Discussion:
Frauen und Maener sind gleich? Nicht bei Claudia Roth!
(zu alt für eine Antwort)
Inkompetenz-Quote
2019-03-05 08:33:30 UTC
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Ulli Kulke / 05.03.2019
Frauen und Männer sind gleich? Nicht bei Claudia Roth!
Die links-grüne Gender-Fraktion predigt vehement, dass sämtliche
Mentalitäts-Unterschiede zwischen Männern und Frauen anerzogen
seien. Claudia Roth kommt jetzt mit dem Bekenntnis um die Ecke,
Männer und Frauen seien doch anders. Und darum müsse es
Parlaments-Quoten geben. Was denn nun?/ mehr

„Man wird nicht als Frau geboren, man wird dazu gemacht.“
Wer als Feministin etwas auf sich hält, bekennt sich zu
diesem Spruch, den Simone de Beauvoir kurz nach dem Krieg
geprägt hat. Angeborene Mentalitätsunterschiede? Gibt’s nicht.
So eine Vermutung wäre Biologismus, und gegen den ziehen nicht
zuletzt die Grünen in vielerlei Programmen, Veranstaltungen
und Workshops zu Felde. Ihre Sicht: Jungs kriegen Fußbälle
und Panzer zu Weihnachten oder zum Geburtstag, Mädchen
dagegen Puppen und Spielzeugküchen.

Allein daraus würden sich alle Unterschiede zwischen den
Geschlechtern entwickeln, im Verhalten, in Vorlieben und
Denkweisen. Verzichteten wir auf solche Gender-Geschenke wie
Panzer und Puppen, verschwänden zwingend all diese Differenzen,
basta, alternativlos. Grundsätzlich sei es aus feministischer
Sicht deshalb egal, ob auf irgendeinem Stuhl, auf dem etwas
entschieden wird, ein Mann oder eine Frau sitzt.
[...]
Absurd. Ja, genau, aber der Zweck scheint die Mittel zu heil-
igen,jedenfalls bei der Vizepräsidentin des Bundestages,
Claudia Roth (Die Grünen), wie man jetzt einem Interview
mit ihr aus dem Tagesspiegel entnehmen darf. Gleich zwei
sehr bemerkenswerte Details fallen darin auf. Zunächst:
Sie sagt:

„Frauen im Verteidigungsausschuss beispielsweise haben einen
ganz anderen Blick auf Konflikte und Kriege, Männer im
Familienausschuss eine andere Sicht auf die Elternzeit.
Ob in Politik, Forschung oder# Wissenschaft: Wer nur die
eine Perspektive einnimmt, nur eine Norm setzt, bildet die
Realität einseitig ab – mit zum Teil schwerwiegenden Folgen.“

„Frauen haben einen ganz anderen Blick“
Einen ganz anderen Blick auf Konflikte und Kriege, aha. Da will
die Pazifistin Roth offenbar ihre Geschlechtsgenossinnen ganz
grundsätzlich ins eigene Boot holen und ihnen mal eben genauso
grundsätzlich die Eigenschaften Friedfertigkeit, Verhandlungs-
bereitschaft, Verzicht auf Revanche-Gelüste und ähnlich Löbliches
anhängen. So muss man es wohl verstehen. Nur als Zwischenstadium,
weil die jetzige Frauengeneration heute noch durch Puppen und
Küche im Mädchenzimmer befriedet wurde, im Gegensatz zu den
aggressiven Jungs mit ihren Panzern oder sogar Autos? Also
ein Vorsprung, der ja tendenziell aufgegeben werden soll
und dann alle wieder dasselbe denken und wollen? Wohl kaum.

Da Roth in diesem Satz ganz pauschal von „Frauen“ sprach (und,
viel schlimmer, die Interviewerin, leider, leider nicht nach-
gehakt hat), bleibt als Interpretation unterm Strich nur das:
„Frauen haben einen ganz anderen Blick“. Insinuiert natürlich:
einen besseren Blick, sie schauen von höherer Warte. Und dann
ist ein bisschen Biologismus offenbar erlaubt.

