Discussion:
WIEN "Taharrusch" Rudelvergewaltigung: 90 Jahre Haft bestaetigt
(zu alt für eine Antwort)
Zivilschaft
2018-10-04 16:04:58 UTC
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04.10.2018
Berufungen abgewiesen
Gruppenvergewaltigung: 90 Jahre Haft bestätigt

Im Fall einer Gruppenvergewaltigung - eine junge Deutsche war in
der Silvesternacht 2015 von der Wiener City in eine Wohnung in
der Leopoldstadt verschleppt und dort von acht Irakern miss-
braucht worden - bleibt es bei den vom Erstgericht verhängten
langjährigen Haftstrafen. Ein Berufungssenat des Wiener Ober-
landesgerichts hat am Donnerstag alle Strafberufungen der
Angeklagten zurückgewiesen.
[...]
Der Rädelsführer der Gruppe und ein Täter, der sich zweimal
an der 28-Jährigen vergangen hatte, fassten je 13 Jahre aus.
Einmal wurden zwölf Jahre, dreimal elf und jeweils einmal
zehn und neun Jahre Haft ausgesprochen.

„Abscheuliches Verbrechen“
Die damals 28 Jahre alte Frau war nach Wien gekommen, um gemein-
sam mit einer hier studierenden Freundin Silvester zu feiern.
Sie fiel zu vorgerückter Stunde mehreren Männern in die Hände,
die ihre Alkoholisierung ausnutzten und die wehrlose Frau in
eine Wohnung in der Leopoldstadt brachten, wo sich der Reihe
nach acht Männer an ihr vergingen. Das OLG sah keinen Grund,
die Strafen herabzusetzen. Es handle sich um ein „abscheu-
liches Verbrechen“. Eine „große Gruppe von Männern“ habe
eine wehrlose Frau an einem öffentlichen Ort „einfach mit-
genommen“ und diese dann der Reihe nach missbraucht, führte
die Senats-Vorsitzende Natalia Frohner aus.

Es bedarf „Signalstrafen“
In zumindest einer schriftlichen Berufung wurde darauf verwiesen,
die Männer würden aus einem anderen Kulturkreis stammen und ein
anderes Frauenbild haben. Dem trat die vorsitzende Richterin
entschieden entgegen: „In unserem Land herrscht ein Frauenbild,
in dem Frauen gleichberechtigt sind.“ Das müsse man „den
Herrschaften zur Kenntnis bringen“, stellte Frohner fest.
[...]
https://www.krone.at/1782830

Im sozialistischen Merkel-Deutschland undenbar:

"Ein sozialistisches System A) erkennt man daran, dass
es die Kriminellen verschont B) und den politischen
Gegner kriminalisiert" (Alexander Solschenizyn)

A)
Angela Merkel hatte den Auftrag die Überwachung Havemann's
selbst persönlich zu überwachen. Zeitweise wurden bis zu 200
Stasiagenten auf das Grundstück angesetzt und ausser Hausarrest
hatte Havemann seit 1976 mit einem gekappten Telefonanschluss
zu leben. Die Überwachung kostete 740 000 DDR Mark.
http://www.chronik-berlin.de/news/merkel_02.htm

B)
Studie hat ergeben, dass nur *36,8* *Prozent* der verurteilten
Täter, die nach den Massstaeben des MPI einen "Ehrenmord"
begingen oder begehen wollten, tatsaechlich auch wegen
Mordes nach § 211 Strafgesetzbuch (StGB) verurteilt wurden.

"Teilweise argumentieren die Kammern, der Taeter lebe zwar
schon lang in Deutschland, aber sei trotzdem in alten
Traditionen verhaftet."

Studie des Max-Planck-Instituts:
********************************
BGH: Toetung zur Wiederherstellung der Ehre ist regelmaessig Mord
Die Verwurzelung des Taeters in der deutschen Gesellschaft spielt
auch fuer die gerichtliche Beurteilung des Falles eine
entscheidende Rolle.

