Discussion:
Glasfaser Insolvenz
(zu alt für eine Antwort)
Peter
2018-07-23 08:07:51 UTC
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Immer mehr Glasfasernetze werden durch kleine, regionale Anbieter betrieben.
Was passiert eigentlich, wenn da einer Insolvenz anmeldet?
Gibt es da einen Sicherungsmechanismus, um einen unterbrechungsfreien Betrieb
zu gewährleisten?

Bei der Stromversorgung ist das ja geregelt.
(Rückfall in Basisversorgung)

Gruß
Peter
Wolfgang Jäth
2018-07-23 10:22:50 UTC
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Post by Peter
Immer mehr Glasfasernetze werden durch kleine, regionale Anbieter betrieben.
Was passiert eigentlich, wenn da einer Insolvenz anmeldet?
Ich vermute, der wird dann von einem Konkurrenten aufgekauft; ein
bestehendes Glasfasernetz ist ein gefundenes Fressen für jeden Provider;
und der Kundenstamm sowieso.

Aber ich sehe da bis auf weiteres wenig Gefahr, denn ein Glasfasernetz
und insbesondere der Anschluss an die Häuser verspricht guten Profit
(man Durchleitungsgebühr, letzte Meile). Und Konkurrenz ist ja auch
nicht zu befürchten. I. d. R. veranstaltet die betreffende Gemeinde eine
Ausschreibung darüber, wer da ein Netz verlegen darf (schließlich müssen
ja die Kabel verlegt aka Straßen aufgebuddelt werden usw.), und da gibt
es dann nur einen Gewinner aka eine Bewilligung. Alle anderen müssen die
letzte Meile dann bei dem buchen, so wie beim /klassischen/
Telefonanschluss praktisch alle die letzte Meile bei der Telekom buchen
mussten und noch müssen (wenn sie kein Glasfaser als Alternative haben
oder wollen).
Post by Peter
Gibt es da einen Sicherungsmechanismus, um einen unterbrechungsfreien Betrieb
zu gewährleisten?
Wie gesagt, jeder Konkurrent dürfte sich die Finger danach lecken.
Post by Peter
Bei der Stromversorgung ist das ja geregelt.
(Rückfall in Basisversorgung)
Bei Telefon usw. AFAIK nicht.

Wolfgang
--
Durch Donald Trump ist mir endgültig klar geworden: Es ist
nicht der Turm von Pisa, der schief steht, es ist die Welt!
U***@web.de
2018-07-23 15:58:01 UTC
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Post by Wolfgang Jäth
Post by Peter
Immer mehr Glasfasernetze werden durch kleine, regionale Anbieter betrieben.
Was passiert eigentlich, wenn da einer Insolvenz anmeldet?
Ich vermute, der wird dann von einem Konkurrenten aufgekauft; ein
bestehendes Glasfasernetz ist ein gefundenes Fressen für jeden Provider;
und der Kundenstamm sowieso.
Aber ich sehe da bis auf weiteres wenig Gefahr
Schon vor 16 Jahren gab es mal ein Problem:
https://www.zdnet.de/2118492/europas-groesstes-glasfasernetz-stellt-betrieb-ein/

Oder https://www.shz.de/lokales/pinneberger-tageblatt/insolvenzverschleppung-beim-azv-id19142986.html

Nett ist auch https://www.xing.com/communities/posts/glasfaser-netz-arche-punkt-net-meldet-insolvenz-an-1002860944

Gruß, ULF
Wolfgang Jäth
2018-07-24 04:55:35 UTC
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Post by U***@web.de
Post by Wolfgang Jäth
Post by Peter
Immer mehr Glasfasernetze werden durch kleine, regionale Anbieter betrieben.
Was passiert eigentlich, wenn da einer Insolvenz anmeldet?
Ich vermute, der wird dann von einem Konkurrenten aufgekauft; ein
bestehendes Glasfasernetz ist ein gefundenes Fressen für jeden Provider;
und der Kundenstamm sowieso.
Aber ich sehe da bis auf weiteres wenig Gefahr
https://www.zdnet.de/2118492/europas-groesstes-glasfasernetz-stellt-betrieb-ein/
Da geht es aber um einen Backbone betreiber ("Länge von 25.000
Kilometern und verbindet 60 Länder"), nicht um Hausanschlüsse. Und wenn
ich den Artikel richtig quer gelesen habe, lag das Problem nicht an dem
Kabelentzbetreiber Ebone selbst, sondern vielmehr ging dessen
Konzernmutter KPNQwest pleite. Wikipedia sagt dazu: "The company
collapsed in a spectacular bankruptcy in 2002. The bankruptcy was
largely due to the general Dot-com boom, which created highly inflated
capacity demands for telecom operators. Facing this situation, many
operators started to make large network capacity deals with each other,
called hollow swaps. These swaps created artificial revenue figures and
thus provided incorrect financial guidance to the company management and
investors."
Post by U***@web.de
Oder https://www.shz.de/lokales/pinneberger-tageblatt/insolvenzverschleppung-beim-azv-id19142986.html
Dass dem Abwasserzweckverband Pinneberg "jahrzehntelang die rechtliche
Grundlage für seine Arbeit fehlte", und bei denen wohl auch sonst
einiges im Argen liegt, dürfte IMHO wenig damit zu tun haben, dass sie
versuchten, selbst in das Glasfasernetz-Geschäft ein zu steigen.
erinnert mich irgendwie an den Berliner Hauptstadtflughafen, da haben
auch ein paar größenwahns^W Politiker geglaubt, sie persönlich könnten
es besser als die einschlägigen Fachleute. Aber natürlich /kann/ es so
was o. ä. geben.
Post by U***@web.de
Nett ist auch https://www.xing.com/communities/posts/glasfaser-netz-arche-punkt-net-meldet-insolvenz-an-1002860944
"An Stelle von Arche.Net tritt nun "Filiago" - die Firma hat am 1. Juli
die Vermarktung der Internetzugänge begonnen"; und "Mit Filiago als
Partner will RWE bald weiteren 20.000 Haushalten in Ortsteilen von
Alpen, Drevenack, Kamp-Lintfort, Rheinberg, Wesel, Xanten, Dinslaken und
Voerde Breitband-Internet ermöglichen".

