Discussion:
Dysfunktionale Solaranlagen-Verifikation per Hyperlink begründet Rückzahlungsanspruch?
(zu alt für eine Antwort)
Lothar Klein
2017-04-18 08:18:03 UTC
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Raw Message
Hi,

Siehe Topic.
Wie hier wohl die Chancen auf ein Obsiegen bei Klageerhebung sind?
http://www.kn-online.de/News/Nachrichten-aus-Ploen/Schoenkirchen-Formfehler-kostet-fast-10000-Euro

Gruß
Lotte
Kurt Guenter
2017-04-18 19:58:46 UTC
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Raw Message
Post by Lothar Klein
Hi,
Siehe Topic.
Wie hier wohl die Chancen auf ein Obsiegen bei Klageerhebung sind?
http://www.kn-online.de/News/Nachrichten-aus-Ploen/Schoenkirchen-Formfehler-kostet-fast-10000-Euro
schlecht. Ein anderer Solarbetreiber wurde zur Zahlung verdonnert...
zu Recht!
Post by Lothar Klein
Er habe versucht, sich vorschriftsgemäß auf der Seite der Bundesnetzagentur einzuloggen und seine Anlage anzumelden.
Der Link sei nicht aufgegangen.
ein "Versuch" ist halt noch keine Registrierung. Und ein nicht
aufgegangener Link auch nicht.

Er hätte sich selber darum kümmern müssen, ob er ordnungsgemaess
registriert wurde.
Martin Kienass
2017-04-19 06:28:08 UTC
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Raw Message
Kurt Guenter <***@is.invalid> schrieb:

[...]
Post by Kurt Guenter
Post by Lothar Klein
Er habe versucht, sich vorschriftsgemäß auf der Seite der Bundesnetzagentur einzuloggen und seine Anlage anzumelden.
Der Link sei nicht aufgegangen.
ein "Versuch" ist halt noch keine Registrierung. Und ein nicht
aufgegangener Link auch nicht.
Ich bezweifele, dass man den Bericht der KN Wort für Wort
auf die Goldwaage legen sollte.
Wer elektrische Arbeit (kWh) und installierte
Modulleistung (kWp) nicht sauber auseinanderhält, mag
vielleicht auch die juristischen Spitzfindigkeiten nicht
sauber dargestellt haben.
Post by Kurt Guenter
Er hätte sich selber darum kümmern müssen, ob er ordnungsgemaess
registriert wurde.
Vielleicht.
Vielleicht konnte er aber auch davon ausgehen, dass er
"auf anderem Wege" bereits registriert war, denn
schließlich hat er ja die Einspeisevergütung zunächst
erhalten.
Dass sich Bundesnetzagentur und Netzbetreiber nicht
austauschen und der Netzbetreiber quasi erstmal "auf
Verdacht" die Einspeisevergütung auszahlt, kann der
Anlagenbetreiber ja nicht wissen.
Und eigentlich sollte das dann auch nicht sein Problem
sein, finde ich.
--
______________
/schüüüüüüüüß Martin Kienaß
Hamburg (Germany)
Kurt Guenter
2017-04-22 11:08:15 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Martin Kienass
[...]
Post by Kurt Guenter
Post by Lothar Klein
Er habe versucht, sich vorschriftsgemäß auf der Seite der Bundesnetzagentur einzuloggen und seine Anlage anzumelden.
Der Link sei nicht aufgegangen.
ein "Versuch" ist halt noch keine Registrierung. Und ein nicht
aufgegangener Link auch nicht.
Ich bezweifele, dass man den Bericht der KN Wort für Wort
auf die Goldwaage legen sollte.
Wer elektrische Arbeit (kWh) und installierte
Modulleistung (kWp) nicht sauber auseinanderhält, mag
vielleicht auch die juristischen Spitzfindigkeiten nicht
sauber dargestellt haben.
Post by Kurt Guenter
Er hätte sich selber darum kümmern müssen, ob er ordnungsgemaess
registriert wurde.
Vielleicht.
Vielleicht konnte er aber auch davon ausgehen, dass er
"auf anderem Wege" bereits registriert war, denn
schließlich hat er ja die Einspeisevergütung zunächst
erhalten.
Vielleicht.... aber Unwissenheit .....

Es gibt jedenfalls Urteile, nach denen die Betreiber die
Vergütung zurückzahlen mussten, weil SIE sich nicht registriert haben.

SIE haben gegenüber den Stadtwerken versichert, das sie registriert
sind! Die Stadtwerke mussten daher auszahlen.

Ab jetzt spielen die Stadtwerke "Kindermädchen" und prüfen die
Registrierung vor Auszahlung... obwohl das nicht ihr Job ist.
Jens Müller
2017-04-26 05:04:57 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Martin Kienass
Dass sich Bundesnetzagentur und Netzbetreiber nicht
austauschen und der Netzbetreiber quasi erstmal "auf
Verdacht" die Einspeisevergütung auszahlt, kann der
Anlagenbetreiber ja nicht wissen.
Und eigentlich sollte das dann auch nicht sein Problem
sein, finde ich.
Als Unternehmer sollte man sich halt schon ein bisschen für sein
Geschäft interessieren.

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