Der Bundesgerichtshof (BGH) hatte in seinem Urteil vom 28. Januar
2004 (Az. 2 StR 452/03) ausgefuehrt, dass Ehrenmorde grundsaetzlich
als Mord aus niedrigen Beweggruenden einzuordnen sind, weil die
Tötung eines Menschen zur Wiederherstellung der Ehre sittlich
auf tiefster Stufe stehe.

Bei auslaendischen Tätern, so der BGH in einem anderen Fall, könne
aber ausnahmsweise auch eine Verurteilung nur wegen Totschlags
in Betracht kommen. Das aber nach Ansicht des 5. Strafsenats nur
dann, wenn der Taeter zur Tatzeit noch so übermaessig stark in
fremden Wertvorstellungen verwurzelt ist, dass ihm die Miss-
achtung seiner Tat im hiesigen Rechtssystem nicht bewusst ist
(Urt. v. 20.02.2002, Az. 5 StR 538/01).

Dieses Regel-Ausnahme-Prinzip mache es den Gerichten sehr
schwer, den Fall zu entscheiden, beurteilt Julia Kasselt.

Die Studie hat ergeben, dass nur *36,8* Prozent der verurteilten
Täter, die nach den Massstaeben des MPI einen "Ehrenmord" begingen
oder begehen wollten, tatsaechlich auch wegen Mordes nach
§ 211 Strafgesetzbuch (StGB) verurteilt wurden.

Zwar relativiert sich dieses Ergebnis ein wenig, da die Opfer
nicht in allen Faellen starben und die Taeter dann haeufig nur
wegen Koerperverletzung verurteilt wurde. Dennoch faellt auf,
dass die Gerichte offensichtlich nicht von der Regel
ausgehen, dass das Ehrenmotiv die Toetung zum Mord macht.
[..]
"Teilweise argumentieren die Kammern, der Taeter lebe zwar
schon lang in Deutschland, aber sei trotzdem in alten
Traditionen verhaftet."