Wolfgang
--
Durch Donald Trump ist mir endgültig klar geworden: Es ist
nicht der Turm von Pisa, der schief steht, es ist die Welt!
U***@web.de
2018-07-24 06:23:08 UTC
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Post by Wolfgang Jäth
Post by U***@web.de
Nett ist auch https://www.xing.com/communities/posts/glasfaser-netz-arche-punkt-net-meldet-insolvenz-an-1002860944
"An Stelle von Arche.Net tritt nun "Filiago" - die Firma hat am 1. Juli
die Vermarktung der Internetzugänge begonnen"; und "Mit Filiago als
Partner will RWE bald weiteren 20.000 Haushalten in Ortsteilen von
Alpen, Drevenack, Kamp-Lintfort, Rheinberg, Wesel, Xanten, Dinslaken und
Voerde Breitband-Internet ermöglichen".
Möchte aber sein, daß mancher Kunde seine Anschließung
zweimal zu bezahlen hatte.

Gruß, ULF
Wolfgang Jäth
2018-07-24 11:11:24 UTC
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Post by U***@web.de
Post by Wolfgang Jäth
Post by U***@web.de
Nett ist auch https://www.xing.com/communities/posts/glasfaser-netz-arche-punkt-net-meldet-insolvenz-an-1002860944
"An Stelle von Arche.Net tritt nun "Filiago" - die Firma hat am 1. Juli
die Vermarktung der Internetzugänge begonnen"; und "Mit Filiago als
Partner will RWE bald weiteren 20.000 Haushalten in Ortsteilen von
Alpen, Drevenack, Kamp-Lintfort, Rheinberg, Wesel, Xanten, Dinslaken und
Voerde Breitband-Internet ermöglichen".
Möchte aber sein, daß mancher Kunde seine Anschließung
zweimal zu bezahlen hatte.
Welche Aussage in dem Artikel lässt die zu dieser Spekulation verleiten?

Wolf 'hast du ihn überhaupt gelesen?' gang
--
Durch Donald Trump ist mir endgültig klar geworden: Es ist
nicht der Turm von Pisa, der schief steht, es ist die Welt!
Ludger Averborg
2018-07-23 19:57:33 UTC
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On Mon, 23 Jul 2018 12:22:50 +0200, Wolfgang Jäth
Post by Wolfgang Jäth
Aber ich sehe da bis auf weiteres wenig Gefahr
Das Kapital dieser Startups ist oft wohl sehr sehr eng, und
es werden die verwirrendsten Firmenkonstukte gebastelt.

Ich hab mir mal die Firmengeschichte und das Firmenkonstrukt
von Deutsche Glasfaser hier in Borken angesehen: wirr.

Die haben es grade aufgegeben, hier in der Gemeinde
Glasfaser zu installieren, weil sie nicht genug
Anschlusswillige zusammen bekommen haben.

Wir haben hier ein sehr funktionssicheres VDSL von der
Telekom, wo quasi im Ort selbst jeder 100 Mbit/s haben kann.

Bei den Diskussionen, ob nicht vielleicht doch Glasfaser
trotz weniger Kunden als erhofft, die hier in der Presse
liefen, war auch immer die Rede von "der Investor".

Klingt also so, als ob bei dieser Firma die Banken gar nicht
mehr bereit sind vorzuschießen.

l.
Peter
2018-07-23 20:28:12 UTC
Permalink
Post by Ludger Averborg
On Mon, 23 Jul 2018 12:22:50 +0200, Wolfgang Jäth
Post by Wolfgang Jäth
Aber ich sehe da bis auf weiteres wenig Gefahr
Das Kapital dieser Startups ist oft wohl sehr sehr eng, und
es werden die verwirrendsten Firmenkonstukte gebastelt.
Ich hab mir mal die Firmengeschichte und das Firmenkonstrukt
von Deutsche Glasfaser hier in Borken angesehen: wirr.
Die haben es grade aufgegeben, hier in der Gemeinde
Glasfaser zu installieren, weil sie nicht genug
Anschlusswillige zusammen bekommen haben.
Wir haben hier ein sehr funktionssicheres VDSL von der
Telekom, wo quasi im Ort selbst jeder 100 Mbit/s haben kann.
Bei den Diskussionen, ob nicht vielleicht doch Glasfaser
trotz weniger Kunden als erhofft, die hier in der Presse
liefen, war auch immer die Rede von "der Investor".
Klingt also so, als ob bei dieser Firma die Banken gar nicht
mehr bereit sind vorzuschießen.
l.
Der Ausgangspunkt war folgendes:
http://www.kn-online.de/Lokales/Segeberg/Soll-die-Stadt-Bad-Bramstedt-die-Verlegung-von-Glasfaserkabeln-bezuschussen