Also doch: Frauen bekommen Kinder und erfüllen deshalb andere
Aufgaben, Frauen sind in der Evolutionsgeschichte viel zu
wertvoll fürs Überleben der Art, zogen deshalb nicht in den
Krieg und waren so der Notwendigkeit nicht ausgesetzt, sich
zu Kraftprotzen zu entwickeln, denken deshalb weniger kämpferisch
– zum Beispiel im Verteidigungsausschuss. Ein kleiner Ausflug in
die Biologie ist also doch erlaubt, Frau Roth, richtig? Sind wir
beide jetzt deshalb schon „Biologisten“? Problem: Die werden in
diversen grünen Papieren nur ganz rechts-konservativ verortet,
schlimm, schlimm.

Frauen haben also einen ganz anderen Blick, vielleicht haben
sie ja auch eine ganz andere Lust auf Politik. Oder eben einfach
weniger Lust dazu, weil sie Besseres zu tun haben – analog zu
dem ganz anderen Blick im Verteidigungsausschuss, denn in der
Politik wird ja auch scharf geschossen, das wollen sie
eigentlich nicht. Und da bewegen wir uns schon auf ihren
zweiten bemerkenswerten Satz im Tagesspiegel-Interview zu.

Gleichstellungsgesetz ist verfassungswidrig
Halten wir zunächst erst noch fest: In allen Parteien sind
Frauen als Mitglieder unterrepräsentiert. Der Drang, überhaupt
erstmal in eine Partei nur einzutreten, ist bei ihnen also
erheblich schwächer entwickelt als bei Männern. Und zwar
in einem so starken Maße, dass sie im Vergleich zu ihrer
Stärke in den Parteien in den entsprechenden Parlaments-
fraktionen vollkommen überrepräsentiert sind, deutlich
genug allein schon im Bundestag. Jawohl: überrepräsentiert.
Dass dies daran läge, dass Frauen innerhalb der Parteien
geringere Aufstiegschancen zu erwarten hätten, zählt zu
den großen Lebenslügen der Gleichstellungsfanatiker(innen).

Gerade die Grünen wissen am allerbesten, wie händeringend
gerade sie nach qualifizierten Frauen suchen für ihre diversen
Mandate, Ämter und Angestelltenposten, die sie durch ihren
aufgeblähten Stimmenanteil bei den Bundestags- und Land-
tagswahlen zu vergeben haben. Wer einmal eingetreten ist
bei den Grünen, hat deshalb den Aufstieg als Frau – bei
Bedarf – sofort in der Tasche, dreimal so leicht wie als Mann.
[...]
Einfach mal beschliessen – Grundgesetz hin, Landesverfassung her
Ganz einfach, der Hinweis ergibt nur so einen Sinn, dass auch
sie weiß, dass der Schritt, der im Zweifel nach „zunächst“
käme, ebenjenes Gleichstellungsgesetz, wie es ihr vorschwebt,
ganz klar verfassungswidrig ist. Das wird sich nach entsprechenden
Klagen und Gerichtsurteilen auch für Brandenburg herausstellen,
wo so ein Gesetz für die übernächste Wahlperiode schon mal
beschlossen wurde – Grundgesetz hin, Landesverfassung her.

Der wissenschaftliche Dienst des Brandenburger Landtags jeden-
falls hat dazu eine Stellungnahme abgegeben. In der Zusammen-
fassung dazu heißt es:

„Der Gesetzentwurf verstößt gegen das Verbot der Ungleichbe-
handlung wegen des Geschlechts (Differenzierungsverbot, Art.
12 Abs. 2 LV, Art. 3 Abs. 3 Satz 1 GG), gegen die Wahlrechts-
grundsätze der Freiheit und der Gleichheit der Wahl (Art. 22
Abs. 3 Satz 1 LV, Art. 38 Abs. 1 Satz 1 GG) und das hiermit
verbundene Demokratieprinzip (Art. 2 Abs. 1,
Abs. 2 LV, Art. 20 Abs. 1, Abs. 2 GG) sowie schließlich gegen
den verfassungsrechtlichen Status der politischen Parteien
(Art. 20 Abs. 1 LV, Art. 21 Abs. 1 GG).“ Diese Passage ist
hier auf Seite 68 nachzulesen.

