Discussion:
Schwarz-Gruen Hessen verzockte Hunderte Millionen Euro an Steuergeldern
(zu alt für eine Antwort)
A. Expert
2018-08-25 06:03:12 UTC
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25.8.18
Zinsderivate
Hessen verspekuliert Hunderte Millionen Euro an Steuergeldern
Die hessische Landesregierung hat mit riskanten Zinswetten
bereits 375 Millionen Euro in den Sand gesetzt. Insgesamt
droht sogar ein Milliardenschaden. Der Finanzminister
verteidigt die Praxis. Auch andere Länder zocken.

Das Land Hessen hat in den vergangenen Jahren durch riskante
Finanzgeschäfte mehrere Hundert Millionen Euro an Steuer-
geldern verspekuliert. Das zeigen Auswertungen von WELT
AM SONNTAG. Langfristig drohen demnach sogar Mehrausgaben
in Milliardenhöhe.
(...)
Der hessische Landesrechnungshof untersucht die Derivate-
praxis bereits seit Längerem. Ein Bericht dazu wurde aber
nie fertiggestellt. Den Recherchen zufolge streiten die
Finanzprüfer und das Finanzministerium vielmehr seit
einem Jahr über eine Veröffentlichung, die die Landes-
regierung in Erklärungsnot bringen könnte.

Der Landesrechnungshof wollte sich auf Anfrage nicht zu dem
Prüfverfahren äußern, da es noch nicht abgeschlossen ist.
Es sei bei komplexen Themen nicht ungewöhnlich, dass die
Prüfung weit über ein Jahr dauere, hieß es.

Der Landesregierung zumindest kommt die Verzögerung gelegen:
Im Oktober stehen in dem Bundesland Wahlen an. In Umfragen
führt die CDU derzeit deutlich und kommt auf mehr als
30 Prozent.
(...)
Eine Umfrage von WELT AM SONNTAG in den Bundesländern ergab,
dass bis auf Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und
Thüringen alle anderen Länder Derivate einsetzen – insgesamt
also zwölf. Die meisten von ihnen haben dabei mindestens
Buchverluste angehäuft, aus denen in den kommenden
Jahren reale Milliardenverluste werden könnten.
https://www.welt.de/wirtschaft/article181299256/Zinsderivate-Hessen-verspekuliert-Hunderte-Millionen-Euro-an-Steuergeldern.html


Den lächerlichen Dresdener Pegida-Skandal bauschen die Linken
Medien und SED--Merkel künstlich auf (angebl. Pressebehinderung)
und hier werden von linksregierten Bundesländern Milliarden sauer
verdiente und brav abgegebene Steuergelder einfach links verzockt.

Was ich echt nicht verstehe ist, wie es in Deutschland überhaupt
möglich ist, dass die von gewählten (linken) Kandidaten /Parteien
mit den ihnen anvertrauten Steuergeldern ganz legal Wetten
eingehen können, mit der Gefahr die Steuergelder zu verzocken?

Wenn das der deutsche "Rechtstaat" zulässt, dann bin ich der
festen Überzeugung, dass dieser deutsche "Rechtsstaat"
dringend reformiert werden muss:

"Bei einigen Papieren ist ein Schaden schon entstanden, bei
anderen handelt es sich bislang nur um Buchverluste. Die
bereits gestarteten Papiere haben bereits zu hohen Mehr-
kosten geführt, weil die vereinbarten Festzinsen deutlich
über den aktuellen Marktkonditionen lagen. Allein für die
ersten zehn im Jahr 2013 angelaufenen Papiere hat der hessische
Landesrechnungshof Zusatzkosten von 375 Millionen Euro errechnet.
Diese Mehrausgaben kann das Land Hessen nicht mehr abwenden,
egal, wie der Zins sich in der Zukunft entwickelt."

Und dass die Zinsen "spürbar" innerhalb der nächsten 3 Jahre
steigen, ist nicht in Sicht, weil das ganz konträr ist zur
SED-Kanzlerin, weil dann die EU-Südländer bankrott machen.