Anschließend dann noch folgendes gelesen:
https://www.shz.de/lokales/pinneberger-tageblatt/insolvenzverschleppung-beim-azv-id19142986.html

Im Hintergrund immer die Stadtwerke Barmstedt
Bitte nicht verwechseln:
Barmstedt und Bad Bramstedt

Für mich sind die Mehrheitsverhältnisse äußerst undurchsichtig

Die Hauptfrage ist aber eine andere:
Stehen die Kunden im Fall einer Insolvenz - zumindest eine Zeit lang -
plötzlich ohne Internet da?
Dies betrifft insbesondere Neubaugebiete.
Was ist, wenn sich niemand findet, der den Geschäftsbetrieb übernehmen will,
die Firma also liquidiert wird?

Peter
Stefan Engler
2018-07-24 06:55:49 UTC
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Post by Peter
Stehen die Kunden im Fall einer Insolvenz - zumindest eine Zeit lang -
plötzlich ohne Internet da?
Soweit ich weiß, gibt es keine Anspruch auf Erschließung mit DSL/Glas, was als
Folge hat, dass der Markt alleine die Verhältnisse regelt. Da Kunden nicht für
unterbrechungsfreies Internet bezahlen wollen, gibt es dies nicht für
Endverbraucher (einfach mal in AGB's schauen, wie lange das Internet ausfallen
darf).
Es gibt spezielle Vertäge, die diese Möglichkeiten abdecken aber entsprechend
teuerer sind (QoS, Weiterbetrieb durch anderen Vertragspartner nach Einstellung
Geschäftsbetrieb,...).
Es gibt in Deutschland einen meines Wissens nur Anspruch auf einen einfachen
Telefonanschluss (kann man bei der BNetzA suchen oder erfragen).

-> mit einem Modem/ISDN über die klassische Telefonleitung hat man Internet
-> mit UMTS/LTE hat man in den Ausbaugebieten Internet
-> mit Kabelfernsehen kann man Internet bekommen
-> über SAT kann man überall Internet bekommen

Jede DSL-Umstellung auch innerhalb eines Providers hat bisher für kurzzeitigen
Ausfall der Leitung gesorgt (1-2 Tage). Technisch ist dieser erforderlich um
Kunden zu migrieren.

Vielleicht errinnert sich manch einer noch, was an Geld in unterbrechnungsfreies
Telefon und ISDN geflossen ist und welcher Aufwand betrieben wurde.
Diesen möchte ich nicht mehr bezahlen und war eine totale Umweltverschmutzung.
U***@web.de
2018-07-24 07:01:26 UTC
Permalink
Post by Stefan Engler
Es gibt in Deutschland einen meines Wissens nur Anspruch auf einen einfachen
Telefonanschluss (kann man bei der BNetzA suchen oder erfragen).
Und wenn die Telekomiker eben den zugunsten Internettelefonie
abgekündigt haben?

Gruß, ULF
Marc Haber
2018-07-24 14:41:04 UTC
Permalink
Post by U***@web.de
Post by Stefan Engler
Es gibt in Deutschland einen meines Wissens nur Anspruch auf einen einfachen
Telefonanschluss (kann man bei der BNetzA suchen oder erfragen).
Und wenn die Telekomiker eben den zugunsten Internettelefonie
abgekündigt haben?
Haben sie ja nicht.
--
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Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " |
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
U***@web.de
2018-07-24 14:43:48 UTC
Permalink
Post by Marc Haber
Post by U***@web.de
Post by Stefan Engler
Es gibt in Deutschland einen meines Wissens nur Anspruch auf einen einfachen
Telefonanschluss (kann man bei der BNetzA suchen oder erfragen).
Und wenn die Telekomiker eben den zugunsten Internettelefonie
abgekündigt haben?
Haben sie ja nicht.
Gut, meistens (immer?) warten sie damit, bis man DSL hat
aufschalten lassen.

Aber nach der Abkündigung hat man eben keinen einfachen
Telefonanschluß mehr, sondern nur noch einen IP-Telefonie-
Anschluß.

Oder habe ich da etwas übersehen, das ich nicht hätte
übersehen sollen?
Marc Haber
2018-07-24 15:17:06 UTC
Permalink
Post by U***@web.de
Aber nach der Abkündigung hat man eben keinen einfachen
Telefonanschluß mehr, sondern nur noch einen IP-Telefonie-
Anschluß.
Man hat eine Doppelader, auf der ein a/b-Telefonanschluß ankommt. Dass
die dahinter liegende Technik im Netz anders ist, hat dem Kunden egal
zu sein.
--
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Ludger Averborg
2018-07-24 15:25:23 UTC
Permalink
On Tue, 24 Jul 2018 17:17:06 +0200, Marc Haber
Post by Marc Haber
Post by U***@web.de
Aber nach der Abkündigung hat man eben keinen einfachen
Telefonanschluß mehr, sondern nur noch einen IP-Telefonie-
Anschluß.
Man hat eine Doppelader, auf der ein a/b-Telefonanschluß ankommt. Dass
die dahinter liegende Technik im Netz anders ist, hat dem Kunden egal
zu sein.
Ich hatte bis vor ca 2 Jahren eine Doppelader (genauer: ein
Sternvierer mit 2 toten Leitungen) auf der

a) analoges Telefon und
b) DSL

ankam.