In den Urteilen hätten sich Aussagen gefunden, nach denen
die Taeter "kaum Deutsch sprechen, keinen deutschen
Bekanntenkreis und deshalb auch keinen Zugang zu den
deutschen Werten und Normen haben. Deshalb gingen die
Richter davon aus, die Migranten hätten immer noch die
alten Werte, die Traditionen und die Ehre im Hinterkopf.
[..]
http://www.lto.de/recht/hintergruende/h/erstaunliche-zahlen-ehrenmorde-
fuer-deutsche-gerichte-nicht-besonders-verwerflich/
Juergen Ilse
2018-10-04 16:26:36 UTC
Permalink
Hallo,
Post by Zivilschaft
04.10.2018
Berufungen abgewiesen
Gruppenvergewaltigung: 90 Jahre Haft bestätigt
In diesem Fall ist es ziemlich unsinnig, die an verschiedene Personen
verhaengten Strafen zu addieren. Ohne die Information, auf wie viele
Personen sich die Strafen wie aufteilen, ist die Information voellig
unbrauchbar ...
Post by Zivilschaft
Im Fall einer Gruppenvergewaltigung - eine junge Deutsche war in
der Silvesternacht 2015 von der Wiener City in eine Wohnung in
der Leopoldstadt verschleppt und dort von acht Irakern miss-
braucht worden - bleibt es bei den vom Erstgericht verhängten
langjährigen Haftstrafen. Ein Berufungssenat des Wiener Ober-
landesgerichts hat am Donnerstag alle Strafberufungen der
Angeklagten zurückgewiesen.
[...]
Der Rädelsführer der Gruppe und ein Täter, der sich zweimal
an der 28-Jährigen vergangen hatte, fassten je 13 Jahre aus.
Einmal wurden zwölf Jahre, dreimal elf und jeweils einmal
zehn und neun Jahre Haft ausgesprochen.
Das oesterreichische Strafgesetz scheint das Strafmass fuer solche Taten
hoeher anzusetzen als das deutsche Strafrecht ...
Post by Zivilschaft
„Abscheuliches Verbrechen“
Die damals 28 Jahre alte Frau war nach Wien gekommen, um gemein-
sam mit einer hier studierenden Freundin Silvester zu feiern.
Sie fiel zu vorgerückter Stunde mehreren Männern in die Hände,
die ihre Alkoholisierung ausnutzten und die wehrlose Frau in
eine Wohnung in der Leopoldstadt brachten, wo sich der Reihe
nach acht Männer an ihr vergingen. Das OLG sah keinen Grund,
die Strafen herabzusetzen. Es handle sich um ein „abscheu-
liches Verbrechen“. Eine „große Gruppe von Männern“ habe
eine wehrlose Frau an einem öffentlichen Ort „einfach mit-
genommen“ und diese dann der Reihe nach missbraucht, führte
die Senats-Vorsitzende Natalia Frohner aus.
Da hat der Rechner zwar recht, aber unabhaengig ob deutscher oder oester-
reicher Richter: er muss sich beim Strafmass an das im jeweiligen Land fuer
eine solche Tat festgelegte Strafmass halten.
Post by Zivilschaft
Es bedarf „Signalstrafen“
In zumindest einer schriftlichen Berufung wurde darauf verwiesen,
die Männer würden aus einem anderen Kulturkreis stammen und ein
anderes Frauenbild haben. Dem trat die vorsitzende Richterin
entschieden entgegen: „In unserem Land herrscht ein Frauenbild,
in dem Frauen gleichberechtigt sind.“ Das müsse man „den
Herrschaften zur Kenntnis bringen“, stellte Frohner fest.
[...]
https://www.krone.at/1782830
1. Deutschland ist nicht sozialistisch.
2. Selbstverstaendlich waere ein solchess strafmass in Deutschland nicht
denkbar, denn die Hoechststrafe fuer Vergewaltigung ist laut §177 StGB in
Deutschland 5 Jahre (ausser bei Vergewaltigung mit Todesfolge, wo das
Strafmass i.d.R. lebenslaenglich, mindestens aber bei 10 Jahren liegt).
Post by Zivilschaft
"Ein sozialistisches System A) erkennt man daran, dass
es die Kriminellen verschont B) und den politischen
Gegner kriminalisiert" (Alexander Solschenizyn)
Niemand wurde verschont, und auch in Deutschland waere bei einer solchen
Tat niemand straffrei ausgegangen (sofern der Tatnachweis des Angeklagten
erwiesen ist).
Post by Zivilschaft
B)
Studie hat ergeben, dass nur *36,8* *Prozent* der verurteilten
Täter, die nach den Massstaeben des MPI einen "Ehrenmord"
begingen oder begehen wollten, tatsaechlich auch wegen
Mordes nach § 211 Strafgesetzbuch (StGB) verurteilt wurden.
Bei dem Rest war kein Nachweis von "Mordmerkmalen" moeglich, so dasss
(bei Tatnachweis der Angeklagten) wegen eines anderen Toetungsdelikt
verurteilt wurde.
Post by Zivilschaft
"Teilweise argumentieren die Kammern, der Taeter lebe zwar
schon lang in Deutschland, aber sei trotzdem in alten
Traditionen verhaftet."
Wenn du das behauptest, solltest du Belege dafuer bringen, dass so
etwas tatsaechlich bei einem rechtskraeftigen Urteil in der Urteils-
begruendung stand.
Post by Zivilschaft
Bei auslaendischen Tätern, so der BGH in einem anderen Fall, könne
aber ausnahmsweise auch eine Verurteilung nur wegen Totschlags
in Betracht kommen. Das aber nach Ansicht des 5. Strafsenats nur
dann, wenn der Taeter zur Tatzeit noch so übermaessig stark in
fremden Wertvorstellungen verwurzelt ist, dass ihm die Miss-
achtung seiner Tat im hiesigen Rechtssystem nicht bewusst ist
(Urt. v. 20.02.2002, Az. 5 StR 538/01).
Dieses Regel-Ausnahme-Prinzip mache es den Gerichten sehr
schwer, den Fall zu entscheiden, beurteilt Julia Kasselt.
Das mag sein, dass es die Aufgaabe der Richter erschwert, aber es ent-
spricht unserem Grundgesetz, sonst haetten die Richter vom Bundesver-
fassungsgericht nicht so geurteilt.
Post by Zivilschaft
Die Studie hat ergeben, dass nur *36,8* Prozent der verurteilten
Täter, die nach den Massstaeben des MPI einen "Ehrenmord" begingen
oder begehen wollten, tatsaechlich auch wegen Mordes nach
§ 211 Strafgesetzbuch (StGB) verurteilt wurden.
Es verbleibt die Frage, wie viele solcher Straftaten tatsaechlich als
"Ehrenmord" eingestuft wurden. Es gilt also auch hier: trau keiner
Statistik, die du nicht selbst verfaelscht hast ...

