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ebay-Kauf und fehlende Infos
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Thorsten Klein
2017-08-04 16:10:07 UTC
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Hallo

Bi ebay ein nicht mehr ganz so aktuelles Handy erworben. Das Handy hatte
offenbar ein Branding eines polnischen Providers (auf dem Handy ist kein
Providervermerk) und keine deutsche Sprache ist auswählbar. Englisch und
sonst osteuropäische Sprachen.

Davon stand aber nichts im Angebot (Es stand gar nichts zu diesem
Thema). Kann davon ausgegangen werden, dass das Handy ungebrandet ist
und deutsche Sprache hat, wenn davon nichts steht? Der Händler sitzt in
Deutschland (wohlgemerkt im Osten, in der Nähe zu Polen) und die Aktion
wurde über ebay.DE abgewickelt.

Danke & Gruss,
Thorsten
Stefan Schmitz
2017-08-04 16:17:52 UTC
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Post by Thorsten Klein
Hallo
Bi ebay ein nicht mehr ganz so aktuelles Handy erworben. Das Handy hatte
offenbar ein Branding eines polnischen Providers (auf dem Handy ist kein
Providervermerk) und keine deutsche Sprache ist auswählbar. Englisch und
sonst osteuropäische Sprachen.
Davon stand aber nichts im Angebot (Es stand gar nichts zu diesem
Thema). Kann davon ausgegangen werden, dass das Handy ungebrandet ist
und deutsche Sprache hat, wenn davon nichts steht? Der Händler sitzt in
Deutschland (wohlgemerkt im Osten, in der Nähe zu Polen) und die Aktion
wurde über ebay.DE abgewickelt.
Vor Ende der Widerrufsfrist hast du das Branding nicht bemerkt?
Thorsten Klein
2017-08-04 16:27:12 UTC
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Post by Stefan Schmitz
Vor Ende der Widerrufsfrist hast du das Branding nicht bemerkt?
Ich habe es heute entgegengenommen und sofort bemerkt. Ich hatte aber
nicht geschrieben, dass es ein gewerblicher Verkäufer ist. Bei einer
Rechnung mit ausgewiesener MwSt. ist es gewerblich, oder?
Stefan Schmitz
2017-08-04 16:41:54 UTC
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Post by Thorsten Klein
Post by Stefan Schmitz
Vor Ende der Widerrufsfrist hast du das Branding nicht bemerkt?
Ich habe es heute entgegengenommen und sofort bemerkt. Ich hatte aber
nicht geschrieben, dass es ein gewerblicher Verkäufer ist.
Unter "Händler" verstehe ich einen solchen.
Post by Thorsten Klein
Bei einer
Rechnung mit ausgewiesener MwSt. ist es gewerblich, oder?
Zumindest wäre es dann dämlich, sich darauf zu berufen, nicht gewerblich zu
handeln. Private dürfen keine MwSt ausweisen.
Thorsten Klein
2017-08-04 16:43:54 UTC
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Post by Stefan Schmitz
Zumindest wäre es dann dämlich, sich darauf zu berufen, nicht gewerblich zu
handeln. Private dürfen keine MwSt ausweisen.
Allerdings ist dies ja kein Widerruf, ich habe ja etwas falsches
erhalten (dies war eigentlich meine Frage)
Stefan Schmitz
2017-08-04 16:56:05 UTC
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Post by Thorsten Klein
Post by Stefan Schmitz
Zumindest wäre es dann dämlich, sich darauf zu berufen, nicht gewerblich zu
handeln. Private dürfen keine MwSt ausweisen.
Allerdings ist dies ja kein Widerruf, ich habe ja etwas falsches
erhalten (dies war eigentlich meine Frage)
Bei einem _alten_ Handy ist das nicht so leicht zu entscheiden wie bei einem, das
du an jeder Ecke kaufen kannst.
Frank Möller
2017-08-09 16:37:05 UTC
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Post by Thorsten Klein
Post by Stefan Schmitz
Zumindest wäre es dann dämlich, sich darauf zu berufen, nicht gewerblich zu
handeln. Private dürfen keine MwSt ausweisen.
Allerdings ist dies ja kein Widerruf, ich habe ja etwas falsches
erhalten (dies war eigentlich meine Frage)
Faktisch geht es dann wohl nur noch darum, wer die Rücksendekosten trägt.