Das Gesetz für eine Parität im Parlament verstößt also, wie
an den Abkürzungen unschwer abzulesen ist, sowohl gegen die
Landesverfassung (LV) Brandenburgs als auch das Grundgesetz
(GG) der Bundesrepublik. Und das beides jeweils vierfach.
Manche Aktivistin wird nun laut fordern, das Gutachten müsse
sofort in die Tonne getreten werden, mit der Begründung, es
sei schließlich im Auftrag der Fraktion der AfD erstellt
worden. Es ändert nichts daran, dass es von der zuständigen,
und zwar höchst neutralen Instanz des Brandenburger
Landtags erstellt wurde.
Quelle mit Links:
https://www.achgut.com/artikel/frauen_und_maenner_sind_gleich_nicht_mit_claudia_roth

Sehr guter Beitrag von Ulli Kulke ! RESPEKT !!!

Ein kurzes Zitat daraus:
"Halten wir zunächst erst noch fest: In allen Parteien sind Frauen
als Mitglieder unterrepräsentiert. Der Drang, überhaupt erstmal
in eine Partei nur einzutreten, ist bei ihnen also erheblich
schwächer entwickelt als bei Männern. Und zwar in einem so
starken Maße, dass sie im Vergleich zu ihrer Stärke in den
Parteien in den entsprechenden Parlamentsfraktionen vollkommen
überrepräsentiert sind, deutlich genug allein schon im Bundestag.
Jawohl: überrepräsentiert. Dass dies daran läge, dass Frauen
innerhalb der Parteien geringere Aufstiegschancen zu erwarten
hätten, zählt zu den großen Lebenslügen der
Gleichstellungsfanatiker(innen)."

Auch lesenswert:
"Esther Vilar Der dressierte MANN"
http://de.wikimannia.org/images/Esther-Vilar_Der-Dressierte-Mann.pdf
F.W.
2019-03-05 08:43:03 UTC
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Post by Inkompetenz-Quote
So eine Vermutung wäre Biologismus, und gegen den ziehen nicht
zuletzt die Grünen in vielerlei Programmen, Veranstaltungen und
Workshops zu Felde. Ihre Sicht: Jungs kriegen Fußbälle und Panzer zu
Weihnachten oder zum Geburtstag, Mädchen dagegen Puppen und
Spielzeugküchen.
Meines Erachtens ein falscher Ansatz: das stimmte schon nicht mehr vor
fünfzehn Jahren, als die mit mir verwandten Kinder noch klein waren.

FW
Ulrich Maier
2019-03-05 09:13:51 UTC
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Post by Inkompetenz-Quote
„Man wird nicht als Frau geboren, man wird dazu gemacht.“
(Simone de Beauvoir)
M.E. spricht sehr viel dagegen, dass das zutrifft.
Detlef Meißner
2019-03-05 09:23:55 UTC
Permalink
Post by Ulrich Maier
Post by Inkompetenz-Quote
„Man wird nicht als Frau geboren, man wird dazu gemacht.“
(Simone de Beauvoir)
M.E. spricht sehr viel dagegen, dass das zutrifft.
Ja.
Und man sollte mal das ganze Buch lesen. Viele Beispiele, die die These
untermauern (sollen), gelten heute nicht mehr.

Aber so ein Satz aus berufener Quelle macht sich immer gut. Hat etwa den
Wert, den früher mal ein Bibelspruch hatte.
Da Menschen aber ohne "Religion" schwer auskommen, haben sie ihre
eigenen "Bibeln".

Detlef
F.W.
2019-03-05 09:39:40 UTC
Permalink
Post by Ulrich Maier
„Man wird nicht als Frau geboren, man wird dazu gemacht.“ (Simone
de Beauvoir)
M.E. spricht sehr viel dagegen, dass das zutrifft.
Das sehe ich auch so. Am Ende könnte eine Diskriminierung derjenigen
stehen, die eben eine klassische oder wie auch immer freiwillig gewählte
Rollenverteilung möchten.

Eine neuere Statistik maß z. B., dass Männer sich auch bei mehr Zeit
(Home-Office) weniger um die Kinder als um die Arbeit kümmerten. Bei
Frauen war es genau umgekehrt.