Tschuess,
Juergen Ilse (***@usenet-verwaltung.de)
Detlef Meißner
2018-10-04 16:39:37 UTC
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Post by Juergen Ilse
Hallo,
Post by Zivilschaft
04.10.2018
Berufungen abgewiesen
Gruppenvergewaltigung: 90 Jahre Haft bestätigt
In diesem Fall ist es ziemlich unsinnig, die an verschiedene Personen
verhaengten Strafen zu addieren. Ohne die Information, auf wie viele
Personen sich die Strafen wie aufteilen, ist die Information voellig
unbrauchbar ...
Macht sich aber gut, wie die Strafen in den USA: 5 mal lebenslänglich.
Post by Juergen Ilse
Post by Zivilschaft
Es bedarf „Signalstrafen“
In zumindest einer schriftlichen Berufung wurde darauf verwiesen,
die Männer würden aus einem anderen Kulturkreis stammen und ein
anderes Frauenbild haben. Dem trat die vorsitzende Richterin
entschieden entgegen: „In unserem Land herrscht ein Frauenbild,
in dem Frauen gleichberechtigt sind.“ Das müsse man „den
Herrschaften zur Kenntnis bringen“, stellte Frohner fest.
[...]
https://www.krone.at/1782830
1. Deutschland ist nicht sozialistisch.
2. Selbstverstaendlich waere ein solchess strafmass in Deutschland nicht
denkbar, denn die Hoechststrafe fuer Vergewaltigung ist laut §177 StGB in
Deutschland 5 Jahre (ausser bei Vergewaltigung mit Todesfolge, wo das
Strafmass i.d.R. lebenslaenglich, mindestens aber bei 10 Jahren liegt).
Das Prinzip "Signalstrafe" ist problematisch. Damit kann man zwar
Punkte am rechten Rand gewinnen, artet aber leicht aus, wie "Richter
Gnadenlos" aus Hamburg bewiesen hat.

Detlef
--
Das Recht auf Dummheit gehört zur Garantie der freien Entfaltung der
Persönlichkeit. (Mark Twain)
Isk Ender
2018-10-04 17:08:39 UTC
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Post by Juergen Ilse
2. Selbstverstaendlich waere ein solchess strafmass in Deutschland nicht
denkbar, denn die Hoechststrafe fuer Vergewaltigung ist laut §177 StGB in
Deutschland 5 Jahre (ausser bei Vergewaltigung mit Todesfolge, wo das
Die Höchststrafe für Vergewaltigung sind 15 Jahre Freiheitsstrafe, § 177
VI, § 38 II StGB.
Detlef Meißner
2018-10-04 17:14:15 UTC
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Post by Juergen Ilse
2. Selbstverstaendlich waere ein solchess strafmass in Deutschland nicht
denkbar, denn die Hoechststrafe fuer Vergewaltigung ist laut §177 StGB in
Deutschland 5 Jahre (ausser bei Vergewaltigung mit Todesfolge, wo das
Die Höchststrafe für Vergewaltigung sind 15 Jahre Freiheitsstrafe, § 177 VI,
§ 38 II StGB.
Allerdings nur bei Straferhöhung.