Diesen Anschluss hat mir die Telekom gekündigt.

Jetzt kommt dort kein analoges Telefon mehr an sondern nur
noch (V)DSL,was mir jetzt (billiger) 1&1 liefert.
Und das analoge Telefon bastelt mir die Fritzbox.

l.
Marc Haber
2018-07-25 17:23:20 UTC
Permalink
Post by Ludger Averborg
On Tue, 24 Jul 2018 17:17:06 +0200, Marc Haber
Post by Marc Haber
Post by U***@web.de
Aber nach der Abkündigung hat man eben keinen einfachen
Telefonanschluß mehr, sondern nur noch einen IP-Telefonie-
Anschluß.
Man hat eine Doppelader, auf der ein a/b-Telefonanschluß ankommt. Dass
die dahinter liegende Technik im Netz anders ist, hat dem Kunden egal
zu sein.
Ich hatte bis vor ca 2 Jahren eine Doppelader (genauer: ein
Sternvierer mit 2 toten Leitungen) auf der
a) analoges Telefon und
b) DSL
ankam.
Diesen Anschluss hat mir die Telekom gekündigt.
Genau, weil auf dieser Doppelader analoges Telefon und DSL ankomt. Ich
schrieb oben von einer Doppelader, auf der analoges Telefon (ohne DSL)
ankommt.

Wer lesen kann, ist klar im vorteil.

Grüße
Marc
--
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U***@web.de
2018-07-26 10:42:36 UTC
Permalink
Post by Marc Haber
Post by Ludger Averborg
Post by Marc Haber
Post by U***@web.de
Aber nach der Abkündigung hat man eben keinen einfachen
Telefonanschluß mehr, sondern nur noch einen IP-Telefonie-
Anschluß.
Man hat eine Doppelader, auf der ein a/b-Telefonanschluß ankommt. Dass
die dahinter liegende Technik im Netz anders ist, hat dem Kunden egal
zu sein.
Ich hatte bis vor ca 2 Jahren eine Doppelader (genauer: ein
Sternvierer mit 2 toten Leitungen) auf der
a) analoges Telefon und
b) DSL
ankam.
Diesen Anschluss hat mir die Telekom gekündigt.
Genau, weil auf dieser Doppelader analoges Telefon und DSL ankomt. Ich
schrieb oben von einer Doppelader, auf der analoges Telefon (ohne DSL)
ankommt.
Wer lesen kann, ist klar im vorteil.
Verschickt die Telekom dann Änderungskündigungen
auf reine Doppelader ohne DSL, oder wie liest Du die Sache so?
Ludger Averborg
2018-07-26 12:01:51 UTC
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Post by U***@web.de
Post by Marc Haber
Post by Ludger Averborg
Post by Marc Haber
Post by U***@web.de
Aber nach der Abkündigung hat man eben keinen einfachen
Telefonanschluß mehr, sondern nur noch einen IP-Telefonie-
Anschluß.
Man hat eine Doppelader, auf der ein a/b-Telefonanschluß ankommt. Dass
die dahinter liegende Technik im Netz anders ist, hat dem Kunden egal
zu sein.
Ich hatte bis vor ca 2 Jahren eine Doppelader (genauer: ein
Sternvierer mit 2 toten Leitungen) auf der
a) analoges Telefon und
b) DSL
ankam.
Diesen Anschluss hat mir die Telekom gekündigt.
Genau, weil auf dieser Doppelader analoges Telefon und DSL ankomt. Ich
schrieb oben von einer Doppelader, auf der analoges Telefon (ohne DSL)
ankommt.
Wer lesen kann, ist klar im vorteil.
Verschickt die Telekom dann Änderungskündigungen
auf reine Doppelader ohne DSL, oder wie liest Du die Sache so?
Mir wurde der Anschluss schlicht gekündigt. Gleichzeitig
wurde ich mit Werbung überschüttet, was die Telek. doch
alles für wunderbare Produkte für mich habe.

Es stellte sich heraus, dass 1&1 noch wunderbarere Produkte
für mich hatte.

l.
Hartmut Kraus
2018-07-28 21:44:24 UTC
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Post by Ludger Averborg
Post by U***@web.de
Post by Marc Haber
Post by Ludger Averborg
Post by Marc Haber
Post by U***@web.de
Aber nach der Abkündigung hat man eben keinen einfachen
Telefonanschluß mehr, sondern nur noch einen IP-Telefonie-
Anschluß.
Man hat eine Doppelader, auf der ein a/b-Telefonanschluß ankommt. Dass
die dahinter liegende Technik im Netz anders ist, hat dem Kunden egal
zu sein.
Ich hatte bis vor ca 2 Jahren eine Doppelader (genauer: ein
Sternvierer mit 2 toten Leitungen) auf der
a) analoges Telefon und
b) DSL
ankam.
Diesen Anschluss hat mir die Telekom gekündigt.
Genau, weil auf dieser Doppelader analoges Telefon und DSL ankomt. Ich
schrieb oben von einer Doppelader, auf der analoges Telefon (ohne DSL)
ankommt.
Wer lesen kann, ist klar im vorteil.
Verschickt die Telekom dann Änderungskündigungen
auf reine Doppelader ohne DSL, oder wie liest Du die Sache so?
Mir wurde der Anschluss schlicht gekündigt. Gleichzeitig
wurde ich mit Werbung überschüttet, was die Telek. doch
alles für wunderbare Produkte für mich habe.
Es stellte sich heraus, dass 1&1 noch wunderbarere Produkte
für mich hatte.
Über das Kabelnetz der Telekom vermutlich. ;)