Da kann man z. B. den Verkäufer fragen. Lehnt der ab, kann man noch den
Ebay-Support mal nett anfragen, wie das denn mit den Rücksendekosten
angesichts einer solchen Falschlieferung ist. Es kann schon vorkommen, daß
die einem ein kostenfreies Rücksendeetikett zur Verfügung stellen.

Dann wäre ja der "Kas bissn".

--
Stefan Schmitz
2017-08-09 20:55:09 UTC
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Post by Frank Möller
Da kann man z. B. den Verkäufer fragen. Lehnt der ab, kann man noch den
Ebay-Support mal nett anfragen, wie das denn mit den Rücksendekosten
angesichts einer solchen Falschlieferung ist. Es kann schon vorkommen, daß
die einem ein kostenfreies Rücksendeetikett zur Verfügung stellen.
Kann der Ebay-Support mittlerweile etwas anderes als sinnlose Textbausteine raushauen? Und dann soll Ebay auch noch aus Kulanz Kosten übernehmen, obwohl sie
nicht mal Vertragspartner sind?
Entweder träumst du oder die Unternehmenspolitik hat sich um 180° gedreht.
Frank Möller
2017-08-10 09:17:25 UTC
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Post by Stefan Schmitz
Post by Frank Möller
Da kann man z. B. den Verkäufer fragen. Lehnt der ab, kann man noch den
Ebay-Support mal nett anfragen, wie das denn mit den Rücksendekosten
angesichts einer solchen Falschlieferung ist. Es kann schon vorkommen, daß
die einem ein kostenfreies Rücksendeetikett zur Verfügung stellen.
Kann der Ebay-Support mittlerweile etwas anderes als sinnlose Textbausteine raushauen? Und dann soll Ebay auch noch aus Kulanz Kosten übernehmen, obwohl sie
nicht mal Vertragspartner sind?
Entweder träumst du oder die Unternehmenspolitik hat sich um 180° gedreht.
Es ist mir eigentlich togal, was Du mir andichten zu müssen meinst. Ich
kann nur sagen, daß ich das mehrfach so erlebt habe. Hint: Man kann mit dem
Support mal nett reden. Wer gleich die Rechtskeule zieht oder in Deinem Ton
losballert, kommt aber vermutlich nicht in den Genuß der Folgen, die man
mit freundlichen Anfragen bekommen kann.

--
Stefan Schmitz
2017-08-10 19:12:26 UTC
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Post by Frank Möller
Post by Stefan Schmitz
Post by Frank Möller
Da kann man z. B. den Verkäufer fragen. Lehnt der ab, kann man noch den
Ebay-Support mal nett anfragen, wie das denn mit den Rücksendekosten
angesichts einer solchen Falschlieferung ist. Es kann schon vorkommen, daß
die einem ein kostenfreies Rücksendeetikett zur Verfügung stellen.
Kann der Ebay-Support mittlerweile etwas anderes als sinnlose Textbausteine raushauen? Und dann soll Ebay auch noch aus Kulanz Kosten übernehmen, obwohl sie
nicht mal Vertragspartner sind?
Entweder träumst du oder die Unternehmenspolitik hat sich um 180° gedreht.
Es ist mir eigentlich togal, was Du mir andichten zu müssen meinst. Ich
kann nur sagen, daß ich das mehrfach so erlebt habe. Hint: Man kann mit dem
Support mal nett reden. Wer gleich die Rechtskeule zieht oder in Deinem Ton
losballert, kommt aber vermutlich nicht in den Genuß der Folgen, die man
mit freundlichen Anfragen bekommen kann.
Welchen Status hast du denn in dem Laden? Powerseller?