Bei "kleinen" Grenzsituationen, wie bei einem "Überfall" eines
Zeltlagers durch eine fremde Gruppe, ergab es sich in meinem
Bekanntenkreis auch, dass die Frauen sich um den internen Schutz des
Lagers kümmerten, während wir Männer die "Bewachung" des Lagers von
außen kümmerten.

Unsere Frauen sind dabei nicht unbedingt die Altmodischsten, sondern
selbstbewusst. Sie lassen sich nicht alles sagen und nicht alles
gefallen. Trotzdem fielen wir alle in traditionelle Rollen zurück.

FW
Detlef Meißner
2019-03-05 09:51:25 UTC
Permalink
Post by F.W.
Post by Ulrich Maier
„Man wird nicht als Frau geboren, man wird dazu gemacht.“ (Simone
de Beauvoir)
M.E. spricht sehr viel dagegen, dass das zutrifft.
Das sehe ich auch so. Am Ende könnte eine Diskriminierung derjenigen
stehen, die eben eine klassische oder wie auch immer freiwillig gewählte
Rollenverteilung möchten.
Eine neuere Statistik maß z. B., dass Männer sich auch bei mehr Zeit
(Home-Office) weniger um die Kinder als um die Arbeit kümmerten. Bei
Frauen war es genau umgekehrt.
Bei "kleinen" Grenzsituationen, wie bei einem "Überfall" eines
Zeltlagers durch eine fremde Gruppe, ergab es sich in meinem
Bekanntenkreis auch, dass die Frauen sich um den internen Schutz des
Lagers kümmerten, während wir Männer die "Bewachung" des Lagers von
außen kümmerten.
Unsere Frauen sind dabei nicht unbedingt die Altmodischsten, sondern
selbstbewusst. Sie lassen sich nicht alles sagen und nicht alles
gefallen. Trotzdem fielen wir alle in traditionelle Rollen zurück.
Die FRage, die dabei stets im Raume steht. Sind diese Rollen angeboren
oder erworben?

Die VerfechterInnen der zweiten Theorie würden argumentieren: Auch diese
von dir genannten Frauen sind noch zu sehr von einer rollendominierenden
Erziehung geprägt worden.

Ich kenne etliche Frauen, die dieser Theorie mal anhingen - bis sie
selbst Kinder hatten.

Aber um bei deinem Beispiel zu bleiben: Frauen neigen bei Gefahr dazu,
Lebewesen zu schützen, sich um deren Wohlergehen zu kümmern.

Das musste auch Thomas Gottschalk erfahren, als seine Villa in
Kalifornien abbrannte. Er hätte seine Frau besser erziehen sollen! ;-)

Detlef
F.W.
2019-03-05 10:51:09 UTC
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Post by F.W.
Unsere Frauen sind dabei nicht unbedingt die Altmodischsten,
sondern selbstbewusst. Sie lassen sich nicht alles sagen und nicht
alles gefallen. Trotzdem fielen wir alle in traditionelle Rollen
zurück.
Die Frage, die dabei stets im Raume steht. Sind diese Rollen
angeboren oder erworben?
Die VerfechterInnen der zweiten Theorie würden argumentieren: Auch
diese von dir genannten Frauen sind noch zu sehr von einer
rollendominierenden Erziehung geprägt worden.
Da ich diese Frauen (und deren Eltern) schon fast vierzig Jahre kenne,
kann ich mir nicht vorstellen, dass tolerante und offenherzige Eltern
ihre Töchter wie Betschwestern erziehen. Da ich einige Damen auch
persönlich näher kenne, weiß ich, dass sie ganz bestimmt nicht
konservativ sind. ;-)
Aber um bei deinem Beispiel zu bleiben: Frauen neigen bei Gefahr
dazu, Lebewesen zu schützen, sich um deren Wohlergehen zu kümmern.
Das musste auch Thomas Gottschalk erfahren, als seine Villa in
Kalifornien abbrannte. Er hätte seine Frau besser erziehen sollen!
Wieso? Ist Thea abgehauen?