U***@web.de
2018-07-24 15:49:54 UTC
Permalink
Post by Marc Haber
Post by U***@web.de
Aber nach der Abkündigung hat man eben keinen einfachen
Telefonanschluß mehr, sondern nur noch einen IP-Telefonie-
Anschluß.
Man hat eine Doppelader, auf der ein a/b-Telefonanschluß ankommt. Dass
die dahinter liegende Technik im Netz anders ist, hat dem Kunden egal
zu sein.
Hier steht, daß die Telefone weiter betreibbar seien,
aber auch etwas über stufenweise Abschaltung, wenn man
keinen neuen Vertrag abschließen will: https://www.teltarif.de/telekom-all-ip-single-play/news/66019.html

Und da war dann noch der Landgasthof: https://www.rhein-zeitung.de/region/lokales/hunsrueck_artikel,-telekom-wollte-baunhoeller-muehle-vom-netz-nehmen-emmelshausener-landgasthof-bangt-um-existenz-_arid,1823659.html
Michael 'Mithi' Cordes
2018-07-24 19:08:38 UTC
Permalink
Post by U***@web.de
Hier steht, daß die Telefone weiter betreibbar seien,
Meines tut. Der gestellte Router macht natürlich den a/b-Wandler.


cya
Mithi
--
"Statt gegen die Anbieter kinderpornografischer Inhalte strafrechtlich
effektiv vorzugehen und die Inhalte ganz aus dem Netz zu entfernen,
greift die Bundesregierung wider besseres Wissen zu einer Maßnahme,
die wirkungslos ist" - Volker Beck - Die Grünen
Peter
2018-07-24 11:16:15 UTC
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Post by Stefan Engler
Es gibt in Deutschland einen meines Wissens nur Anspruch auf einen einfachen
Telefonanschluss (kann man bei der BNetzA suchen oder erfragen).
Richtig.
Stichwort Grundversorgung
Mit dem Vorhandensein eines privaten Anbieters ist aber die Grundversorgung
erfüllt.
Genau aus diesem Grund werden in vielen Neubaugebieten konventionelle
Kupferkabel nicht mehr verlegt. Für den Kunden bedeutet dies: Friss oder stirb

Stattdessen gibt es Verträge zwischen Gemeinden und privaten Anbietern.
Hierbei erheben die Gemeinden in aller Regel Gestattungsgebühren und verdienen
mit.

Die Sache treibt im Übrigen seltsame Blüten:
https://www.gemeinde-sasbachwalden.de/Leben-Wohnen/Ver-Entsorgung/Breitbandversorgung/Presseinformationen/Presseinformationen-zu-Diensteanbietern

Zitat:
Wer als an das Glasfasernetz angeschlossener Hauseigentümer aktuell nicht
aktiv gehen möchte, kann die vertragsgemäß vorgesehene Gebühr für die
anteilige Deckung der Anschlusskosten an die Gemeinde zu entrichten. Diese
beträgt bekanntlich für jeden Monat des Nichtanschlusses 25 € zuzüglich 19 %

Zwangsgebühren für alle, die den Vertrag nicht unterschreiben? Auch für
diejenigen, die gar keinen Internet-Anschluss haben (wollen)?

Ich hoffe, ich habe es falsch verstanden

Peter
Stefan Engler
2018-07-24 12:13:34 UTC
Permalink
Post by Peter
Ich hoffe, ich habe es falsch verstanden
Nö ist schon richtig so, nennt sich Erschließungskosten
und da war früher die Telekom/Post auch schon immer mit dabei.

25 EUR je Monat und Haus sind doch ok und finde ich besser als einmalige
extrem Hohe Umlagen? Allerdings muss die Gemeinde dies meist auch abrechnen und
sich in die Bücher schauen lassen (25 EUR für max. 24 Monate).
Wenn im Haus 10 Parteien wohnen, geht der Preis doch?