Das wäre aber laut Artikel nötig, damit die Verluste nicht
noch in den Himmel wachsen /sich deutlich auszuweiten:

"Die restlichen Derivate können als tickende Zeitbomben
betrachtet werden: Sollten die Zinsen in den kommenden
drei Jahren nicht spürbar steigen, würden weitere
Kosten auf die Steuerzahler zukommen."
Dummenabschaffer
2018-08-25 07:00:30 UTC
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Post by A. Expert
und hier werden von linksregierten Bundesländern Milliarden sauer
verdiente und brav abgegebene Steuergelder einfach links verzockt.
Welches Bundesland ist eigentlich nicht linksregiert?
U***@web.de
2018-08-25 08:21:17 UTC
Permalink
Post by A. Expert
25.8.18
Zinsderivate
Hessen verspekuliert Hunderte Millionen Euro an Steuergeldern
Die hessische Landesregierung hat mit riskanten Zinswetten
bereits 375 Millionen Euro in den Sand gesetzt. Insgesamt
droht sogar ein Milliardenschaden. Der Finanzminister
verteidigt die Praxis.
Was ich echt nicht verstehe ist, wie es in Deutschland überhaupt
möglich ist, dass die von gewählten (linken) Kandidaten /Parteien
mit den ihnen anvertrauten Steuergeldern ganz legal Wetten
eingehen können, mit der Gefahr die Steuergelder zu verzocken?
Du bist bei all Deiner Hetzpropaganda zu blöde, um zu
kapieren, daß es Bouffier/Schäfer (CDU) waren,
die das in Hessen anfingen und betrieben.
Wolfgang Kieckbusch
2018-08-29 15:08:37 UTC
Permalink
Post by U***@web.de
Du bist bei all Deiner Hetzpropaganda zu blöde, um zu
kapieren, daß es Bouffier/Schäfer (CDU) waren,
die das in Hessen anfingen und betrieben.
Es hat schon seinen Grund, warum er sich als "Expert" verstecken muss . . .
Ulrich Maier
2018-08-25 18:50:36 UTC
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Post by A. Expert
25.8.18
Zinsderivate
Hessen verspekuliert Hunderte Millionen Euro an Steuergeldern
Die hessische Landesregierung hat mit riskanten Zinswetten
bereits 375 Millionen Euro in den Sand gesetzt. Insgesamt
droht sogar ein Milliardenschaden. Der Finanzminister
verteidigt die Praxis. Auch andere Länder zocken.
Weniger spektukär klingt "Zinssicherungsderivate", ein im Prinzip
legitimes Mittel, künftige Kosten kalkulierbar zu machen. Man kauft die
Sicherheit zum Erwartungswert ein. Was ist dagegen einzuwenden? Es hätte
ja auch anders herum laufen können. Ähnlich sind Kurssicherungsgeschäfte
ein völlig legitimes instrument in der Exportwirstchaft.

Ulrich
Thomas Homilius
2018-08-25 20:22:52 UTC
Permalink
Post by Ulrich Maier
Weniger spektukär klingt "Zinssicherungsderivate", ein im Prinzip
legitimes Mittel, künftige Kosten kalkulierbar zu machen. Man kauft die
Sicherheit zum Erwartungswert ein. Was ist dagegen einzuwenden? Es hätte
ja auch anders herum laufen können. Ähnlich sind Kurssicherungsgeschäfte
ein völlig legitimes instrument in der Exportwirstchaft.
Es kommt darauf an, auf welcher Seite die oeffentliche Hand als
Vertragspartner steht. Die eine Seite will Absicherung, die andere Seite
nimmt das Risiko und "zockt"!
--
E-Mail: ***@gmail.com | GPG-Key: 0xA5AD0637441E286F
http://pgp.mit.edu/pks/lookup?op=get&search=0xA5AD0637441E286F
m***@obrembalski.de
2018-08-27 19:07:03 UTC
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Post by Thomas Homilius
Es kommt darauf an, auf welcher Seite die oeffentliche Hand als
Vertragspartner steht. Die eine Seite will Absicherung, die andere Seite
nimmt das Risiko und "zockt"!
Richtig. In Hessen war es jedenfalls nach dem, was wir bisher wissen, aber so, dass die öffentliche Hand da Absicherung gesucht hat - langfristig gleichbleibende Zinsen. Soviel ich weiß, zahlen sie nun insgesamt genau das, was ursprünglich geplant war und können sich ziemlich sicher darauf verlassen, dass es so weitergeht. Da nun die Zinsen aber nicht gestiegen, sondern gefallen sind. wäre es natürlich im Nachhinein betrachtet günstiger gewesen, die entsprechenden Geschäfte nicht abzuschließen. Im Nachhinein betrachtet wäre es für die meisten Hauseigentümer aber auch besser gewesen, keine Feuerversicherung abzuschließen.