Es ist schon einige Jahre her, dass ich zuletzt Kontakt mit dem Support hatte.
Damals war er weltberühmt dafür, ausschließlich sinnlose Textbausteine
rauszuhauen und nie zugunsten des Kunden zu entscheiden. Standardausdruck
in deha: dressierte Affen.
Reden konnte man mit denen nur, wenn man horrende 0900-Telefongebühren zahlte.

Wäre schön, wenn das heute anders wäre.
Georg Wieser
2017-08-10 19:28:52 UTC
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Post by Stefan Schmitz
Post by Frank Möller
Post by Stefan Schmitz
Post by Frank Möller
Da kann man z. B. den Verkäufer fragen. Lehnt der ab, kann man noch den
Ebay-Support mal nett anfragen, wie das denn mit den Rücksendekosten
angesichts einer solchen Falschlieferung ist. Es kann schon vorkommen, daß
die einem ein kostenfreies Rücksendeetikett zur Verfügung stellen.
Kann der Ebay-Support mittlerweile etwas anderes als sinnlose Textbausteine raushauen? Und dann soll Ebay auch noch aus Kulanz Kosten übernehmen, obwohl sie
nicht mal Vertragspartner sind?
Entweder träumst du oder die Unternehmenspolitik hat sich um 180° gedreht.
Es ist mir eigentlich togal, was Du mir andichten zu müssen meinst. Ich
kann nur sagen, daß ich das mehrfach so erlebt habe. Hint: Man kann mit dem
Support mal nett reden. Wer gleich die Rechtskeule zieht oder in Deinem Ton
losballert, kommt aber vermutlich nicht in den Genuß der Folgen, die man
mit freundlichen Anfragen bekommen kann.
Welchen Status hast du denn in dem Laden? Powerseller?
Es ist schon einige Jahre her, dass ich zuletzt Kontakt mit dem Support hatte.
Damals war er weltberühmt dafür, ausschließlich sinnlose Textbausteine
rauszuhauen und nie zugunsten des Kunden zu entscheiden. Standardausdruck
in deha: dressierte Affen.
Reden konnte man mit denen nur, wenn man horrende 0900-Telefongebühren zahlte.
Wäre schön, wenn das heute anders wäre.
Ein Anruf, faktisch keine Wartezeit, vernünftige Antwort. Mehr kann man
nicht verlangen.
Frank Möller
2017-08-10 19:31:53 UTC
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Post by Stefan Schmitz
Post by Frank Möller
Post by Stefan Schmitz
Post by Frank Möller
Da kann man z. B. den Verkäufer fragen. Lehnt der ab, kann man noch den
Ebay-Support mal nett anfragen, wie das denn mit den Rücksendekosten
angesichts einer solchen Falschlieferung ist. Es kann schon vorkommen, daß
die einem ein kostenfreies Rücksendeetikett zur Verfügung stellen.
Kann der Ebay-Support mittlerweile etwas anderes als sinnlose Textbausteine raushauen? Und dann soll Ebay auch noch aus Kulanz Kosten übernehmen, obwohl sie
nicht mal Vertragspartner sind?
Entweder träumst du oder die Unternehmenspolitik hat sich um 180° gedreht.
Es ist mir eigentlich togal, was Du mir andichten zu müssen meinst. Ich
kann nur sagen, daß ich das mehrfach so erlebt habe. Hint: Man kann mit dem
Support mal nett reden. Wer gleich die Rechtskeule zieht oder in Deinem Ton
losballert, kommt aber vermutlich nicht in den Genuß der Folgen, die man
mit freundlichen Anfragen bekommen kann.
Welchen Status hast du denn in dem Laden? Powerseller?
Einfach normaler privater Käufer/Verkäufer, halt recht aktiv und inzwischen
mit "Ebay Plus".
Post by Stefan Schmitz
Es ist schon einige Jahre her, dass ich zuletzt Kontakt mit dem Support hatte.
Damals war er weltberühmt dafür, ausschließlich sinnlose Textbausteine
rauszuhauen ...
Man schreibt halt nicht, man ruft an.
Post by Stefan Schmitz
Reden konnte man mit denen nur, wenn man horrende 0900-Telefongebühren zahlte.
War das vielleicht im letzten Jahrtausend?

