, die nicht in die Natur "gehören",
werden erst einmal als potentiell gefährliche
Fremdkörper angesehen.
Ich möchte bezweifeln, dass es da für die Tiere einen Unterschied
zwischen einer Kamera mit schwarzem Gehäuse, olivfarbenem Gehäuse und
einer mit Camouflage gibt.
Schon mal eine Reportage über Tierfilmer gesehen?
Die arbeiten mit den Kameras, die hier als Wildkameras bezeichnet werden
und meist mit einem Gurt an einem Baum befestigt sind?

Detlef
Stefan Schmitz
2017-11-11 21:24:05 UTC
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Raw Message
Post by Detlef Meißner
Post by Stefan Schmitz
Post by Detlef Meißner
Post by U***@web.de
Sachen, die nicht in die Natur "gehören",
werden erst einmal als potentiell gefährliche
Fremdkörper angesehen.
Ich möchte bezweifeln, dass es da für die Tiere einen Unterschied
zwischen einer Kamera mit schwarzem Gehäuse, olivfarbenem Gehäuse und
einer mit Camouflage gibt.
Schon mal eine Reportage über Tierfilmer gesehen?
Die arbeiten mit den Kameras, die hier als Wildkameras bezeichnet werden
und meist mit einem Gurt an einem Baum befestigt sind?
Du meinst, die Notwendigkeit zur Tarnung hängt von der verwendeten Technik ab?
Detlef Meißner
2017-11-11 21:28:44 UTC
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Raw Message
Post by Stefan Schmitz
Post by Detlef Meißner
Post by Stefan Schmitz
Post by Detlef Meißner
Post by U***@web.de
Sachen, die nicht in die Natur "gehören",
werden erst einmal als potentiell gefährliche
Fremdkörper angesehen.
Ich möchte bezweifeln, dass es da für die Tiere einen Unterschied
zwischen einer Kamera mit schwarzem Gehäuse, olivfarbenem Gehäuse und
einer mit Camouflage gibt.
Schon mal eine Reportage über Tierfilmer gesehen?
Die arbeiten mit den Kameras, die hier als Wildkameras bezeichnet werden
und meist mit einem Gurt an einem Baum befestigt sind?
Du meinst, die Notwendigkeit zur Tarnung hängt von der verwendeten Technik ab?
Klar. Wenn ich eine Kamera aufbaue, die reflektiert, ein spiegelndes
Objektiv hat, blitzt und auch noch (Auslöse-)Geräusche macht, dann darf
man sich nicht wundern, wenn Tiere davonstürmen.

Detlef
U***@web.de
2017-11-20 08:32:31 UTC
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Raw Message
Moin,
Post by Stefan Schmitz
Post by Detlef Meißner
Post by U***@web.de
Sachen, die nicht in die Natur "gehören",
werden erst einmal als potentiell gefährliche
Fremdkörper angesehen.
Ich möchte bezweifeln, dass es da für die Tiere einen Unterschied
zwischen einer Kamera mit schwarzem Gehäuse, olivfarbenem Gehäuse und
einer mit Camouflage gibt.
Schon mal eine Reportage über Tierfilmer gesehen?
Vgl. http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/highway_durch_die_praerie_(2_2)/2506111?datum=2017-11-19 ab etwa Minute 11,
einschl. camoufliertem Tierfilmer.

Gruß, ULF

U***@web.de
2017-11-06 16:13:58 UTC
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Raw Message
Moin,
Post by Detlef Meißner
Post by U***@web.de
Post by Detlef Meißner
In dem Zusammenhang mal noch eine andere Variante der
Überwachungskamera, den sog. Wildkameras.
Diese Kameras sind gut getarnt - bestimmt nicht wegen der Tiere
Stell Dir vor, damit werden Wildtiere im Wald
beobachtet.
Und die Kameras sind getarnt, damit die Tiere sie nicht erkennen und ihr
Gesicht vermummen?
Wenn der Blitz (gerne infrarot) rechtzeitig auslöst,
bekommt man Sachen wie http://www.fotofalle.de/

Dual Use sieht man auch hier: http://www.wildkamera-test.com/10-tipps-um-seine-wildkamera-zu-tarnen-sichern/

Gruß, ULF
Frank Kozuschnik
2017-11-06 16:19:21 UTC
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Raw Message
Post by Detlef Meißner
[...] Wildkameras [...] sind gut getarnt - bestimmt nicht
wegen der Tiere [...]
Und die Kameras sind getarnt, damit die Tiere sie nicht erkennen
und ihr Gesicht vermummen?
Diese Kameras sind getarnt, damit Menschen sie nicht erkennen und
stehlen oder beschädigen.
Detlef Meißner
2017-11-06 16:33:46 UTC
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Raw Message
Post by Frank Kozuschnik
Post by Detlef Meißner
[...] Wildkameras [...] sind gut getarnt - bestimmt nicht
wegen der Tiere [...]
Und die Kameras sind getarnt, damit die Tiere sie nicht erkennen
und ihr Gesicht vermummen?
Diese Kameras sind getarnt, damit Menschen sie nicht erkennen und
stehlen oder beschädigen.
Eben!
Tut mir leid, wenn ich so dämliche Fragen stelle. ;-)