Und wann die zutrifft, entscheidet das Gericht.
Im beschriebenen Falle würde sie evtl. zutreffen.

Detlef
--
Das Recht auf Dummheit gehört zur Garantie der freien Entfaltung der
Persönlichkeit. (Mark Twain)
Isk Ender
2018-10-04 17:23:21 UTC
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Post by Detlef Meißner
Post by Isk Ender
Post by Juergen Ilse
2. Selbstverstaendlich waere ein solchess strafmass in Deutschland nicht
denkbar, denn die Hoechststrafe fuer Vergewaltigung ist laut §177 StGB in
Deutschland 5 Jahre (ausser bei Vergewaltigung mit Todesfolge, wo das
Die Höchststrafe für Vergewaltigung sind 15 Jahre Freiheitsstrafe, §
177 VI, § 38 II StGB.
Allerdings nur bei Straferhöhung.
Nein, Mindeststrafe sind 2 Jahre, Vergewaltigung steht in § 177 VI StGB.
Die Mindeststrafe erhöht sich auf 3 Jahre, 177 VII, bzw. 5 Jahre, 177
VIII StGB. In Österreich ist die Höchststrafe für "einfache"
Vergewaltigung 10 Jahre, in D s.o. 15 Jahre. In Ö erhöht sich die
Höchststrafe erst bei Qualifikation auf 15 Jahre.

Grüße
Detlef Meißner
2018-10-04 17:36:46 UTC
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Post by Isk Ender
Post by Detlef Meißner
Post by Isk Ender
Post by Juergen Ilse
2. Selbstverstaendlich waere ein solchess strafmass in Deutschland nicht
denkbar, denn die Hoechststrafe fuer Vergewaltigung ist laut §177 StGB in
Deutschland 5 Jahre (ausser bei Vergewaltigung mit Todesfolge, wo das
Die Höchststrafe für Vergewaltigung sind 15 Jahre Freiheitsstrafe, § 177
VI, § 38 II StGB.
Allerdings nur bei Straferhöhung.
Nein, Mindeststrafe sind 2 Jahre, Vergewaltigung steht in § 177 VI StGB.
Die Mindeststrafe erhöht sich auf 3 Jahre, 177 VII, bzw. 5 Jahre, 177 VIII
StGB. In Österreich ist die Höchststrafe für "einfache"
Vergewaltigung 10 Jahre, in D s.o. 15 Jahre. In Ö erhöht sich die
Höchststrafe erst bei Qualifikation auf 15 Jahre.
Manchmal ist es nicht so ganz einfach, aus dem StGB das Richtige
herauszulesen. Ich beziehe mich mal auf diesen Artikel:
https://www.anwalt.de/rechtstipps/die-hoehe-der-strafe-bei-der-vergewaltigung_129780.html