Ich versteh nur nicht, warum die Gemeinde dies über ein Vertrag macht (außer
die Leitungsrechte fürs Grundbuch).
Rupert Haselbeck
2018-07-24 16:30:12 UTC
Permalink
Post by Peter
Wer als an das Glasfasernetz angeschlossener Hauseigentümer aktuell nicht
aktiv gehen möchte, kann die vertragsgemäß vorgesehene Gebühr für die
anteilige Deckung der Anschlusskosten an die Gemeinde zu entrichten. Diese
beträgt bekanntlich für jeden Monat des Nichtanschlusses 25 € zuzüglich 19 %
Zwangsgebühren für alle, die den Vertrag nicht unterschreiben? Auch für
diejenigen, die gar keinen Internet-Anschluss haben (wollen)?
Sie haben den Vertrag doch unterschrieben! Der durchaus leicht verständliche
Text lässt erkennen, dass die Hauseigentümer die Wahl hatten, ob sie einen
Glasfaseranschluss wollen oder nicht. Wer nun nicht an den ISP seinen Obolus
entrichtet, damit jener damit u.a. auch die Baukosten finanziert, der zahlt
eben seinen Anteil direkt. Da ein Glasfaseranschluß bis zum Haus nunmal
deutlich teurer ist als z.B. VDSL, vor allem auch, weil deutlich
umfangreichere Erdarbeiten etc. anfallen, zieren sich die großen Provider
verständlicherweise, dort einzusteigen. Mit 19,90 € pro Monat kann man einen
Finanzierungsanteil von 25 € pro Monat nicht gut stemmen
Post by Peter
Ich hoffe, ich habe es falsch verstanden
Ja, offensichtlich hast du das...

MfG
Rupert
U***@web.de
2018-07-24 17:01:11 UTC
Permalink
Post by Rupert Haselbeck
Sie haben den Vertrag doch unterschrieben! Der durchaus leicht verständliche
Text lässt erkennen, dass die Hauseigentümer die Wahl hatten, ob sie einen
Glasfaseranschluss wollen oder nicht. Wer nun nicht an den ISP seinen Obolus
entrichtet, damit jener damit u.a. auch die Baukosten finanziert, der zahlt
eben seinen Anteil direkt.
Erschließt sich nicht unmittelbar aus
(Volltext nicht gefunden)

Für Hausbesitzer: der Gestattungsvertrag zum Gebäudeanschluss
Diesen Vertrag schließen alle Hausbesitzer / Eigentümergemeinschaften
deren Haus an das Glaserfasernetz angeschlossen werden soll.
Der Vertrag regelt:


§ 4 Kosten für Hausbesitzer (keine)

http://wohnen-in-sasbachwalden.de/Flyer%20Infoveranstaltungen%20Haushalte%20final1.pdf
Stefan Schmitz
2018-07-24 17:26:20 UTC
Permalink
Post by U***@web.de
Post by Rupert Haselbeck
Sie haben den Vertrag doch unterschrieben! Der durchaus leicht verständliche
Text lässt erkennen, dass die Hauseigentümer die Wahl hatten, ob sie einen
Glasfaseranschluss wollen oder nicht. Wer nun nicht an den ISP seinen Obolus
entrichtet, damit jener damit u.a. auch die Baukosten finanziert, der zahlt
eben seinen Anteil direkt.
Erschließt sich nicht unmittelbar aus
(Volltext nicht gefunden)
Aus der zitierten Pressemitteilung ergibt sich das.
Die Gebühr betrifft nur Bewohner mit Vertrag. Und einen Vertrag schließt nur,
wer einen Anschluss will.
Post by U***@web.de
Für Hausbesitzer: der Gestattungsvertrag zum Gebäudeanschluss
Diesen Vertrag schließen alle Hausbesitzer / Eigentümergemeinschaften
deren Haus an das Glaserfasernetz angeschlossen werden soll.
§ 4 Kosten für Hausbesitzer (keine)
In einem eigenen Paragraphen wird sicher nicht nur "keine" stehen.
Heißt wohl: Keine Kosten für die Verlegung, wenn ein Vertrag mit einem
Netzbetreiber geschlossen ist.
Post by U***@web.de
http://wohnen-in-sasbachwalden.de/Flyer%20Infoveranstaltungen%20Haushalte%20final1.pdf
Ludger Averborg
2018-07-25 06:41:30 UTC
Permalink
On Tue, 24 Jul 2018 18:30:12 +0200, Rupert Haselbeck
Post by Rupert Haselbeck
Post by Peter
Wer als an das Glasfasernetz angeschlossener Hauseigentümer aktuell nicht
aktiv gehen möchte, kann die vertragsgemäß vorgesehene Gebühr für die
anteilige Deckung der Anschlusskosten an die Gemeinde zu entrichten. Diese
beträgt bekanntlich für jeden Monat des Nichtanschlusses 25 € zuzüglich 19 %
Zwangsgebühren für alle, die den Vertrag nicht unterschreiben? Auch für
diejenigen, die gar keinen Internet-Anschluss haben (wollen)?
Sie haben den Vertrag doch unterschrieben! Der durchaus leicht verständliche
Text lässt erkennen, dass die Hauseigentümer die Wahl hatten, ob sie einen
Glasfaseranschluss wollen oder nicht. Wer nun nicht an den ISP seinen Obolus
entrichtet, damit jener damit u.a. auch die Baukosten finanziert, der zahlt
eben seinen Anteil direkt. Da ein Glasfaseranschluß bis zum Haus nunmal
deutlich teurer ist als z.B. VDSL, vor allem auch, weil deutlich
umfangreichere Erdarbeiten etc. anfallen, zieren sich die großen Provider
verständlicherweise, dort einzusteigen. Mit 19,90 € pro Monat kann man einen
Finanzierungsanteil von 25 € pro Monat nicht gut stemmen
Andere Provider regeln das anders. Die Telekom legt mir
Glasfaser kostenlos in das Haus, wo meine Ferienwohnung ist,
solange ich dort den Anschluss noch nicht nutze.