--
Stefan Schmitz
2017-08-10 21:15:16 UTC
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Raw Message
Post by Frank Möller
Post by Stefan Schmitz
Reden konnte man mit denen nur, wenn man horrende 0900-Telefongebühren zahlte.
War das vielleicht im letzten Jahrtausend?
Mitte des letzten Jahrzehnts.
Habe gerade bei Archive.org gefunden, dass sie Ende des Jahrzehnts auf 01805
umgestiegen sind.
Frank Möller
2017-08-12 08:46:37 UTC
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Raw Message
Post by Stefan Schmitz
Post by Frank Möller
Post by Stefan Schmitz
Reden konnte man mit denen nur, wenn man horrende 0900-Telefongebühren zahlte.
War das vielleicht im letzten Jahrtausend?
Mitte des letzten Jahrzehnts.
Habe gerade bei Archive.org gefunden, dass sie Ende des Jahrzehnts auf 01805
umgestiegen sind.
Wenn ich mich zu "Ebay kontaktieren" durchklicke, bekomme ich immer
Tel.-Nummern mit 030 oder 0800 angezeigt...

--

Kurt Guenter
2017-08-04 18:55:59 UTC
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Raw Message
Post by Stefan Schmitz
Private dürfen keine MwSt ausweisen.
Blödsinn! Wenn sie ausweisen, müssen sie nur auch abführen.
Detlef Meißner
2017-08-04 19:49:30 UTC
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Raw Message
Post by Kurt Guenter
Post by Stefan Schmitz
Private dürfen keine MwSt ausweisen.
Blödsinn! Wenn sie ausweisen, müssen sie nur auch abführen.
Aber dann muss man doch eine Umsatzsteuernummer haben!
Bekomme ich die als Privatmann?

Detlef
Wolfgang Kynast
2017-08-04 20:31:53 UTC
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Raw Message
Post by Detlef Meißner
Post by Kurt Guenter
Post by Stefan Schmitz
Private dürfen keine MwSt ausweisen.
Blödsinn! Wenn sie ausweisen, müssen sie nur auch abführen.
Aber dann muss man doch eine Umsatzsteuernummer haben!
Bekomme ich die als Privatmann?
SIE werden Deine freiwillige Gabe auch ohne annehmen :-)
--
Schöne Grüße,
Wolfgang
Kurt Guenter
2017-08-07 19:26:56 UTC
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Raw Message
Post by Detlef Meißner
Aber dann muss man doch eine Umsatzsteuernummer haben!
die benötigst Du nur, wenn für Ware aus dem Ausland keine USt zahlen
möchtest.
U***@web.de
2017-08-08 08:29:59 UTC
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Raw Message
Moin,
Post by Kurt Guenter
Post by Detlef Meißner
Aber dann muss man doch eine Umsatzsteuernummer haben!
die benötigst Du nur, wenn für Ware aus dem Ausland keine USt zahlen
möchtest.
Gar keine? Wie soll das gehen?