Detlef
--
Das Recht auf Dummheit gehört zur Garantie der freien Entfaltung der
Persönlichkeit. (Mark Twain)
Isk Ender
2018-10-04 19:16:14 UTC
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Post by Detlef Meißner
Post by Isk Ender
Post by Detlef Meißner
Post by Isk Ender
Post by Juergen Ilse
2. Selbstverstaendlich waere ein solchess strafmass in Deutschland nicht
denkbar, denn die Hoechststrafe fuer Vergewaltigung ist laut §177 StGB in
Deutschland 5 Jahre (ausser bei Vergewaltigung mit Todesfolge, wo das
Die Höchststrafe für Vergewaltigung sind 15 Jahre Freiheitsstrafe, §
177 VI, § 38 II StGB.
Allerdings nur bei Straferhöhung.
Nein, Mindeststrafe sind 2 Jahre, Vergewaltigung steht in § 177 VI StGB.
Die Mindeststrafe erhöht sich auf 3 Jahre, 177 VII, bzw. 5 Jahre, 177
VIII StGB. In Österreich ist die Höchststrafe für "einfache"
Vergewaltigung 10 Jahre, in D s.o. 15 Jahre. In Ö erhöht sich die
Höchststrafe erst bei Qualifikation auf 15 Jahre.
Manchmal ist es nicht so ganz einfach, aus dem StGB das Richtige
https://www.anwalt.de/rechtstipps/die-hoehe-der-strafe-bei-der-vergewaltigung_129780.html
Da steht im dritten Absatz, was ich dir auch schon schrieb:
Für Vergewaltigung gibt es grundsätzl. mind. 2 Jahre, max. 15 Jahre
(außer in minder schweren Fällen). Das "Missverständnis" liegt im
Wort Straferhöhung. Der Strafrahmen aus Abs. 1 erhöht sich bei einer
Vergewaltigung auf mind. 2 Jahre, Abs. 6, Höchststrafe sind dann
bei einer Vergewaltigung 15 Jahre Freiheitsstrafe, 38 II BGB.
Bei einer Vergewaltigung findet also der Strafrahmen des Abs. 6
Anwendung bzw. die der Abs. 7 und 8 und nicht der Strafrahmen von Abs.
1. Abs. 1 stellt den sexuellen Übergriff unter Strafe, Abs. 6
die Vergewaltigung.

Grüße
Detlef Meißner
2018-10-04 19:22:06 UTC
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Post by Isk Ender
Post by Detlef Meißner
Post by Isk Ender
Post by Detlef Meißner
Post by Isk Ender
Post by Juergen Ilse
2. Selbstverstaendlich waere ein solchess strafmass in Deutschland nicht
denkbar, denn die Hoechststrafe fuer Vergewaltigung ist laut §177 StGB in
Deutschland 5 Jahre (ausser bei Vergewaltigung mit Todesfolge, wo das
Die Höchststrafe für Vergewaltigung sind 15 Jahre Freiheitsstrafe, § 177
VI, § 38 II StGB.
Allerdings nur bei Straferhöhung.
Nein, Mindeststrafe sind 2 Jahre, Vergewaltigung steht in § 177 VI StGB.
Die Mindeststrafe erhöht sich auf 3 Jahre, 177 VII, bzw. 5 Jahre, 177 VIII
StGB. In Österreich ist die Höchststrafe für "einfache"
Vergewaltigung 10 Jahre, in D s.o. 15 Jahre. In Ö erhöht sich die
Höchststrafe erst bei Qualifikation auf 15 Jahre.
Manchmal ist es nicht so ganz einfach, aus dem StGB das Richtige
https://www.anwalt.de/rechtstipps/die-hoehe-der-strafe-bei-der-vergewaltigung_129780.html
Für Vergewaltigung gibt es grundsätzl. mind. 2 Jahre, max. 15 Jahre
(außer in minder schweren Fällen). Das "Missverständnis" liegt im
Wort Straferhöhung. Der Strafrahmen aus Abs. 1 erhöht sich bei einer
Vergewaltigung auf mind. 2 Jahre, Abs. 6, Höchststrafe sind dann
bei einer Vergewaltigung 15 Jahre Freiheitsstrafe, 38 II BGB.
Bei einer Vergewaltigung findet also der Strafrahmen des Abs. 6
Anwendung bzw. die der Abs. 7 und 8 und nicht der Strafrahmen von Abs.
1. Abs. 1 stellt den sexuellen Übergriff unter Strafe, Abs. 6
die Vergewaltigung.
Lange Rede, kurzer Sinn: Höchststrafe 15 Jahre.