l.
Rupert Haselbeck
2018-07-25 07:40:09 UTC
Permalink
Post by Ludger Averborg
Andere Provider regeln das anders. Die Telekom legt mir
Glasfaser kostenlos in das Haus, wo meine Ferienwohnung ist,
solange ich dort den Anschluss noch nicht nutze.
Ja, das ist doch das Schöne an der Vertragsfreiheit. Du darfst dir einen
Vertragspartner suchen, der dir die gewünschten Leistungen für eine gewisse
Menge Geldes liefert. Dazu kann es ganz verschiedene Lösungen geben. Der
Eine nimmt/zahlt lieber einen einmaligen Betrag, der andere zahlt in Raten,
wieder ein anderer hat das Glück, dass ein Dritter, z.B. die Gemeinde, der
Staat oder ein Unternehmen ihm den Anschluß subventioniert. Da nun aber auch
die Bauarbeiter usw. nicht ganz kostenlos arbeiten wollen, wird es immer
jemanden geben müssen, der letztlich zahlt. Und das ist dann regelmäßig
entweder der Kunde oder der Steuerzahler

MfG
Rupert
U***@web.de
2018-07-25 08:01:03 UTC
Permalink
Post by Rupert Haselbeck
Post by Ludger Averborg
Andere Provider regeln das anders. Die Telekom legt mir
Glasfaser kostenlos in das Haus, wo meine Ferienwohnung ist,
solange ich dort den Anschluss noch nicht nutze.
Ja, das ist doch das Schöne an der Vertragsfreiheit. Du darfst dir einen
Vertragspartner suchen, der dir die gewünschten Leistungen für eine gewisse
Menge Geldes liefert. Dazu kann es ganz verschiedene Lösungen geben. Der
Eine nimmt/zahlt lieber einen einmaligen Betrag, der andere zahlt in Raten,
wieder ein anderer hat das Glück, dass ein Dritter, z.B. die Gemeinde, der
Staat oder ein Unternehmen ihm den Anschluß subventioniert. Da nun aber auch
die Bauarbeiter usw. nicht ganz kostenlos arbeiten wollen, wird es immer
jemanden geben müssen, der letztlich zahlt. Und das ist dann regelmäßig
entweder der Kunde oder der Steuerzahler
Es kann aber auch, wenn noch gar kein Vertrag zustande kam,
wie beim Kioskbetreiber sein, der irgendwo für gewisses Geld
einen Kiosk auf eigene Rechnung hinstellt und ihn,
so er nicht läuft, irgendwann wieder schließt.
Ludger Averborg
2018-07-25 08:34:10 UTC
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Post by U***@web.de
Post by Rupert Haselbeck
Post by Ludger Averborg
Andere Provider regeln das anders. Die Telekom legt mir
Glasfaser kostenlos in das Haus, wo meine Ferienwohnung ist,
solange ich dort den Anschluss noch nicht nutze.
Ja, das ist doch das Schöne an der Vertragsfreiheit. Du darfst dir einen
Vertragspartner suchen, der dir die gewünschten Leistungen für eine gewisse
Menge Geldes liefert. Dazu kann es ganz verschiedene Lösungen geben. Der
Eine nimmt/zahlt lieber einen einmaligen Betrag, der andere zahlt in Raten,
wieder ein anderer hat das Glück, dass ein Dritter, z.B. die Gemeinde, der
Staat oder ein Unternehmen ihm den Anschluß subventioniert. Da nun aber auch
die Bauarbeiter usw. nicht ganz kostenlos arbeiten wollen, wird es immer
jemanden geben müssen, der letztlich zahlt. Und das ist dann regelmäßig
entweder der Kunde oder der Steuerzahler
Es kann aber auch, wenn noch gar kein Vertrag zustande kam,
wie beim Kioskbetreiber sein, der irgendwo für gewisses Geld
einen Kiosk auf eigene Rechnung hinstellt und ihn,
so er nicht läuft, irgendwann wieder schließt.
Das wäre übliches kaufmännisches Verhalten.
Die Deutsche Glasfaser hier geht anders vor:
Sie fordert die Bürger auf, Currywurstverträge für
mindestens 2 Jahre abzuschließen, und wenn das nicht
mindestens 50 % der Haushalte tun, stellt sie erst gar
keinen Kiosk hin.

l.
Stefan Engler
2018-07-25 16:06:39 UTC
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Post by U***@web.de
Post by Rupert Haselbeck
jemanden geben müssen, der letztlich zahlt. Und das ist dann regelmäßig
entweder der Kunde oder der Steuerzahler
einen Kiosk auf eigene Rechnung hinstellt und ihn,
so er nicht läuft, irgendwann wieder schließt.
Auch hier werden die Kosten umgelegt auf die Nutzer und im Zweifel auf diejenigen,
die bei der selben Bank ein Konto haben (bzw. in welchen Land die Bank den Sitz hat).

Ist schon mal aufgefallen wie hoch die Margen in einigen Bereichen sind.
Wenn in einem Ort mitten am Ende der Welt der letzte Laden schließt oder die
letzte Post/Bank zu macht ist das Geschrei auch groß.

Am Ende zahlt irgendwie immer der Kunde aber die Verteilung ist halt anders.
Deutschland hat das Ziel einer sozialen gerechten Verteilung der Lasten. (ok
eher im Gesetz als manchmal tatsächlich erlebt). Wenn der Private verteilt gibt
es die Tendenz, dass der deurchschnittlch "reichere" (Telefon: In der Großstadt)
weniger bezahlt.