Gruß, ULF
Stefan Schmitz
2017-08-04 20:46:41 UTC
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Raw Message
Post by Kurt Guenter
Post by Stefan Schmitz
Private dürfen keine MwSt ausweisen.
Blödsinn! Wenn sie ausweisen, müssen sie nur auch abführen.
Bloß weil es keine weiteren Sanktionen gibt, ist es nicht schon erlaubt.
Dagegen sprechen §§ 1 I und 14c II UStG.
Wolfgang Jäth
2017-08-04 18:22:29 UTC
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Post by Thorsten Klein
Hallo
Bi ebay ein nicht mehr ganz so aktuelles Handy erworben. Das Handy hatte
offenbar ein Branding eines polnischen Providers (auf dem Handy ist kein
Providervermerk) und keine deutsche Sprache ist auswählbar. Englisch und
sonst osteuropäische Sprachen.
Davon stand aber nichts im Angebot (Es stand gar nichts zu diesem
Thema). Kann davon ausgegangen werden, dass das Handy ungebrandet ist
und deutsche Sprache hat, wenn davon nichts steht?
Das wären IMHO (Aber IANAL) in DE die üblichen zu erwartenden
Eigenschaften nach § 434 BGB Abs. 1 Nr 1 BGB, ja.

§ 434 BGB (Sachmangel)

| (1) Die Sache ist frei von Sachmängeln, wenn sie bei Gefahrübergang
| die vereinbarte Beschaffenheit hat. Soweit die Beschaffenheit nicht
| vereinbart ist, ist die Sache frei von Sachmängeln,
| 1. wenn sie sich für die nach dem Vertrag vorausgesetzte Verwendung
| eignet, sonst
| 2. wenn sie sich für die gewöhnliche Verwendung eignet und eine
| Beschaffenheit aufweist, die bei Sachen der gleichen Art üblich ist
| und die der Käufer nach der Art der Sache erwarten kann.

Wolfgang
--
Stefan Schmitz
2017-08-04 20:43:26 UTC
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Raw Message
Post by Wolfgang Jäth
§ 434 BGB (Sachmangel)
| (1) Die Sache ist frei von Sachmängeln, wenn sie bei Gefahrübergang
| die vereinbarte Beschaffenheit hat.
Keine Vereinbarung.
Post by Wolfgang Jäth
Soweit die Beschaffenheit nicht
| vereinbart ist, ist die Sache frei von Sachmängeln,
| 1. wenn sie sich für die nach dem Vertrag vorausgesetzte Verwendung
| eignet, sonst
Steht höchstwahrscheinlich auch nicht im Vertrag. Wenn doch, dann Verwendung
zum Telefonieren, Surfen und Simsen. Ist uneingeschränkt möglich.
Post by Wolfgang Jäth
| 2. wenn sie sich für die gewöhnliche Verwendung eignet und eine
| Beschaffenheit aufweist, die bei Sachen der gleichen Art üblich ist
| und die der Käufer nach der Art der Sache erwarten kann.
Üblich ist sowohl mit als auch ohne Branding. Sprache Deutsch kann man bei
aktueller marktgängiger Ware erwarten. Wenn es noch nicht oder nicht mehr
allgemein im deutschen Markt verbreitet ist, muss man IMHO mit Englisch
rechnen.
Armin Wolf
2017-08-05 06:31:46 UTC
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Raw Message
Post by Thorsten Klein
Hallo
Bi ebay ein nicht mehr ganz so aktuelles Handy erworben. Das Handy hatte
offenbar ein Branding eines polnischen Providers (auf dem Handy ist kein
Providervermerk) und keine deutsche Sprache ist auswählbar. Englisch und
sonst osteuropäische Sprachen.
Davon stand aber nichts im Angebot (Es stand gar nichts zu diesem Thema).
Kann davon ausgegangen werden, dass das Handy ungebrandet ist und deutsche
Sprache hat, wenn davon nichts steht? Der Händler sitzt in Deutschland
(wohlgemerkt im Osten, in der Nähe zu Polen) und die Aktion wurde über
ebay.DE abgewickelt.
Gehe einmal davon aus, daß auch der Verkäufer davon ausging, und
beim Einstellen des Angebotes nicht bemerkte, daß diese Handy ge-
brandet ist.

Freundlich kontaktieren, und fragen, wie man das Problem lösen
kann. Wenn ihm seine Bewertungen irgend etwas wert sind, wird
er sehr kooperativ reagieren.