Detlef
--
Das Recht auf Dummheit gehört zur Garantie der freien Entfaltung der
Persönlichkeit. (Mark Twain)
Stefan+ (Stefan Froehlich)
2018-10-04 17:28:53 UTC
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Post by Juergen Ilse
Post by Zivilschaft
04.10.2018
Berufungen abgewiesen
Gruppenvergewaltigung: 90 Jahre Haft bestätigt
In diesem Fall ist es ziemlich unsinnig, die an verschiedene
Personen verhaengten Strafen zu addieren. Ohne die Information,
auf wie viele Personen sich die Strafen wie aufteilen, ist die
Information voellig unbrauchbar ...
Das zeigt im wesentlichen, welche Medien der OP konsumiert; im
gegenständlichen Fall scheint es da eine recht saubere Trennung
bezüglich der Schlagzeile zu geben.
Post by Juergen Ilse
Post by Zivilschaft
Der Rädelsführer der Gruppe und ein Täter, der sich zweimal an
der 28-Jährigen vergangen hatte, fassten je 13 Jahre aus.
Einmal wurden zwölf Jahre, dreimal elf und jeweils einmal zehn
und neun Jahre Haft ausgesprochen.
Das oesterreichische Strafgesetz scheint das Strafmass fuer solche
Taten hoeher anzusetzen als das deutsche Strafrecht ...
§201 (Vergewaltigung) legt einen Strafrahmen von 1-10 Jahren Haft
fest, durch diverse Erschwernisgründe - hier vermutlich, weil das
Opfer durch die Tat "längere Zeit hindurch in einen qualvollen
Zustand versetzt" und "in besonderer Weise erniedrigt" wurde -
beträgt der Strafrahmen 5-15 Jahre. Das Urteil ist also schon nahe
an der Obergrenze (ob die Rädelsführer davor unbescholten waren,
weiss ich jetzt ad hoc nicht).

Wiewohl die Strafen gerade im Bereich der Sexualdelikte erst jüngst
verschärft wurden: Diese Strafrahmen sind (nahezu) unverändert
schon seit Jahrzehnten in Kraft.

Servus,
Stefan
--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Für den Genießer von Welt - spinnen mit Stefan!
(Sloganizer)
Werner Holtfreter
2018-10-05 14:23:35 UTC
Permalink
Post by Zivilschaft
Der Bundesgerichtshof (BGH) hatte in seinem Urteil vom 28. Januar
2004 (Az. 2 StR 452/03) ausgefuehrt, dass Ehrenmorde
grundsaetzlich als Mord aus niedrigen Beweggruenden einzuordnen
sind, weil die Tötung eines Menschen zur Wiederherstellung der
Ehre sittlich auf tiefster Stufe stehe.
Das sehe ich anders. Auch in Europa gab es in nicht sehr ferner
Vergangenheit mit dem Duell den Versuch, durch Tötung seines
Widersachers die Ehre wieder herzustellen.
Post by Zivilschaft
Bei auslaendischen Tätern, so der BGH in einem anderen Fall, könne
aber ausnahmsweise auch eine Verurteilung nur wegen Totschlags
in Betracht kommen.
Das Problem, nicht nur bei Migrantenkriminalität, sind die
unsinnigen Mordmerkmale im deutschen § 211 StGB. Viele der dort
genannten Merkmale haben für mich mit dem Grad der Verwerflichkeit
nichts zu tun, manche könnten im Gegenteil das Tötungsdelikt sogar
verständlicher erscheinen lassen:

- Zur Befriedigung des Geschlechtstriebs:

Triebe zu beherrschen kann schwer fallen.

- Habgier:

Eine weit verbreitete Charakterschwäche.

- Um eine andere Straftat ... zu verdecken:

Also letztlich nur, um der Strafe zu entgehen.