Detlef
Wolfgang Jäth
2017-11-06 15:24:17 UTC
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Post by Detlef Meißner
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Ulrich Maier
Post by Frank Hucklenbroich
Rechtlich ganz sauber war das wohl eher nicht, aber es hat anscheinend
niemanden der rund 40 Mietparteien gestört.
... und die Besucher wurden nicht gefragt ;-)
Eben. Und ein Hinweisschild gab es auch nicht.
In dem Zusammenhang mal noch eine andere Variante der
Überwachungskamera, den sog. Wildkameras.
Diese Kameras sind gut getarnt - bestimmt nicht wegen der Tiere - und
nehmen mittels Bewegungssensor auf.
Damit kann man natürlich nicht nur Wild oder Wilderer im Wald oder
seinem eigenen Grundstück aufnehmen, sondern auch den wilden Nachbarn.
Bisher habe ich noch nichts davon gehört, dass das verboten sein soll.
Solange du darüber ein Schild aufhängst, welches auf die Aufnahme
hinweist ... SCNR

Wolfgang
--
Detlef Meißner
2017-11-06 16:36:21 UTC
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Post by Wolfgang Jäth
Post by Detlef Meißner
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Ulrich Maier
Post by Frank Hucklenbroich
Rechtlich ganz sauber war das wohl eher nicht, aber es hat anscheinend
niemanden der rund 40 Mietparteien gestört.
... und die Besucher wurden nicht gefragt ;-)
Eben. Und ein Hinweisschild gab es auch nicht.
In dem Zusammenhang mal noch eine andere Variante der
Überwachungskamera, den sog. Wildkameras.
Diese Kameras sind gut getarnt - bestimmt nicht wegen der Tiere - und
nehmen mittels Bewegungssensor auf.
Damit kann man natürlich nicht nur Wild oder Wilderer im Wald oder
seinem eigenen Grundstück aufnehmen, sondern auch den wilden Nachbarn.
Bisher habe ich noch nichts davon gehört, dass das verboten sein soll.
Solange du darüber ein Schild aufhängst, welches auf die Aufnahme
hinweist ... SCNR
Muss das Schild auch in der Dunkelheit zu sehen/lesen sein?

BTW: Und wie ist es mit Ausländern, die kein Deutsch können? In welchen
Sprachen muss der Hinweis verfasst sein?
Fragen über Fragen, die alle noch einer gerichtlichen Klärung bedürfen.

Detlef
Arno
2017-11-04 11:47:47 UTC
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Post by Dorothee Hermann
@Arno, vielleicht interessant?
Den zweiten Link habe ich mir durchgelesen. Mir scheint, das danach
Atrappen erlaubt sind, solange es keinen Rechtsstreit zwischen Nachbarn
gibt.

Ausserdem: Wenn (ggf. nur für den Fachmann) erkennbar ist, das die
Kamera auf einen Baum in 50Meter Entfernung zielt, ist dann jemand, der
5 Meter unterhalb und in 3 Meter Entfernung "unter der Blickachse
durchgeht"
Post by Dorothee Hermann
die hypothetische Möglichkeit einer Überwachung durch Videokameras und
ähnliche Überwachungsgeräte

betroffen?
--
Seit ... nutze ich:
1960: Diese Erde. 1963: Fahrräder.
1985: Apple Computer. 1999: Das Internet
2012: Newsgroups..
Wolfgang Jäth
2017-11-04 14:55:04 UTC
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Post by Dorothee Hermann
Post by Detlef Meißner
Post by Arno
ab wann ist ien Gerät eine Atrappe? Ich habe hier eine nicht
funktionierende Überwachungskamera im Fenster stehen. Ein Nachbar
hat mir jetzt anonym einen Zettel in den Briefkasten geworfen mit
einen BGH-Urteil. In diesem Urteil steht aber auch, das Atrappen
erlaubt sind. Zählt also eine echte, aber nicht funktionierende
Kamera als Atrappe?
Eine Attrappe ist ein Gerät ohne Funktion, d.h. sie *kann* nicht
funktionieren. Als Attrappe wird allgemein empfohlen, sich kein
Überwachungskamera-Attrappe zuzulegen, die möglicherweise auch noch
blinkt, sondern ein Gehäuse einer ganz normalen Überwachungskamera,
also ohne *mögliche* Funktion. Aber auch bei einer Attrappe sollte
man die Bestimmungen für den Überwachungsraum beachten, sonst kann
es zu den Problemen mit Nachbarn kommen.
Erst las ich da verschiedene Beurteilungen. Jetzt habe ich mir aber
wegen der Unsicherheit ein BGH-Urteil notiert, und von der Anbringung
einer nicht mal blinkenden Attrappe im auch von Fremden begehbaren Hof,
abgesehen.
Einen öffentlich zugänglichen Bereich des eigenen Grundstückes darf man
AFAIK (aber IHMO) dann per Video überwachen, wenn man ein deutlich
sichtbares Schild anbringt, das darauf hin weist. Außerdem muss man (das
aber sowieso generell) darauf achten, keine außerhalb des eigenen
Grundstückes liegenden Bereiche zu erfassen (egal ob das nun
Straßenabschnitte oder Teile von Nachbargrundstücken o. ä. sind).

Wenn man nur eine Attrappe installieren will, muss man theoretisch auch
nicht per Schild darauf hin weisen, denn es erfolgt ja gar keine
Videoüberwachung. Allerdings erweckt man dann subjektiv den Anschein,
dass man würde, so dass man u. U. Anzeigen wegen vermeintlichem Verstoß
provozieren könnte. Außerdem erscheint es mir widersinnig, *nicht* per
Schild auf eine (vermeintliche) Überwachung hin zu weisen, wenn man doch
eigentlich genau diesen Eindruck erwecken will (wozu sonst die Attrappe?).

Wolfgang
--
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Detlef Meißner
2017-11-04 15:11:54 UTC
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Post by Wolfgang Jäth
Einen öffentlich zugänglichen Bereich des eigenen Grundstückes darf man
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Genau hier fängt's ja schon an.

Detlef
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