Erst wenn der VK auf Stur stellt, einen "Fall eröffnen", und passend
"Bewerten" (Gibt es da nicht den Punkt: "Artikel zurückgeben"?)
Thorsten Klein
2017-08-05 10:43:29 UTC
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Raw Message
Post by Armin Wolf
Gehe einmal davon aus, daß auch der Verkäufer davon ausging, und
beim Einstellen des Angebotes nicht bemerkte, daß diese Handy ge-
brandet ist.
Naja, ist ja ein gewerblicher Verkäufer. Der verkauft mehrerer dieser
Dinger.
Post by Armin Wolf
Freundlich kontaktieren, und fragen, wie man das Problem lösen
kann. Wenn ihm seine Bewertungen irgend etwas wert sind, wird
er sehr kooperativ reagieren.
Naja, bei der Menge an positiven geht eine negative mehr oder weniger unter.
Post by Armin Wolf
Erst wenn der VK auf Stur stellt, einen "Fall eröffnen", und passend
"Bewerten" (Gibt es da nicht den Punkt: "Artikel zurückgeben"?)
Den habe ich betätigt. Ist aber IMHO nur der Versand einer automatischen
Mail an den Verkäufer.

Kann mich auch nicht daran erinnern, eine Widerrufsbelehrung erhalten zu
haben. Aber vielleicht wurde die guzt versteckt...

Wenn ich das Paket jetzt zurückschicke und der Verkäufer reagiert nicht
bzw. zahlt das Geld nicht zurück....
Für meine Rechtschutzversicherung wäre der Fall "Peanuts", da nur 30€
plus 5 für den Versand.
Bezahlt wurde per Kreditkarte, da kann man auch nicht einfach so
"zurückbuchen".
Stefan Schmitz
2017-08-05 14:36:29 UTC
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Post by Thorsten Klein
Post by Armin Wolf
Freundlich kontaktieren, und fragen, wie man das Problem lösen
kann. Wenn ihm seine Bewertungen irgend etwas wert sind, wird
er sehr kooperativ reagieren.
Naja, bei der Menge an positiven geht eine negative mehr oder weniger unter.
Niemand liest die positiven Bewertungen. Man schaut sich die Quote der negativen
an und dann deren Inhalt und die Antworten des VK.
Post by Thorsten Klein
Wenn ich das Paket jetzt zurückschicke und der Verkäufer reagiert nicht
bzw. zahlt das Geld nicht zurück....
Einfach kommentarlos zurückschicken ist eine ganz schlechte Idee.
Post by Thorsten Klein
Für meine Rechtschutzversicherung wäre der Fall "Peanuts", da nur 30€
plus 5 für den Versand.
Bezahlt wurde per Kreditkarte, da kann man auch nicht einfach so
"zurückbuchen".
Direkt per Kreditkarte?
Müssen Händler nicht zwangsweise Paypal anbieten? Da hast du Sicherheit über
den Käuferschutz. Für Käufer gibt es keinen Grund, das nicht zu nutzen.
Heinz Schmitz
2017-08-06 09:37:49 UTC
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Raw Message
Post by Stefan Schmitz
Direkt per Kreditkarte?
Müssen Händler nicht zwangsweise Paypal anbieten? Da hast du Sicherheit über
den Käuferschutz. Für Käufer gibt es keinen Grund, das nicht zu nutzen.
Nach meiner Kenntnis ist der "Käuferschutz" bei PP immer noch NUR
Kulanz-Leistung. Also sie können, wenn sie wollen, müssen aber nicht.
Bei einer Versicherung gibt es wenigstens Regeln, aber PP bezahlste
nur für die schönen Werbe-Texte :-).

Grüße,
H.
Jochen Walerka
2017-08-08 23:53:13 UTC
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Raw Message
Ich sehe im Post nur ein: Gier frisst Hirn.
Du kaufst einen Artikel, der in Polen angeboten wird?
Ich hab hier ein Diamanten-Kollier, das kannst du mir gerne für ein Schnäppchen abkaufen.

Tsss...
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