Kioske auf dem Land/Pampa sind z.B. wesentlich teurer als in der Stadt.
U***@web.de
2018-07-26 10:39:44 UTC
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Post by Stefan Engler
Post by U***@web.de
Post by Rupert Haselbeck
jemanden geben müssen, der letztlich zahlt. Und das ist dann regelmäßig
entweder der Kunde oder der Steuerzahler
einen Kiosk auf eigene Rechnung hinstellt und ihn,
so er nicht läuft, irgendwann wieder schließt.
Auch hier werden die Kosten umgelegt auf die Nutzer und im Zweifel auf diejenigen,
die bei der selben Bank ein Konto haben (bzw. in welchen Land die Bank den Sitz hat).
Von Bank war eigentlich nicht die Rede, auch wenn
nicht völlig auszuschließen ist, daß jemand eine
Agentur in einem Kiosk betreiben will oder betreibt.

Gruß, ULF
Ludger Averborg
2018-07-25 08:27:51 UTC
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On Wed, 25 Jul 2018 09:40:09 +0200, Rupert Haselbeck
Post by Rupert Haselbeck
Post by Ludger Averborg
Andere Provider regeln das anders. Die Telekom legt mir
Glasfaser kostenlos in das Haus, wo meine Ferienwohnung ist,
solange ich dort den Anschluss noch nicht nutze.
Ja, das ist doch das Schöne an der Vertragsfreiheit. Du darfst dir einen
Vertragspartner suchen, der dir die gewünschten Leistungen für eine gewisse
Menge Geldes liefert.
Das ist im vorliegenden Falle wohl eben nicht so. In meiner
Fewo tuts die Telekotz und kein anderere und hier zu Hause
bietet nur diese komische "Deutsche Glasfaser
.............." (wobei keiner genau weiß, was die Punkte in
welchem Falle grade mal bedeuten).
Ich habe weder im ersten Falle noch im zweiten Einfluss
darauf, wer da tätig wird.
Post by Rupert Haselbeck
Dazu kann es ganz verschiedene Lösungen geben. Der
Eine nimmt/zahlt lieber einen einmaligen Betrag, der andere zahlt in Raten,
wieder ein anderer hat das Glück, dass ein Dritter, z.B. die Gemeinde, der
Staat oder ein Unternehmen ihm den Anschluß subventioniert. Da nun aber auch
die Bauarbeiter usw. nicht ganz kostenlos arbeiten wollen, wird es immer
jemanden geben müssen, der letztlich zahlt. Und das ist dann regelmäßig
entweder der Kunde oder der Steuerzahler
Das ist schon ein erheblicher Unterschied für mich. Und die
Betragshöhe durchaus auch.

l.
Hartmut Kraus
2018-07-25 16:53:01 UTC
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Post by Ludger Averborg
On Wed, 25 Jul 2018 09:40:09 +0200, Rupert Haselbeck
Post by Rupert Haselbeck
Post by Ludger Averborg
Andere Provider regeln das anders. Die Telekom legt mir
Glasfaser kostenlos in das Haus, wo meine Ferienwohnung ist,
solange ich dort den Anschluss noch nicht nutze.
Ja, das ist doch das Schöne an der Vertragsfreiheit. Du darfst dir einen
Vertragspartner suchen, der dir die gewünschten Leistungen für eine gewisse
Menge Geldes liefert.
Das ist im vorliegenden Falle wohl eben nicht so. In meiner
Fewo tuts die Telekotz und kein anderere und hier zu Hause
bietet nur diese komische "Deutsche Glasfaser
.............." (wobei keiner genau weiß, was die Punkte in
welchem Falle grade mal bedeuten).
Das weiß wohl kein Mensch so genau, wie die Eigentumsverhältnisse beim
ehemaligen Staatsbetrieb Telekom (ganz früher mal Post) heute nun
eigentlich sind.

Übigens: Alle Achtung vor denen, die gerade genau hier am Haus vorbei
die neue Umgehungsstraße bauen. Die haben alles aufgebuddelt,
Rohleitungen und Kabel lagen frei. Das ist schon wieder zu, und kein
Wasser gab's mal für ein paar Stunden (vorher angekündigt),
Festnetztelefon / Internet war auch mal für vielleicht 2 Stunden weg.
Ulrich Maier
2018-07-23 23:34:11 UTC
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Post by Wolfgang Jäth
Post by Peter
Gibt es da einen Sicherungsmechanismus, um einen unterbrechungsfreien Betrieb
zu gewährleisten?
Wie gesagt, jeder Konkurrent dürfte sich die Finger danach lecken.
... und wie kann er für den unterbrechungsfreien Betrieb sorgen?

Ulrich
Hartmut Kraus
2018-07-25 16:54:09 UTC
Permalink
Post by Ulrich Maier
Post by Wolfgang Jäth
Post by Peter
Gibt es da einen Sicherungsmechanismus, um einen unterbrechungsfreien Betrieb
zu gewährleisten?
Wie gesagt, jeder Konkurrent dürfte sich die Finger danach lecken.
... und wie kann er für den unterbrechungsfreien Betrieb sorgen?
Kann er schon, kommt ganz drauf an, wer es ist. ;)
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