FW
Detlef Meißner
2019-03-05 11:03:44 UTC
Permalink
Post by F.W.
Post by F.W.
Unsere Frauen sind dabei nicht unbedingt die Altmodischsten,
sondern selbstbewusst. Sie lassen sich nicht alles sagen und nicht
alles gefallen. Trotzdem fielen wir alle in traditionelle Rollen
zurück.
Die Frage, die dabei stets im Raume steht. Sind diese Rollen
angeboren oder erworben?
Die VerfechterInnen der zweiten Theorie würden argumentieren: Auch
diese von dir genannten Frauen sind noch zu sehr von einer
rollendominierenden Erziehung geprägt worden.
Da ich diese Frauen (und deren Eltern) schon fast vierzig Jahre kenne,
kann ich mir nicht vorstellen, dass tolerante und offenherzige Eltern
ihre Töchter wie Betschwestern erziehen. Da ich einige Damen auch
persönlich näher kenne, weiß ich, dass sie ganz bestimmt nicht
konservativ sind. ;-)
Das behauptest du. Man wird dir entgegnen, dass den Frauen unbewusst
bestimmte Erziehungsmethoden untergekommen sind.
(Diese ganze Diskussion ist bestimmt schon 40 Jahre alt - zumindest
unter Pädagogen. Deshalb eigentlich sehr langweilig.)
Post by F.W.
Aber um bei deinem Beispiel zu bleiben: Frauen neigen bei Gefahr
dazu, Lebewesen zu schützen, sich um deren Wohlergehen zu kümmern.
Das musste auch Thomas Gottschalk erfahren, als seine Villa in
Kalifornien abbrannte. Er hätte seine Frau besser erziehen sollen!
Wieso? Ist Thea abgehauen?
Nein, sie halt die "falschen" Sachen gerettet.

Hint: Bei einem Brand würden Frauen die Katze retten, Männer ihren
Computer. ;-)

Detlef
F.W.
2019-03-06 06:44:19 UTC
Permalink
Post by Detlef Meißner
Post by F.W.
Da ich diese Frauen (und deren Eltern) schon fast vierzig Jahre
kenne, kann ich mir nicht vorstellen, dass tolerante und
offenherzige Eltern ihre Töchter wie Betschwestern erziehen. Da
ich einige Damen auch persönlich näher kenne, weiß ich, dass sie
ganz bestimmt nicht konservativ sind. ;-)
Das behauptest du. Man wird dir entgegnen, dass den Frauen unbewusst
bestimmte Erziehungsmethoden untergekommen sind. (Diese ganze
Diskussion ist bestimmt schon 40 Jahre alt - zumindest unter
Pädagogen. Deshalb eigentlich sehr langweilig.)
Welche Methoden sind denn das?
Post by Detlef Meißner
Post by F.W.
Wieso? Ist Thea abgehauen?
Nein, sie halt die "falschen" Sachen gerettet. Hint: Bei einem Brand
würden Frauen die Katze retten, Männer ihren Computer. ;-)
Einen Computer würde ich garantiert nicht retten: ich habe sechs davon.

FW
Detlef Meißner
2019-03-08 20:41:50 UTC
Permalink
Post by F.W.
Post by Detlef Meißner
Post by F.W.
Da ich diese Frauen (und deren Eltern) schon fast vierzig Jahre
kenne, kann ich mir nicht vorstellen, dass tolerante und
offenherzige Eltern ihre Töchter wie Betschwestern erziehen. Da
ich einige Damen auch persönlich näher kenne, weiß ich, dass sie
ganz bestimmt nicht konservativ sind. ;-)
Das behauptest du. Man wird dir entgegnen, dass den Frauen unbewusst
bestimmte Erziehungsmethoden untergekommen sind. (Diese ganze
Diskussion ist bestimmt schon 40 Jahre alt - zumindest unter
Pädagogen. Deshalb eigentlich sehr langweilig.)
Welche Methoden sind denn das?
Ganz einfach: Trotz der allergrößten Bemühungen gelingt es den
Eltern/Müttern nicht, ihre Kinder geschlechtsneutral zu erziehen, weil
sie automatisch/unbewusst in alle Rollenverständnisse verfallen.
Post by F.W.
Post by Detlef Meißner
Post by F.W.
Wieso? Ist Thea abgehauen?
Nein, sie halt die "falschen" Sachen gerettet. Hint: Bei einem Brand
würden Frauen die Katze retten, Männer ihren Computer. ;-)
Einen Computer würde ich garantiert nicht retten: ich habe sechs davon.
Okay, inzwischen ist ein PC nicht mehr so wertvoll wie vor 20 Jahren.
Also nehmen wir das Smartphone. Das ist auch leichter zu retten als eine
Katze. ;-)