--> de.soc.recht.misc
--
Gruß Werner
www.change.org/p/bundesregierung-frau-bundeskanzler-bitte-belegen-sie-ihre-behauptungen
klaus r.
2018-10-05 15:08:28 UTC
Permalink
Am Fri, 05 Oct 2018 16:23:35 +0200
Post by Werner Holtfreter
--> de.soc.recht.misc
de.talk.tagesgeschehen dazu getan.

http://www.change.org/p/bundesregierung-frau-bundeskanzler-bitte-belegen-sie-ihre-behauptungen

Ich konnts nicht lassen, ich musste auch unterschreiben.

Klaus
--
Natürlich hat jeder eine eigene Meinung. Nur weiss auch jeder,
wo diese eigene Meinung herkommt? (Lisa Fitz)

Interessante Meinungen auch von http://www.freiewelt.net/
noebbes
2018-10-05 15:17:13 UTC
Permalink
Post by klaus r.
Am Fri, 05 Oct 2018 16:23:35 +0200
--> de.soc.recht.misc
de.talk.tagesgeschehen dazu getan.
http://www.change.org/p/bundesregierung-frau-bundeskanzler-bitte-belegen-sie-ihre-behauptungen
Ich konnts nicht lassen, ich musste auch unterschreiben.
Ich gehöre zu den Ersten...musste ich nicht lange überlegen.
Werner Holtfreter
2018-10-05 15:27:57 UTC
Permalink
Post by klaus r.
Am Fri, 05 Oct 2018 16:23:35 +0200
Post by Werner Holtfreter
--> de.soc.recht.misc
de.talk.tagesgeschehen dazu getan.
Auch wenn die Regeln immer mehr in Vergessenheit geraten:
Diskussionen sollten immer nur in *einer* Gruppe geführt werden.
Das X-Post im initialen Posting ermöglicht allen Interessenten,
sich in der vom Originalposter gewählten Gruppe zu beteiligen.

"Ich habe die Gruppe nicht abonniert und daher das FollowUpTo
ignoriert," ist ganz schlechter Stil. Schließlich kostet das Abo
einer Gruppe nichts außer ein paar Klicks. Wer die nicht leisten
will, soll auch nicht posten.

Wenn der OP keine FollowUpTo setzt, ist das schlecht, denn dann
müssen/sollten es die folgenden Poster tun, die tun das oft aber
nicht oder eben uneinheitlich.

Weil wir gerade dabei sind: Das Zitat wird eingeleitet mit einer
einzigen Zeile.
Post by klaus r.
Post by Werner Holtfreter
http://www.change.org/p/bundesregierung-frau-bundeskanzler-bitte-belegen-sie-ihre-behauptungen
Ich konnts nicht lassen, ich musste auch unterschreiben.
Prima.

--> de.talk.tagesgeschehen
--
Gruß Werner
www.change.org/p/bundesregierung-frau-bundeskanzler-bitte-belegen-sie-ihre-behauptungen
Detlef Meißner
2018-10-05 15:36:11 UTC
Permalink
Post by klaus r.
Am Fri, 05 Oct 2018 16:23:35 +0200
Post by Werner Holtfreter
--> de.soc.recht.misc
de.talk.tagesgeschehen dazu getan.
http://www.change.org/p/bundesregierung-frau-bundeskanzler-bitte-belegen-sie-ihre-behauptungen
Ich konnts nicht lassen, ich musste auch unterschreiben.
Wer sich wichtig nimmt, *muss* das natürlich.

Detlef
--
Das Recht auf Dummheit gehört zur Garantie der freien Entfaltung der
Persönlichkeit. (Mark Twain)
Fritz
2018-10-05 15:44:01 UTC
Permalink
Post by Zivilschaft
"Ein sozialistisches System A) erkennt man daran, dass
es die Kriminellen verschont
Was für ein Depp der das schreibt °°°°°
--
Fritz ™
Für eine soziale, liberale und gerechte Welt
Wider dem Rechtspopulismus, wider den FakeNews
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