Gruß,
Mark
U***@web.de
2018-08-27 19:09:56 UTC
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Post by m***@obrembalski.de
Post by Thomas Homilius
Es kommt darauf an, auf welcher Seite die oeffentliche Hand als
Vertragspartner steht. Die eine Seite will Absicherung, die andere Seite
nimmt das Risiko und "zockt"!
Richtig. In Hessen war es jedenfalls nach dem, was wir bisher wissen, aber so, dass die öffentliche Hand da Absicherung gesucht hat - langfristig gleichbleibende Zinsen.
Warum spekuliert der Großschuldner Hessen gegen sich selbst,
so daß er bei fallenden Zinsen noch drauflegen muß statt
sich über schlicht sinkende Schuldzinsen zu freuen?

Gruß, ULF
m***@obrembalski.de
2018-08-27 20:49:32 UTC
Permalink
Post by U***@web.de
Post by m***@obrembalski.de
Post by Thomas Homilius
Es kommt darauf an, auf welcher Seite die oeffentliche Hand als
Vertragspartner steht. Die eine Seite will Absicherung, die andere Seite
nimmt das Risiko und "zockt"!
Richtig. In Hessen war es jedenfalls nach dem, was wir bisher wissen, aber so, dass die öffentliche Hand da Absicherung gesucht hat - langfristig gleichbleibende Zinsen.
Warum spekuliert der Großschuldner Hessen gegen sich selbst,
so daß er bei fallenden Zinsen noch drauflegen muß statt
sich über schlicht sinkende Schuldzinsen zu freuen?
Er spekuliert nicht gegen sich selbst. Er findet die gegenwärtigen Zinsen recht günstig und sichert sich die eben für längere Zeit zu. Der Preis dafür ist eben, dass er diese zugesicherten Zinsen halt auch noch zahlen muss, wenn es in der Zukunft sogar noch billiger ginge.

Gruß,
Mark
Ulrich Maier
2018-08-28 07:19:26 UTC
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Post by U***@web.de
Warum spekuliert der Großschuldner Hessen gegen sich selbst,
so daß er bei fallenden Zinsen noch drauflegen muß statt
sich über schlicht sinkende Schuldzinsen zu freuen?
Weil er sich lieber über zwei Dinge freut:
1. Er muss den niedrigeren Zins zahlen, wenn die Zinsen steigen und
2. er kann langfristig mit gleichbleibenden Kosten kalkulieren

Punkt (2) ist natürlich der entscheidende.

Und um auch dieser Frage zuvor zu kommen: Der Zins entspricht
normalerweise dem Erwartungswert des Marktes. Es gibt im allgemeinen
wenig Gründe anzunehmen, dass man selbst die künftige Entwicklung besser
einschätzen kann, als der Markt.

Ulrich
Werner Holtfreter
2018-08-29 15:47:59 UTC
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Post by Ulrich Maier
Post by U***@web.de
Warum spekuliert der Großschuldner Hessen gegen sich selbst,
so daß er bei fallenden Zinsen noch drauflegen muß statt
sich über schlicht sinkende Schuldzinsen zu freuen?
1. Er muss den niedrigeren Zins zahlen, wenn die Zinsen steigen und
2. er kann langfristig mit gleichbleibenden Kosten kalkulieren
Punkt (2) ist natürlich der entscheidende.
Ich habe mich mit dem konkreten Fall nicht befasst, aber
entscheidend ist natürlich, ob es bei dem Geschäft um Absicherung
oder um Spekulation auf Gewinn ging.