Detlef
Hartmut Kraus
2019-05-18 14:26:24 UTC
Permalink
Post by Detlef Meißner
Okay, inzwischen ist ein PC nicht mehr so wertvoll wie vor 20 Jahren.
Also nehmen wir das Smartphone. Das ist auch leichter zu retten als eine
Katze. ;-)
An deine Frau denkst du natürlich ganz zuletzt. :-/

Heinz Brückner
2019-03-05 11:13:35 UTC
Permalink
Post by F.W.
Post by Detlef Meißner
Aber um bei deinem Beispiel zu bleiben: Frauen neigen bei Gefahr
dazu, Lebewesen zu schützen, sich um deren Wohlergehen zu kümmern.
Das musste auch Thomas Gottschalk erfahren, als seine Villa in
Kalifornien abbrannte. Er hätte seine Frau besser erziehen sollen!
Wieso? Ist Thea abgehauen?
Wimre hat sie die Katze mitgenommen statt dem Orden.

Aber so viel "Weib" wär ich auch.

Heinz B.
Detlef Meißner
2019-03-05 11:32:40 UTC
Permalink
Post by Heinz Brückner
Post by F.W.
Post by Detlef Meißner
Aber um bei deinem Beispiel zu bleiben: Frauen neigen bei Gefahr
dazu, Lebewesen zu schützen, sich um deren Wohlergehen zu kümmern.
Das musste auch Thomas Gottschalk erfahren, als seine Villa in
Kalifornien abbrannte. Er hätte seine Frau besser erziehen sollen!
Wieso? Ist Thea abgehauen?
Wimre hat sie die Katze mitgenommen statt dem Orden.
Und die teuren Schinken hat sie auch hängen gelassen.
Post by Heinz Brückner
Aber so viel "Weib" wär ich auch.
Es ist ja nicht die Frage nach entweder oder, sondern meist geht es um
*mehrere* Möglichkeiten. Frauen nehmen dann auch noch Futter und das
Lieblingsspielzeit für die Katze mit. ;-)

Frauen retten und pflegen gern Lebewesen, das Töten überlassen sie gern
den Männern. Allerdings sollten sie nicht den moralischen Zeigefinger
heben (z.B. Veganerinnen).

Detlef
Ulrich Maier
2019-03-05 14:04:45 UTC
Permalink
Post by F.W.
Post by Ulrich Maier
„Man wird nicht als Frau geboren, man wird dazu gemacht.“ (Simone de
Beauvoir)
M.E. spricht sehr viel dagegen, dass das zutrifft.
Das sehe ich auch so.
Du kannst nicht Millionen(?) Jahre Evolution einfach so wegwischen.

U.
Detlef Meißner
2019-03-05 14:17:05 UTC
Permalink
Post by Ulrich Maier
Du kannst nicht Millionen(?) Jahre Evolution einfach so wegwischen.
Mit der Quote geht das ratzfatz.;-)

Detlef
Heinz Schmitz
2019-03-05 14:23:51 UTC
Permalink
Post by Inkompetenz-Quote
Ulli Kulke / 05.03.2019
Frauen und Männer sind gleich? Nicht bei Claudia Roth!
Die links-grüne Gender-Fraktion predigt vehement, dass sämtliche
Mentalitäts-Unterschiede zwischen Männern und Frauen anerzogen
seien. Claudia Roth kommt jetzt mit dem Bekenntnis um die Ecke,
Männer und Frauen seien doch anders. Und darum müsse es
Parlaments-Quoten geben. Was denn nun?/ mehr
„Man wird nicht als Frau geboren, man wird dazu gemacht.“
Dann muss der, welcher Claudia Roth zur Frau gemacht hat,
ein ziemlicher Stümper gewesen sein :-).

Grüße,
H.
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