Aber auch im Falle einer Absicherung gilt das, was für jede
Versicherung gilt: Der Kontrahent will verdienen und verdient im
Mittel auch. Folglich sollte man eine Versicherung, egal welcher
Art, nur abschließen, wenn die mögliche Schadenshöhe nicht oder nur
schwer verkraftbar ist. Die Schadenshöhe natürlich in Relation zur
Finanzkraft.
Post by Ulrich Maier
Der Zins entspricht normalerweise dem Erwartungswert des Marktes.
Es gibt im allgemeinen wenig Gründe anzunehmen, dass man selbst
die künftige Entwicklung besser einschätzen kann, als der Markt.
Richtig und folglich muss es auch als Zockerei gelten, wenn fernab
obigen Kriteriums für die Sinnhaftigkeit von Versicherungen
entschieden wurde: Wir sichern uns jetzt die tollen niedrigen
Zinsen, weil wir besser wissen, als der Kontrahent, dass sie bald
wieder steigen.

Da eine vernünftige Wirtschaftseinheint die Zinslast grundsätzlich
auch bei hohen Zinsen aufbringen kann, sieht es schon nach Zockerei
aus.

Ich erinnere mich dunkel eines Artikels, ich glaube er war von
meiner gesetzlichen Krankenversicherung, die kurz vor der
Finanzkrise ebenfalls von den tollen Möglichkeiten an den
Finanzmärkten schrieb, die nun genutzt werden. Die Stadt, in der
ich wohne, hat ihre Straßenbahnen verkauft und mietet sie zurück.
Der Beispiele sind viele.
--
Gruß Werner|Der Totalitarismusbegriff bezeichnet politische Systeme,
in denen es zum Machtbesitz einer privilegierten politischen Klasse
keine legitime politische Alternative z.B. die AfD, geben darf.
https://vera-lengsfeld.de/2018/07/20/ungehorsam-und-das-recht-auf-widerstand
Mark Obrembalski
2018-08-30 20:22:27 UTC
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Ich habe mich mit dem konkreten Fall nicht befasst, aber entscheidend
ist natürlich, ob es bei dem Geschäft um Absicherung oder um Spekulation
auf Gewinn ging.
Ohne alle Einzelheiten zu kennen, kann man das natürlich wohl nicht
sicher sagen, aber nach den Nachrichten, die ich zu der Sache bekommen
konnte, sieht es nach Absicherung aus.
Aber auch im Falle einer Absicherung gilt das, was für jede Versicherung
gilt: Der Kontrahent will verdienen und verdient im Mittel auch.
Folglich sollte man eine Versicherung, egal welcher Art, nur
abschließen, wenn die mögliche Schadenshöhe nicht oder nur schwer
verkraftbar ist. Die Schadenshöhe natürlich in Relation zur Finanzkraft.
Allerdings hat das Land Hessen auch das Haushaltsrecht und neuerdings
insbesondere die Schuldenbremse einzuhalten. Da können steigende Zinsen
die Planungen schon ziemlich verhageln.
Da eine vernünftige Wirtschaftseinheint die Zinslast grundsätzlich auch
bei hohen Zinsen aufbringen kann, sieht es schon nach Zockerei aus.
Demnach zocken also fast alle etwas größeren Unternehmen, weil sie des
öfteren auch nicht existenzielle Zins- und Währungsrisiken durch
entsprechende Geschäfte absichern?
Ich erinnere mich dunkel eines Artikels, ich glaube er war von meiner
gesetzlichen Krankenversicherung, die kurz vor der Finanzkrise ebenfalls
von den tollen Möglichkeiten an den Finanzmärkten schrieb, die nun
genutzt werden. Die Stadt, in der ich wohne, hat ihre Straßenbahnen
verkauft und mietet sie zurück. Der Beispiele sind viele.
Die Frage ist aber nicht, ob es Fälle von Zockerei durch die öffentliche
Hand gibt, sondern ob es sich bei den entsprechenden Geschäften des
Landes Hessen um einen handelt.

Gruß,
Mark

Carsten Thumulla
2018-08-27 16:41:23 UTC
Permalink
Post by A. Expert
Wenn das der deutsche "Rechtstaat" zulässt,
Es gab nie einen, der Orden ist selbstgeschmiedet.


Idiotenfup wegen Gruppenzahl


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